„Auf Harz und Nieren“ – so heißt der neue Krimi von Roland Lange, in dem er das regionale Dorfleben aufs Korn nimmt und schwarzhumorig überzeichnet mit einer skurrilen Entführung verknüpft. Unter dem Titel „Crime & Nashville Guitar Sound“ wird der Autor das Buch am Donnerstag, 15. April 2027, in der BÜCHER-HEIMAT vorstellen. Die musikalische Begleitung übernimmt Dirk Heimberg. Der Gitarrist der Göttinger Band „Front Porch Picking“ spielt Nashville-Gitarren-Klassiker u.a. von Chet Atkins und Jerry Reed.
Foto KI-generiert
Zum neuen Lange-Krimi:
Vorharzdorf Bollenstedt. Abgeschieden. Nicht mal ein Hausarzt verirrt sich hierhin, also gewährleistet Blutfahrer Freddie Töpperwien gemeinsam mit seiner Mutter die medizinische Versorgung des Dorfes – bis sie eines Tages entführt wird. Die bizarre wie gnadenlose Forderung der Kidnapper: 250 Blutkonserven im Austausch für die Mutter.
In seiner Not beschließt Freddie, die Dorfbewohner in die Pflicht zu nehmen. Was nach einer einfachen Aktion klingt, wandelt sich angesichts widerspenstiger Dorforiginale und einem zunehmend nervösen Freddie aber mehr und mehr als Albtraum …
Einen musikalischen Vorgeschmack auf den Abend in der BÜCHER-HEIMAT bekommt man auf Dirk Heimbergs YouTube-Kanal https://www.youtube.com/@DirkHeimberg.
Donnerstag, 15. April 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT, Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de
Der Protagonist Logan Mountstuart, den der Autor William Boyd durch die Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts streifen lässt macht diesen Entwicklungs- und Gesellschaftsroman in Tagebuchform so besonders.
Geboren in Uruguay kommt Logan, Sohn eines britischen Wurstfabrikanten und einer Uruguayerin als Kind zurück nach England. Als Leserin und Leser begleiten wir ihn durchs Internat und später durch sein Studium in Oxford. Wir erleben, wie er Vater wird und Autor, sich immer neu verliebt und in den Krieg zieht.
Wir sind an seiner Seite in der Gefangenschaft und in einer sich neu erfindenden Weltordnung. Wir lieben und leiden mit ihm, treffen Politiker, Monarchen und Künstler und lassen nichts Menschliches aus.
William Boyd hat sich schon mit seinen früheren Werken als Autor hervorgetan, der an einigen Stellen durchaus etwas Hemingwaysches im besten Sinne bietet. In „Eines Menschen Herz“ verknüpft er Kolonialismus, politisches Geschehen aber ebenso Kunst, Literatur und die Suche nach Liebe, die Sehnsucht nach Glück und das Auflehnen gegen Konventionen zu einer lebendigen Geschichte.
Der Blick auf die Shortlist verdeutlicht, in welch illustrer Runde sich die BÜCHER-HEIMAT beim Deutschen Preis für Unternehmensengagement bewegt. Screenshot: UPJ Netzwerk
Schon die Shortlist ist ein großer Erfolg
Winkt da schon wieder eine ganz besondere Auszeichnung für die BÜCHER-HEIMAT gGmbH? Nach dem Innovationspreis der Region Göttingen Northeim, dem Sozialtransfer-Preis der Industrie- und Handelskammer (IHK) Braunschweig und dem Niedersachsenpreis für Bürgerengagement steht die Bad Harzburger Mitmach-Buchhandlung nun auf der Shortlist des „Deutschen Preis für Unternehmensengagement 2026“.
Ob die BÜCHER-HEIMAT es unter die Preisträger schafft, entscheidet sich noch im Oktober. Bis dahin heißt es Daumen drücken, denn die Konkurrenz ist nicht allein quantitativ enorm, sondern wartet auch mit großen Namen auf. Angst vor diesen großen Namen jedoch hat das Team der BÜCHER-HEIMAT keinesfalls. Vielmehr fasst es Sonja Weber bereits auch als Auszeichnung auf, dass das Projekt aus Bad Harzburg in diesen illustren Kreis geschafft hat.
