Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle
Sally ist eines von vier Kinder ihrer alleinerziehenden Mutter und sie ist die einzige, die nicht gewollt war und das spürt sie. Es ist Corona und Lockdown und Weihnachten. Alle sind beieinander, doch nicht wirklich zusammen, denn Sallys ältester Bruder wird Vater, ihre Schwester streitet sich noch mehr als sonst mit ihrer Mutter und Sally erlebt plötzlich, dass sie anders ist.
Denn auf einmal ist da Leni, die bei ihnen einzieht. Warum weiß niemand. Doch als Sally Leni wirklich kennenlernt, erfährt sie zum ersten Mal, was Liebe ist.
Es ist eine schwierige Beziehung, denn Sallys Mutter Marianne ist gegen gleichgeschlechtliche Paare schon aus evolutionären Gründen. Sally und Leni müssen sich entscheiden, ob sie sich gegen Marianne wenden und damit gegen Sallys Familie und sich für ihre Liebe entscheiden.
Ein aufrüttelndes und berührendes Buch über LGBTQ+, Familie, Liebe, Diskriminierung und Zusammenhalt, selbst wenn die Zeit einen auseinandertreibt.
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Ein scharfer Tag sollte dieser Dienstag, 24. Oktober 2023, werden. Wir begehen den „Welttag der Gewürze“ (World Spice Day).
Der Grund für die Datumswahl: In die Zeit von Oktober bis November fällt bei sehr vielen Gewürzen die Erntezeit. Wie bei einigen anderen Aktionstagen auch, erfolgte die Initiative von Solveig Ariane Prusko nicht ganz uneigennützig. Sie ist die Autorin der (Kinder-)Krimis um die Gewürzdetektivin Emmy Cox, die in Band 1 beispielsweise auf der „Suche nach dem Safran-Schatz“ ist.
Wer in der „Wunderwelt der Gewürze“ richtig mitreden will, muss allerdings wohl etwas tiefer einsteigen. Wer „Aromen kombinieren, Kochen perfektionieren“ möchte, dem wird das Werk „Gewürze“ empfohlen. Oder schnappt sich gleich „Das große Lexikon der Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse“, um alles über „Herkunft, Inhaltsstoffe, Zubereitung, Wirkung“ zu erfahren.
Ein bitterer Tag ist heute für Luftfahrtfans: „Die Legendäre Concorde” (deutsch/englisch) fasziniert zwar bis heute, aber ihr letzter kommerzieller Flug von New York nach London liegt auf den Tag genau zwanzig Jahre zurück. Die Aérospatiale-BAC Concorde, so der komplette Name, hob für Air France und British Airways von 1976 bis 2003 ab. Das eigentliche Aus war allerdings schon das tragische Unglück 2000 auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle.
Die Flugzeit zwischen London und New York betrug mit 3 bis 3,5 Stunden rund die Hälfte im Vergleich zu modernen Unterschallflugzeugen. Da ich ungern in Flugzeugen sitze und einen fatalen Hang zum Luxus habe, wäre ich ja gern mal mitgeflogen. Ticketpreise bis zu 11.000 US-Dollar für die einfache Strecke hielten mich jedoch am Boden.
Einer der wichtigsten Texte der Frauenbewegung erschien heute vor 94 Jahren (1929): Virginia Woolf veröffentlichte ihren feministischen Essay „Ein eigenes Zimmer“, in dem sie Thesen zum Feminismus und zur Geschlechterdifferenz mit solchen zur Literaturgeschichte und zur Poetik vereint. Die jüngste deutsche Übersetzung trägt den Titel „Ein Zimmer für sich allein“.
Eine besonders herzliche Gratulation geht heute an unsere Partnerin, die großartige Bad Harzburger Stadtbücherei. Der Grund: Heute ist „Tag der Bibliotheken“ in Deutschland. Da sparen wir uns einen Buchtipp und empfehlen stattdessen mal wieder einen Besuch bei Detlef Linke und seinem tollen Team.
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Es wird an diesem Montag, 23. Oktober 2023, ein tierischer Start in die Woche. Im Wortsinn und verursacht auch durch einen internationalen Umwelt-Aktionstag.
