Lesung mit Crime & Nashville Guitar Sound

Blut oder Leben!

„Auf Harz und Nieren“ – so heißt der neue Krimi von Roland Lange, in dem er das regionale Dorfleben aufs Korn nimmt und schwarzhumorig überzeichnet mit einer skurrilen Entführung verknüpft. Unter dem Titel „Crime & Nashville Guitar Sound“ wird der Autor das Buch am Donnerstag, 15. April 2027, in der BÜCHER-HEIMAT vorstellen. Die musikalische Begleitung übernimmt Dirk Heimberg. Der Gitarrist der Göttinger Band „Front Porch Picking“ spielt Nashville-Gitarren-Klassiker u.a. von Chet Atkins und Jerry Reed.

Foto KI-generiert

Zum neuen Lange-Krimi:

Vorharzdorf Bollenstedt. Abgeschieden. Nicht mal ein Hausarzt verirrt sich hierhin, also gewährleistet Blutfahrer Freddie Töpperwien gemeinsam mit seiner Mutter die medizinische Versorgung des Dorfes – bis sie eines Tages entführt wird. Die bizarre wie gnadenlose Forderung der Kidnapper: 250 Blutkonserven im Austausch für die Mutter.

In seiner Not beschließt Freddie, die Dorfbewohner in die Pflicht zu nehmen. Was nach einer einfachen Aktion klingt, wandelt sich angesichts widerspenstiger Dorforiginale und einem zunehmend nervösen Freddie aber mehr und mehr als Albtraum …

Einen musikalischen Vorgeschmack auf den Abend in der BÜCHER-HEIMAT bekommt man auf Dirk Heimbergs YouTube-Kanal https://www.youtube.com/@DirkHeimberg.

Donnerstag, 15. April 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon  (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Stefan Gliwitzki stellt Krimi-Erstling vor

Musikalisches Krimi-Debüt

„Mitten in Deutschland verschwindet ein Politiker…“, so bewirbt der Omnino-Verlag den ersten Band einer konzipierten Krimireihe, die Autor Stefan Gliwitzki am Donnerstag, 19. August 2027, um 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT im Rahmen einer musikalischen Lesung in Bad Harzburg vorstellt – also mitten in Deutschland…

„Bloome – Der Weg führt nach Norden“ ist der erste Kriminalroman von Stefan Gliwitzki. Nach seinen Romanen „Quitt“ und „Ooge“ schlägt der Autor erstmals den Weg in dieses Genre ein und verbindet klassische Ermittlungsarbeit mit Gesellschaftssatire, feinem Humor und einem ebenso eigenwilligen wie liebenswerten Ermittler.

Im Mittelpunkt steht Kommissar Eddy Bloome, ehemaliger Berliner Großstadtkommissar, der nach Hameln gewechselt ist. Als der umstrittene Lokalpolitiker Benno Bunk spurlos verschwindet, beginnt ein Fall, der weit über eine gewöhnliche Vermisstensuche hinausgeht. Noch bevor die Polizei überhaupt von dem Verschwinden erfährt, bringt der ehrgeizige Lokaljournalist Gunnar Raff die Geschichte auf die Titelseite. Damit beginnt ein Wettlauf zwischen öffentlicher Wahrnehmung, politischem Kalkül und kriminalistischer Spurensuche.

Bloome ermittelt anders als viele Genrehelden. Er ist kein Draufgänger, sondern ein genauer Beobachter. Gemeinsam mit seiner jungen Assistentin Gesa von Detten und seinem Hund Bogdan folgt er den leisen Spuren in einer Stadt, in der jeder jeden kennt, aber kaum jemand die Wahrheit sagt. Dabei entfaltet sich ein Panorama aus Lokalpolitik, Medienbetrieb, familiären Verwerfungen und gesellschaftlichen Abgründen.