Der Deutsche Preis für Unternehmensengagement wird von der Nonprofit-Organisation UPJ Netzwerk verliehen und zeichnet vorbildliches gesellschaftliches und freiwilliges Engagement von Unternehmen in Deutschland aus. Das bundesweit agierende, gemeinnützige „UPJ-Netzwerk für Unternehmensverantwortung und gesellschaftliches Engagement“ mit Sitz in Berlin ist seit 1996 aktiv.
In der Kategorie „Gemeinsam für Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt“ in der die BÜCHER-HEIMAT auf der Shortlist nominiert ist, gehörten im vergangenen Jahr beispielswiese die BASF, die Dr. Ausbüttel GmbH & Co. KG (Medizintechnik) und die Privatbäckerei Wiese in Eberswalde, die mit der „Wiese Akademie“ ein viel beachtetes Ausbildungsprojekt geschaffen hat, das, so die Jury, „gesellschaftliche Teilhabe im Handwerk ganz neu denkt“. Eine Runde also, in die sich das Bad Harzburger Projekt der Mitmach-Buchhandlung bestens einfügen würde.
Preisverleihung in München
Sollte auch die Jury dieser Meinung sein, würde der BÜCHER-HEIMAT die nächste Preisverleihung ins Haus stehen. Die Preisverleihung findet am 18. November in der Versicherungskammer Bayern in München statt. Die Auszeichnung ist nicht mit einem direkten Preisgeld verknüpft, vielmehr kann und soll sie das Renommee und den Bekanntheitsgrad der Unternehmen steigern und schafft vor allem auch ein Umfeld, in dem sich Netzwerke weiterentwickeln können.
Außer in der Kategorie „Gemeinsam für Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt“ werden Preise noch in vier weiteren Kategorien vergeben. Dabei geht es um „Gemeinsam für Bildung und Chancengerechtigkeit“, „Gemeinsam für Demokratie und Menschenrechte“, „Gemeinsam für Klima und Umwelt“ sowie den Sonderpreis „Collective Impact“
„Der Kalender ist ein nützlicher Diener, aber ein schrecklicher Meister“, konstatierte ein demnach wohl unter Termindruck leidender Albert Einstein. Dies allerdings hat auch viel mit der Wahl des Kalenders zu tun. Die BÜCHER-HEIMAT bietet wie in jedem Jahr erneut Wandkalender, die neben Informationen zu den Zeitläufen vor allem auch Augenschmaus bieten. Vor allem dann, wenn es um Bilder geht, die uns quasi nebenbei immer wieder daran erinnern, in welch schöner Region wir Harzer doch leben.
„Leben, wo andere Urlaub machen“, diese Phrase drängt sich dem Betrachter unwillkürlich auf, steht er vor einigen Harz-Kalendern 2027. Und da das Jahresende langsam aber sicher in Sichtweite gerät, stellt die BÜCHER-HEIMAT wieder eine kleine (subjektive und sicher nicht vollständige) Auswahl der schönsten Exemplare dar.
Jubiläum feiert der Harzkalender aus der Fotoweberei in Bad Harzburg. Dahinter steht der Fotograf und Musiker („The Dippers“) Luca Weber. Die Ausgabe 2027 ist der 10. Fotoweberei-Wandkalender. Selbstverständlich werden erneut zwölf großartige Harzbilder geboten – perfekt auch als Geschenk für jeden Harzfan. „Der Harz 2027“ liegt im Format Din A3 vor und kostet 15,00 Euro.
Gleich in fünf Varianten legt Fotograf und Lehrer Martin Wurzbacher seinen Kalender „Harz 2027 – Natur entdecken“ vor. Es gibt ihn als Monatswandkalender im A4-, A3- oder A2-Format, als Monats-Familien- und Paar-Planer mit bis zu 5 Spalten (210 x 420 mm) und als Monats-Tischkalender zum Aufstellen (148 x 148 mm). Auch dieser Kalender ohne Frage ein ideales Geschenk für alle Natur- und Harzliebhaber sowie Wander- und Outdoorfans.