Heute ist der „Tag des Schneeleoparden“ (International Snow Leopard Day), der auf eine Initiative aus zwölf asiatischen Staaten zurückgeht, die auf die Bedrohung der Raubkatzen und ihres Lebensraums aufmerksam machen. „Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art“ führte Tierfilmer Andreas Kieling daher nicht allein zu den Berggorillas, sondern auch zu den Schneeleoparden.
Der „Geist der Berge“ wird das Tier genannt und fasziniert ungemein. Weswegen es auf dem Buchmarkt für etliche Bestseller gut ist. „Der Schneeleopard“ von Sylvain Tesson beschreibt eine Suche nach den Tieren und wird als „Ode an die Stille“ gefeiert. Ein anderer Bestseller mit dem Titel „Der Schneeleopard“ ist ein Thriller aus der Gerritsen-Erfolgsserie „Rizzoli & Isles“.
Lesenswert ohne Frage auch „Der Schneeleopard“ aus der Feder von Tschingis Aitmatow. Und spannend für Kids dürfte aus der genialen Reihe „Das magische Baumhaus“ der Band 60 sein: „Die Spur des Schneeleoparden“.
Mit dem ebenfalls heute anstehenden „Gucky-Tag“ werden derweil nur Perry-Rhodan-Fans etwas anzufangen wissen. Dabei liefert der seit 2020 begangene Aktionstag ein Musterbeispiel, dass ein Verlag die Fans nicht aus den Augen verlieren sollte.
Im Perry-Rhodan-Heft 3072 „Der Ilt muss sterben!“ (eBook) erlag der ein Meter große Gucky, der einer Maus ähnelt, aber über Biberschwanz und Nagezahn verfügt (daher Mausbiber), den Serientod. Nach Fan-Protesten folgte in Ausgabe 3088 die Wiederauferstehung: „Gucky kehrt zurück“ (eBook).
Noch schnell zwei Geburtstage. Am 23. Oktober 1942 erblickte Michael Crichton das Licht der Welt. Sein Name ist auf immer verbunden mit „Jurassic Park“. Den Roman hat vermutlich jeder gelesen oder die Verfilmung gesehen. Neu mag für manchen sein, „wie alles begann“: „Dragon Teeth“.
Das französische Magazin „Spirou“ war heute vor 65 Jahren (1958) der Kreißsaal für die Schlümpfe, denen der Zeichner Peyo erstmals eine Nebenrolle gönnte. Die kleinen Blauen entwickelten schnell ein Eigenleben und wurden zum Welterfolg: „Die Schlümpfe Kompaktausgabe“.
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Schon wieder gute Gründe für einen kurzen Blog. Ein Sohn hat Geburtstag. Und alle drei Jungs haben als Fans eines Beuteltieres (siehe Foto oben) Grund zu feiern: Dieser Sonntag, 22. Oktober 2023, ist „Tag des Wombats“ (World Wombat Day).
Die Leidenschaft für die kleinen „Beutler“ kann offenkundig gar nicht früh genug geweckt werden. Die allermeisten Wombat-Werke im Online-Shop der BÜCHER-HEIMAT sind Kinderbücher. Wie das Pappbilderbuch „Tagebuch eines Wombat“. Auch ein „lustiges Advents-Vorlesebuch“ für Mädchen und Jungen ab 5 Jahren setzt auf das Tier im Titel: „Ein Wombat im Schnee“.
Den „INTERNATIONALE TAG DER FESTSTELLTASTE“ (INTERNATIONAL CAPS LOCK DAY) habe ich mit der Schreibweise in diesem einleitenden Satz im Grunde hinreichend gewürdigt. Wobei ich die Feststelltaste für Fluch und Segen zugleich halte. Segen, wenn es gilt, BÜCHER-HEIMAT zu schreiben. Fluch, weil ich stets vergesse, die Taste danach wieder auszuschalten…
Damit wären sie dann sozusagen „Aus der Tastatur gefallen“ – womit wiederum eine Überleitung zu einer Geschichten-Sammlung von Terry Pratchett halbwegs gelungen wäre. Der Erfinder der Scheibenwelt macht sich Gedanken über das Leben, den Tod und schwarze Hüte. Und seine Bücher lohnen sich immer.
Heute ist auch noch „Welttag des Stotterns“ (International Stuttering Awareness Day). Ein Thema, mit dem Betroffene häufig einen leichteren Umgang als ihre Gesprächspartner finden. Im Online-Shop dominieren allerdings die Übungsbücher wie „Peter punktet bei Pauline“, in diesem Fall für die „Therapie mit jugendlichen und erwachsenen stotternden Menschen“.