Stefan Gliwitzki verbindet klassische Krimispannung mit Milieubeobachtung. Seine Figuren sind eigenwillig, oft skurril, dabei jedoch nie karikaturenhaft. Humor entsteht aus Situationen und Charakteren, nicht aus Effekten. Gerade die Nebenfiguren – vom sensationshungrigen Provinzjournalisten bis zu den Mitgliedern des Stadtrats – verleihen dem Roman eine erzählerische Tiefe. Zugleich stellt Bloome Fragen nach Wahrheit, öffentlicher Meinung und dem Einfluss lokaler Machtstrukturen, ohne dabei den Unterhaltungswert aus den Augen zu verlieren.

Zum Autor:

Stefan Gliwitzki lebt in Hameln und auf der Nordseeinsel Föhr. Der Anglist und Theologe leitete mittelständische Unternehmen und arbeitet heute als professioneller Musiker, Komponist und tourt mit seinen Bands Tone Fish und Tankerkönig durch ganz Deutschland. Nach seinem Debütroman Quitt (2024) und dem Inselroman Ooge (2025) erscheint mit Bloome – Der Weg führt nach Norden sein erster Kriminalroman.

Stefan Gliwitzki: „Bloome – Der Weg führt nach Norden“, Omnino Verlag, 312 Seiten, ISBN 978-3-95894-405-3. Preis: 16,00 Euro.

Axel Gottschick kredenzt Literarisches zum Wein

Weinprobe mit großen Denkern und Dichtern

„Donnerwetter, da habe ich mich umsonst besoffen – Literarisches zum Wein“ ist ein Abend mit Axel Gottschick am Freitag, 10. September 2027, um 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT überschrieben. Der Auftritt des Schauspielers, Sprechers und Vorlesers, der schon mehrfach in Bad Harzburg zu Gast war, dürfte damit in jeglicher Hinsicht zum Genuss werden.

„Axel Gottschick begeisterte sein Publikum mit seiner literarischen Weinlese“ feiern Rezensenten (Wülfrather Rundschau) bisherige Gastspiele. Wozu ohne Frage die Schauspielkunst Gottschicks ebenso beigetragen haben dürfte wie die Auswahl der Texte über den Rebensaft, aus denen die Beiträge des Abends gekeltert werden.

Volkes Stimme, in diesem Fall festgehalten in einem Volkslied, darf dabei nicht fehlen: Mit „Ja, ja, der Chiantiwein“ geht es beschwingt in den Abend. Was dann folgt, sind bisweilen nachdenkliche, vielfach aber angemessen eher fröhliche Texte zum Thema Wein. Beigesteuert werden diese literarischen Weinschoppen unter anderen von Hochkarätern wie Francois Villon, Martin Luther, Robert Walser, Hermann Hesse, Friedrich Hebbel, Robert Gernhardt, Ernest Hemingway und Johann Wolfgang von Goethe.

Freitag, 10. September 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Auftakt zur Jugendbuchwoche im „Dreierpack“

Thomas Henseler, Nasrin Siege und Hans-Jürgen Feldhaus lesen im Rahmen der Jugendbuchwoche der Harzburger Aktion an den Schulen der Kurstadt. Bei der Auftaktveranstaltung liest das Trio in der BÜCHER-HEIMAT. Fotos/Zeichung: Henseler / L. Siege / Feldhaus

Aus der BÜCHER-HEIMAT auf Schul-Tournee

In die Jugendbuchwoche der Harzburger Aktion wird auch in diesem Jahr wieder in der BÜCHER-HEIMAT gestartet: Am Dienstag, 27. Oktober 2026, lesen Nasrin Siege, Hans-Jürgen Feldhaus und Thomas Henseler um 19.00 Uhr aus ihren Büchern, bevor sie dann bis zum 30. Oktober auf „Lese-Tournee“ durch die Bad Harzburger Schulen gehen.