Viele Fans findet alle Jahre wieder auch der Fotokalender des Nationalparks Harz. Die Ausgabe wartet wieder mit den schönsten Bildern aus dem Fotowettbewerb „HarzNATUR 2025“ auf. Inklusive des Siegerbildes von Waldeidechsen des Fotografen Jürgen Trull. Der Kalender Der im Format 48 x 35 cm kostet 16,95 Euro, der Erlös fließt zu 100 % in das Harzer Luchsprojekt. Im Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg ist bis25. Januar 2027 eine begleitende Fotoausstellung zu sehen.
Der vierte im Bunde ist der Kalender von Cellapix, gestaltet von der Landschafts- und Astrofotografin Angelika Kolb-Telieps, die in Clausthal-Zellerfeld lebt. Sie präsentiert den „Harz bei Tag und Nacht 2027“ in zwölf stimmungsvollen Fotografien aus einer der faszinierendsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands. Der Kalender liegt im Format Din A3 vor und ist zum Preis von 19,95 Euro zu haben.
„Mitten in Deutschland verschwindet ein Politiker…“, so bewirbt der Omnino-Verlag den ersten Band einer konzipierten Krimireihe, die Autor Stefan Gliwitzki am Donnerstag, 19. August 2027, um 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT im Rahmen einer musikalischen Lesung in Bad Harzburg vorstellt – also mitten in Deutschland…
„Bloome – Der Weg führt nach Norden“ ist der erste Kriminalroman von Stefan Gliwitzki. Nach seinen Romanen „Quitt“ und „Ooge“ schlägt der Autor erstmals den Weg in dieses Genre ein und verbindet klassische Ermittlungsarbeit mit Gesellschaftssatire, feinem Humor und einem ebenso eigenwilligen wie liebenswerten Ermittler.
Im Mittelpunkt steht Kommissar Eddy Bloome, ehemaliger Berliner Großstadtkommissar, der nach Hameln gewechselt ist. Als der umstrittene Lokalpolitiker Benno Bunk spurlos verschwindet, beginnt ein Fall, der weit über eine gewöhnliche Vermisstensuche hinausgeht. Noch bevor die Polizei überhaupt von dem Verschwinden erfährt, bringt der ehrgeizige Lokaljournalist Gunnar Raff die Geschichte auf die Titelseite. Damit beginnt ein Wettlauf zwischen öffentlicher Wahrnehmung, politischem Kalkül und kriminalistischer Spurensuche.
Bloome ermittelt anders als viele Genrehelden. Er ist kein Draufgänger, sondern ein genauer Beobachter. Gemeinsam mit seiner jungen Assistentin Gesa von Detten und seinem Hund Bogdan folgt er den leisen Spuren in einer Stadt, in der jeder jeden kennt, aber kaum jemand die Wahrheit sagt. Dabei entfaltet sich ein Panorama aus Lokalpolitik, Medienbetrieb, familiären Verwerfungen und gesellschaftlichen Abgründen.
Stefan Gliwitzki verbindet klassische Krimispannung mit Milieubeobachtung. Seine Figuren sind eigenwillig, oft skurril, dabei jedoch nie karikaturenhaft. Humor entsteht aus Situationen und Charakteren, nicht aus Effekten. Gerade die Nebenfiguren – vom sensationshungrigen Provinzjournalisten bis zu den Mitgliedern des Stadtrats – verleihen dem Roman eine erzählerische Tiefe. Zugleich stellt Bloome Fragen nach Wahrheit, öffentlicher Meinung und dem Einfluss lokaler Machtstrukturen, ohne dabei den Unterhaltungswert aus den Augen zu verlieren.
Zum Autor:
Stefan Gliwitzki lebt in Hameln und auf der Nordseeinsel Föhr. Der Anglist und Theologe leitete mittelständische Unternehmen und arbeitet heute als professioneller Musiker, Komponist und tourt mit seinen Bands Tone Fish und Tankerkönig durch ganz Deutschland. Nach seinem Debütroman Quitt (2024) und dem Inselroman Ooge (2025) erscheint mit Bloome – Der Weg führt nach Norden sein erster Kriminalroman.