Andere Werke als Selbsthilfe-Bücher sind selten. In dem Roman „Der Stotterer“ erzählt Charles Lewinsky von einem Stotterer, der ganz auf die Macht des geschriebenen Worts vertraut und es rücksichtslos einsetzt. Zur Notwehr ebenso wie für seine Karriere.
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Jeder kannte Stephen Hawking, doch kennen Sie auch sein letztes Buch? „Kurze Antworten auf große Fragen“ hat mein Weltbild noch einmal komplett gewandelt.
Mit Witz und lesbarer Leidenschaft und Faszination gibt Hawking seine Antwort auf Fragen über die künstliche Intelligenz, Zukunft, unsere Erde und den Kosmos. Physikalisch und menschlich erklärt er Zusammenhänge, die jeder versteht.
Von Einstein über Newton, Darwin bis hin zu ihm selbst hat dieses Buch so gar nichts von dem schnöden Physikunterricht der Schulzeit, sondern macht neugierig auf die Welt um uns herum und ihre Zusammenhänge. Themen, mit denen wir sonst eher selten in Berührung kommen, werden aufgegriffen, ebenso wie Fragen, denen man sonst lieber aus dem Wege geht.
Hawkings Gedanken und Forschungsergebnisse haben mich gefesselt und inspiriert, Sichtweisen zu überdenken, neugierig zu erforschen und getreu seinem letzten Buch niemals aufzugeben und an unsere Zukunft zu glauben.
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„In der Kürze liegt die Würze“. Es ist eine schöne Sache, wenn man am Wochenende etwas vorhat und sich mit einer Spruchweisheit am Samstag, 21. Oktober 2023, in ein deutlich kürzeres bebüchertes Kalenderblatt flüchten kann.
Dabei stehen heute zumindest zwei Aktionstage im Kalender, die eine genauere Betrachtung verdient hätten. Dies gilt zum einen für den „Tag der Kinderseiten“ (ext.), der in Deutschland 2015 von der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft „Seitenstark“ initiiert wurde. Mehr kindergerechte Websites sind das Ziel.
Wie aktuell das Thema ist, zeigt nicht zuletzt ein Buch, das für Furore sorgt und auf der Spiegel-Bestsellerliste landete. „Wir verlieren unsere Kinder!“ titelte Schulleiterin Silke Müller und warnte mit Blick auf den „verstörenden Alltag im Klassen-Chat“ vor „Gewalt, Missbrauch, Rassismus“ in den „gefährlichen Tiefen einer digitalen Parallelwelt“.
Umdenken der Umwelt zuliebe: Heute ist „Internationaler Tag der Reparatur“ (International Repair Day“. Reparieren statt wegschmeißen, so lautet die Devise der International Open Repair Alliance, die der Wegwerfmentalität entgegenwirken will.
Was in nahezu allen Bereichen des Lebens möglich ist. Dies zeigt beispielsweise „Bücher binden und reparieren“. Neukäufe wären da zwar sehr im Interesse der BÜCHER-HEIMAT, aber es gibt ja auch die Lieblingsbücher, deren Patina und zerfledderte Seiten fast wichtiger als der Inhalt sind.
„Die Großen Seeschlachten“und dabei natürlich die Schlacht von Trafalgar rücken in Großbritannien in den Fokus. Heute vor 218 Jahren (1805) sicherte Vizeadmiral Horatio Nelson, der in der Schlacht fiel, mit dem Sieg über Napoleon Bonapartes Flotte bei Trafalgar die britische Seeherrschaft. Der „Trafalgar Day“ ehrt ihn dafür bis heute.
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„Erzählen ist Leben, und Schweigen gleicht dem Tod“, schreibt Rafik Schami am Ende seines neuen Buchs. So wunderbar wie der Autor erzählt, glaubt man ihm das gerne – ebenso wie man ihm glaubt, dass Geschichten heilen helfen oder die Wüste erblühen lassen. Der in Damaskus geborene Autor, der seit mehr als 50 Jahren in Deutschland lebt, hat alte orientalische Geschichten neu für westliche Leser*innen erzählt und im Roman zu einem stimmigen Ganzen gefügt.