Dieser Roman gehört für mich zu den besten Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Die Geschichte entfaltet so viel Kraft, dass ich wie von einem Magneten mühelos durch die Handlung gezogen wurde. Dabei fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Der deutsche Titel lässt vermuten, dass ein Gemälde im Mittelpunkt steht. In Wirklichkeit geht es aber um das Pferd, das darauf zu sehen ist. Das Gemälde, 1857 von Thomas J. Scott gemalt, dient lediglich dazu, die drei unterschiedlichen Zeitebenen, in denen der Roman spielt, miteinander zu verknüpfen.
Bei dem Pferd handelt es sich um Lexington, das erfolgreichste amerikanische Rennpferd, das es jemals gegeben hat, und das zudem als Deckhengst nahezu 600 Fohlen zeugte, von denen 236 als Sieger ins Ziel kamen.
Der Roman basiert somit auf einer wahren Geschichte. Die überwiegende Zahl der Charaktere sind reale Personen, lediglich die Protagonisten sind fiktional.
Die Handlung habe ich als äußerst komplex empfunden, auch weil Geraldine Brooks eine Vielzahl von Themen darin verwoben hat. Es empfiehlt sich, sich für die ersten Kapitel etwas Muße zu gönnen, um die Vielschichtigkeit des Romans leichter erfassen zu können.
In ihrem Nachwort sagt die Autorin: „As I began to research Lexington’s life, it became clear to me that this novel could not merely be about a racehorse, it would also need to be about race.”(„Als ich begann, über Lexingtons Leben zu recherchieren, wurde mir klar, dass dieser Roman nicht bloß von einem Rennpferd handeln konnte – er musste auch von Rasse handeln.“)
Die historische Dimension des Romans gibt Einblick in die Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg als der Rennsport in der reichen Gesellschaft der Weißen eine bedeutende Rolle spielte. Die Arbeit als Trainer, Jockey und Pferdepfleger wurde allerdings fast ausschließlich von Sklaven erledigt. Rassismus ist einer der zentralen Themen dieses Buches und spielt in allen drei Zeitebenen eine Rolle.
Jarret, einer der Hauptfiguren im Roman, ist bei der Geburt dieses außergewöhnlichen Pferdes dabei und begleitet es bis zu dessen Tod. Wenn Lexington an einen neuen Besitzer verkauft wird, wird Jarret mit ihm verkauft.
Parallel zu diesem Erzählstrang spielt sich ein weiterer in 2019 in Washington DC ab. Hier treffen Jess, eine junge australische Wissenschaftlerin und Theo, ein nigerianisch-amerikanischer Kunsthistoriker aufeinander. Während Jess zufällig auf dem Dachboden des Naturhistorischen Museums das verstaubte Skelett von Lexington findet, entdeckt Theo im Sperrmüll der Nachbarin das Gemälde von Thomas J. Scott. Gemeinsam versuchen sie mehr über das Rennpferd und das Gemälde herauszufinden.
Die historischen Aspekte der einzelnen Erzählstränge sind von Geraldine Brooks gründlich recherchiert und mit großem Können zusammengefügt worden und verdeutlichen, wie Vergangenheit und Vermächtnis die moderne Welt formen. Jede handelnde Person hat einen individuellen Sprachstil, der sich nahtlos und überzeugend in die jeweilige Zeit einfügt.
„Das Gemälde“ von Pulitzer-Preis-Gewinnerin Geraldine Brooks hat es verdient, verfilmt zu werden. In meinem Kopf sind bereits beim Lesen vielfältige Bilder entstanden.
Der neue Uhlenklippenspiegel ist erschienen. Die Nummer 147 im mittlerweile 41. Jahrgang. Seit 1986 versorgt der Harzburger Geschichtsverein (HGV) seine Leserschaft mit ebenso wissenswerten wie unterhaltsamen Beiträgen zur Harzer und vor allem Bad Harzburger Heimatgeschichte.
Mitglieder des Geschichtsvereins erhalten das Heft frei Haus, aber selbstverständlich hat auch die BÜCHER-HEIMAT kostenlose Exemplare vorrätig, um die weiterhin gute Nachfrage zu decken. Denn die Ortsgeschichte ist ein angesagtes Thema in der Kurstadt und die Mitmach-Buchhandlung in der Herzog-Wilhelm-Straße 64c trägt diesem Umstand in vielfältiger Weise Rechnung. Bücher zur Regionalgeschichte, aber auch Harz-Kalender gehören zum festen Angebot.
Eine Rubrik, die weiter ausgebaut werden soll, erklärt Sonja Weber für die BÜCHER-HEIMAT. Schon länger laufen Gespräche mit dem Harzburger Geschichtsverein, für den die Buchhandlung den Verkauf des umfangreichen Buchbestands forcieren will. Schließlich hat sich der HGV nicht allein mit dem Uhlenklippenspiegel, sondern auch als Herausgeber wichtiger Werke zur Heimatgeschichte einen guten Namen gemacht.
Darunter sind Klassiker wie die „Aktenstücke zur Geschichte des Amtes Harzburg“, die „Beiträge zur Geschichte des Amtes Harzburg“ oder auch Friedrich Erhardts „Namen aus der Harzburger Geschichte“. Und es sind neue Einblicke in die Historie wie „Die Holz- und Pappenindustrie im Harzburger Radautal 1865 – 1961. Vom Epochenwandel in der Harzer Holzwirtschaft“ aus der Feder von Edgar Isermann oder auch Egon Knofs „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“.
Nicht allein bei der Finanzierung einzelner Buchprojekte hat dabei die Bad Harzburg-Stiftung eng mit dem Harzburger Geschichtsverein zusammengearbeitet. Das Archiv-Team der Bürgerstiftung, das auf der Plattform Harz-History unter anderem das Ahrens-Fotoarchiv präsentiert, hat die 41 Jahrgänge des Uhlenklippenspiegels digitalisiert und unter https://blog.harz-history.de im Internet aufruf- und durchblätterbar gemacht.
Ein Angebot, das trotz der weitverbreiteten Print-Ausgabe erfreulich gut angenommen wird. Seit dem Start Ende 2024 verzeichnet die Website fast 1600 Besucher und deutlich mehr als 5000 Seitenaufrufe. Tendenz weiter steigend. Und das Blättern in den einzelnen Heften, in denen man sich bei der Lektüre gut verlieren kann, wird hierbei noch nicht einmal erfasst.
Auch in der neuen 147. Ausgabe wartet der Uhlenklippenspiegel wieder mit interessanten Themen aus – beginnend mit HGV-Personalien: Redaktionsleiter Dieter Tramp verabschiedet den alten und stellt den neuen Vorstand vor. Angekündigt wird zudem der Kalender 2027 des Harzburger Geschichtsvereins, Klaus Röttger erinnert an den Harzburger Kuhhirten Heinrich Rögener, der „Auf seine Weise Spuren in der Geschichte hinterlassen“ hat und Michael & Sven Bartsch begleiten den Weg der Gründerzeitvilla Schmiedestraße/Herzog-Wilhelm-Straße „Vom ,Ratten-Nest‘ zur Freiheit“. Einen „Blick in den Vorgarten der Diktatur – Grenztourismus in Eckertal/Stapelburg“ wird Julius Vesting, während sich Dr. Burkhard Budde dem Jungbrunnen und der „Sehnsucht nach ewiger Jugend“ widmet.
Markus Weber erinnert an den Künstler und Kunsterzieher Hans Stöhr, Elke Cerbe beschreibt „Die Sennhütte – Von der Sennerei zum historischen Baudenkmal“, Helmut Gleuel stellte die größte unterirdische Apotheke im Regensteingebirge vor, Horst Woick erläutert den Harzburger Schwibbogen und „Erotische Porzellan-Botschaften aus Bad Harzburg im Schlossmuseum Fürstenberg“ rücken Michael & Sven Bartsch ins Blickfeld.
Bücher und Zubehör für den Start ins Schulleben habe alle Erstklässler der Bad Harzburger Grundschulen jetzt in „Lesetüten“ erhalten. Koordiniert wird das Leseförderungsprojekt durch die BÜCHER-HEIMAT, finanziert durch die Bad Harzburg-Stiftung.