Der Kaffeehauserzähler Karam musste vor der Verfolgung aus seiner Heimat fliehen, weil er den dortigen Herrscher kritisiert hatte, und kommt in das Land Sitt Hudud, wo der gerechte König Salih regiert. Hier können alle Menschen frei leben und reden. Doch ist Jasmin, die Tochter des Königs, krank. Kein Arzt kann helfen. Karam spürt, dass ihr Geschichten helfen können, wieder ihre Sprache und zu sich selbst zu finden.
So organisiert er mit Zustimmung des Königs zehn Abende im Schloss, an denen das Volk zusammenkommt und Geschichten hört und erzählt. Es kommen ganz unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Schichten zu Wort: Männer und Frauen, Muslime, Christen und Juden erzählen frei und gleichberechtigt ihre Geschichten. Jeder Abend steht unter einem anderen Motto: Von Gaunern, Lügnern und deren Widersachern – Von Mut und Feigheit – Von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit – Von der Liebe und der blühenden Wüste …
Ungerechte Herrscher und Gewalt werden kritisiert, die klugen und menschenfreundlichen Kräfte können letztlich siegen. Denn: „Die List, Tochter der Vernunft, besiegt die Gewalt, Tochter der Dummheit“. So spricht Rafik Schami mit seinen orientalischen Geschichten mitten hinein in unsere Zeit.
Geradezu ein Überangebot an Aktionstagen hat dieser Freitag, 20. Oktober 2023, zu bieten. Wobei mich auf den ersten Blick und vom persönlichen Empfinden her vor allem der „Internationaler Tag des Faultiers“ (International Sloth Day) anspricht…
Leider kannten meine Eltern vor vielen Jahrzehnten „Das Faultier-Prinzip“ offenkundig nicht. Sonst hätten sie lesen können, „wie Kinder in ihrem Lebenstempogelassen und frei ihre Fähigkeiten entwickeln und die Welt für sich entdecken“.
Na gut, hat ja auch so geklappt. Aber auf „Hilfestellungen“ bin ich noch heute scharf. Da fällt mit doch der „Jungle Bookholder Faultier“ ins Auge (s.o.), der als „witzige und federleichte Lesehilfe“ Bücher offenhalten soll. Wobei ich zugeben muss, dass solche Accessoires zumeist als Staubfänger enden.
Beeindrucken und begeistern können mich Alleen. Insofern spricht mich auch der heutige bundesweite „Tag der Allee“ an. In Büchern verewigte Harzer Alleen habe ich leider nicht gefunden, vielleicht sind „Alleen an Weser und Wiehen“ als Tipp für einen Ausflug in den Mühlenkreis gut (nach Minden sind es gut 2 Stunden).
Heute ist auch noch „Internationaler Tag der Fluglotsen“ (International Day of the Air Traffic Controller). Gewürdigt wird damit ein stressiger und verantwortungsvoller Job. Wer dennoch einen Berufswechsel anstrebt, kann sich mit „Fluglotsen Testvorbereitung“ präparieren.
Friedhöfe, insbesondere historische Friedhöfe, können faszinierende Orte sein. Der bundesweite „Tag des Grabsteins“ verdeutlicht, warum dies auch so ist. Neue ungewöhnliche Grabsteine werden in dem Buch „Game Over“ vorgestellt – was mich vom Thema abbringt und daran erinnert, dass ich den Gewinnerroman des Deutschen Buchpreises lesen will: „Echtzeitalter“ von Tonio Schachinger
Auch am „Internationalen Tag der Köche“ (International Chefs Day) bin ich weniger an Personen und Porträts, als vielmehr an den Rezepten interessiert. Und da bei mir Huhn und Humor ziemlich hoch im Kurs stehen, empfehle ich „Das Gelbe vom Ei“: Raffinierte Rezepte der Sterneköchin Léa Linster, garniert mit Peter Gaymanns genialen Hühnerzeichnungen. Zusammen ergibt das „huhnglaubliche Rezepte“.
So, den „Internationalen Tag des Faultiers“ haben wir schon am Anfang abgehakt. Dann wäre da heute noch als wichtiges Thema der „Weltosteoporosetag“ (World Osteoporosis Day). Und um den Aktionstagereigen des 20. Oktober komplett abzuarbeiten, wollen wir auch noch an den „Tag des Shampoos“ (National Shampoo Day) erinnern, der allein in den USA im Kalender steht.