Organisiert hat das Leseförderungsprojekt die Interessengruppe Leseförderung im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Bundesweit läuft das Projekt bereits seit 2011, mit großer Unterstützung der Verlage Oetinger und Arena.
Mit der Übergabe der Geschenke verbunden ist sozusagen auch ein Klassen-übergreifendes Teambuilding an den Grundschulen: Die Zweitklässler bemalen die Tüten für die Abc-Schützen kunterbunt, ehe sie an die neuen Schülerinnen und Schüler überreicht werden. Für ihren Einsatz wurden die Zweitklässler allerdings auch bedacht, sie erhielten Malbücher und Stifte von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.
Die Lesetüten für die Erstklässler befüllte die BÜCHER-HEIMAT, die Koordinatorin des Projekts in der Kurstadt, mit einem Lesezeichen, einem Buch für Erstleser sowie einem Türanhänger mit der Aufschrift „Komm rein zum Vorlesen!“. Außerdem spendierte die Harzburger Aktion jedem Kind noch ein Pixibuch. Buch, Anhänger und Lesezeichen finanzierte wie schon im vergangenen Jahr die Bad-Harzburg-Stiftung. Alle zusammen bilden ein starkes Team, das die Aktion mit Leben füllt.
Die Übergabe der Lesetüten begleiteten Andrea Scholz von der Bad Harzburg-Stiftung, Stefanie Horn von der Öffentlichen Versicherung und Sonja Weber, die Leiterin der BÜCHER-HEIMAT.
Silke Schaudienst ist am Mittwoch, 24. Februar 2027, erneut zu einer Lesung in der BÜCHER-HEIMAT. Nach ihrem ersten Roman, einer Familien-Saga mit historischem Hintergrund aus der Entstehungsgeschichte Wolfenbüttels, präsentiert sie nun ihren Krimi „Im Reigen der Schuld“, der in der Gegenwart Wolfenbüttels spielt.
Durch einen ungewöhnlichen Fundort mit vermeintlich geschichtlichem Hinweis muss sich das ungleiche Kommissarenduo Bruno Heyber und Jasper Nieberger auf ungewöhnliche Spurensuche begeben. Erfahrung und neue Denkansätze prallen aufeinander. In der Stadt will man an vergangene Zeiten nicht erinnert werden.
Dieses Mal ist in Bad Harzburg aber auch Silke Schaudiensts Mann Karl-Heinz Schaudienst dabei. Von ihm gibt es Passagen aus seinem Thriller „Perditus“, deren Handlungsorte von Braunschweig über Wolfenbüttel bis nach Goslar reichen.
Nach einem tödlichen Autounfall eines Galeristen wird dessen Ehefrau Julia in sein doppeltes Spiel um die verschollenen Heldenlieder Karl des Großen hineingezogen. Ein Wettlauf um Erpressung, tödlicher Bedrohung und der Frage, wem sie vertrauen kann, beginnt.
Mittwoch, 24. Februar 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT, Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de
Dem wohl bekanntesten dänischen Schriftsteller und Dichter Hans Christian Andersen widmet der Schauspieler Jürgen Wegscheider in Form einer szenischen Lesung am Donnerstag, 7. Oktober 2027, einen literarischen Abend und möchte dabei auf dessen einzigartige künstlerische Vielfalt hinweisen. Der literarische Abend ist eine Kooperation der BÜCHER-HEIMAT mit der Deutsch-Dänischen Gesellschaft Harz.
Neben weltberühmt gewordenen Märchen, die in über 150 Sprachen übersetzt wurden, stammen zudem Gedichte, Novellen, Opernlibretti, Dramen und interessante Reiseberichte aus der Feder Andersens. Das Publikum in der BÜCHER-HEIMAT darf sich auf einen genussvollen Abend voller Märchen, Literatur und Poesie freuen.
Zur Person
Jürgen Wegscheider absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule Zerboni, München. Nach diversen Engagements in Frankfurt/Main und beim Südbayerischen Theaterfestival spielte er u. a. an Bühnen in München, beim Tourneetheater Landgraf und im Theater im Rathaus in Essen. Seit vielen Jahren ist mit er mit seinen literarischen Bühnenprogrammen auf Tournee.
Do., 7. Oktober 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT, Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de