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Die Tage werden immer kürzer, der „lichte Tag“ dauert an diesem Donnerstag, 19. Oktober 2023, nur noch 10:25 Stunden. In zehn Tagen steht die Umstellung auf Winterzeit um, danach habe ich immer das Gefühl, das es gar nicht mehr so richtig hell wird.
Dafür laden Herbst- und Winterzeit natürlich dazu ein, es sich im Sessel – wenn vorhanden am Kamin – bequem zu machen und zu schmökern. Mit einem leckeren Getränk nach Wahl. Wobei die Qual der Wahl heute nicht weiter dramatisch ist, denn es ist „Gin-Tonic-Tag“ (National – in USA – und International Gin and Tonic Day).
Nach dem deftigen Gaumenschmaus am gestrigen Tag mit Hackbraten- und Kartoffelbrei-Aktionstag steht heute damit quasi der Drink zum „Runterspülen“ im Kalender der kuriosen Feiertage. Das passende Rezept findet man in „Gin & Tonic – Goldene Edition“, laut Verlagswerbung das „ultimative Handbuch für den perfekten Mix“.
Auch Lektüren für die Kamin- und Gin-Stunden können wir aus gegebenem Anlass empfehlen: Heute vor 51 Jahren (1972) erhielt Heinrich Böll den Nobelpreis für Literatur. Passend zur Jahreszeit könnte man sich da durch 18 Erzählungen schmökern: „Nicht nur zur Weihnachtszeit“.
„Die Frauen der Genies“ böte sich als Lesestoff für all jene an, die an die Trauung von Johann Wolfgang von Goethe und Christiane Vulpius in der Sakristei der Weimarer Jakobskirche heute vor 217 Jahren (1806) erinnert werden wollen. Neben Goethes Gattin stehen da beispielsweise auch Constanze Mozart, Cosima Wagner, Mileva Einstein, Alma Mahler-Werfel und Katia Mann im Fokus.
Schließlich hätten wir noch einen Klassiker der Weltliteratur zu bieten. Heute vor 278 Jahren (1745) wurde Jonathan Swift geboren. Weltberühmt ist der englisch-irische Schriftsteller und Satiriker vor allem dank „Gullivers Reisen“.
Zum Finale noch ein Nachruf auf den Zeitungs-Fortsetzungsroman als eine fast ausgestorbene Gattung, der meine Mutter einst bittere Tränen nachweinte: Heute vor 180 Jahren (1843) erschien in einer Pariser Tageszeitung die letzte Folge des „Die Geheimnisse von Paris“ („Mystères de Paris“), mit der der französische Schriftsteller Eugène Sue die Gattung des Feuilletonromans begründete.
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In Vorbereitung auf ihre Lesung (und natürlich Vorfreude und Leidenschaft) war es mir eine große Freude, Julia Dippels neues Buch zu lesen. Als großem Fan fällt es mir schwer, nicht einfach zu schreiben, dass es mal wieder ein grandioses, herzzerreißendes Leseerlebnis war mit dem typischen Dippel-Humor und Sie das Buch unbedingt lesen sollten!
Ich muss ja auch etwas zum Inhalt sagen. Eine völlig neu geschaffene Fantasywelt, in der Sintha als letzte ihrer Art lebt. In einem eisigen Schneesturm schneit sie zusammen mit anderen Völkern in einem Wirtshaus ein. Auf einmal treten Kreaturen auf, die als die „Todbringer“ gelten und sie sind gekommen, um einen Mordfall aufzuklären.
Da der Mörder sich im Wirtshaus befindet, sollte die Jagd sich nicht schwierig gestalten, doch ihr Anführer Baron Arezander erkennt schnell, dass Sintha ihm behilflich sein kann. Sie lässt sich auf seinen Deal ein und sie erkennen, dass ihre Anziehungskraft der Grund für die dubiosen Geschehnisse um sie herum ist. Es entbrennt ein Kampf um Recht und Ordnung, um Liebe und Hass und um Geheimnisse, die nur eine Unbekannte zu lüften vermag. „“
Wer mal wieder einen einzigartigen Fantasyroman lesen möchte mit fesselndem Schreibstil, Spannung, Wortgefechten und einer vollkommen neuen Welt, für den ist die Sonnenfeuer-Ballade genau das Richtige!
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