In ihren Büchern verfolgt die in Teheran im Iran geborene Nasrin Siege vielfach auch einen interkulturellen Ansatz. Beredtes und viel beachtetes Beispiel dafür ist ihr Buch „Vor mir die Reise. Leben zwischen Iran, Deutschland und Afrika“ in dem es um Leben in verschiedenen Kulturen, Migration, Identität, Rassismus, Menschenrechte, politisches und gesellschaftliches Engagement und die Frauenrolle geht.

Nasrin Siege studierte in Kiel Psychologie und Pädagogik, ehe sie in einer Klinik für Psychotherapie in Stuttgart und in einer Suchtklinik bei Frankfurt arbeitete. Die Mutter zweier Kinder lebte von 1983 bis 2016 zudem sie in mehreren afrikanischen Ländern, was sich auch in ihren Buchprojekten widerspiegelt.

Im Jahr 1996 gründete Nasrin Siege den Verein »Hilfe für Afrika e.V.«, der bis heute Hilfsprojekte in Afrika unterstützt. Sie erhielt den Kinderbuchpreis der Stadt Berlin (1993) sowie den Two Wings Award (2006) für ihr soziales Engagement und ihre Verdienste um das Sammeln afrikanischer Märchen. 2022 wurde Siege für ihr ehrenamtliches Engagement in Afrika mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Hans-Jürgen Feldhaus ist als Diplom-Designer und als Autor mit Schwerpunkt auf Illustration schon seit 1994 in der Kinder- und Jugendbuchszene sowie im Bereich Schulbuch aktiv. Nach seinem Comic-Roman-Debüt 2012 mit dem Auftakt zur „Echt-Reihe“ und fünf weiteren Titeln in dieser Sparte folgt für Feldhaus 2018 der konsequente Schritt zum Jugendroman.

Schräger Humor und Dialogwitz wird Feldhaus auch bei seinen Jugendromanen wie „Crazy Schmidt und der krasseste Roadtrip meines Lebens“ oder „Die extrem fantastische Theo-Müller-Gang“ bescheinigt. Oberflächlichkeit und platte Witze sind allerdings nicht das Ding des Autoren. Nicht allein der Verlag bescheinigt seinen Büchern „eine Tiefgründigkeit, die seinen Figuren noch mehr Authentizität verleiht“.

Der dritte Autor der Jugendbuchwoche 2026 der Harzburger Aktion ist Thomas Henseler. Er studierte Design an der Fachhochschule Aachen mit dem Schwerpunkt Illustration und Film an der Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Zusammen mit Susanne Buddenberg gründete er das Studio „Zoom und Tinte“ und spezialisierte sich auf Film und Illustration. Gemeinsam arbeiten die Beiden in den Bereichen Comics, Illustration und Storyboards. Parallel dazu unterrichten sie im Bereich Game-Design.

Als Comicautor entwickelt Thomas Henseler gemeinsam mit Susanne Buddenberg Comic-Geschichten mit dem Ziel, eine jüngere Zielgruppe für politische und historische Inhalte zu begeistern. Zur deutschen Teilungsgeschichte sind von dem Duo bisher sieben Graphic Novels erschienen.

Am Auftaktabend zur Jugendbuchwoche 2026 kann sich das Publikum offenkundig auf einen extrem abwechslungsreichen und thematisch weit gefächerten Abend freuen. Die Veranstaltung am Dienstag, 27. Oktober 2026, beginnt um 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT.

Dienstag, 27. Oktober 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Hans-Joachim Wildner stellt historischen Harz-Roman vor

Zwischen Aufbruch und Widerstand

Mit dem Bau der Eisenbahn erreicht die Industrialisierung im 19. Jahrhundert den Harz – und mit ihr eine Zeitenwende, die Gewinner und Verlierer hervorbringt. Was für die einen Fortschritt und wirtschaftliche Zukunft bedeutet, bedroht für die anderen die über Generationen gewachsene Existenz.

In seinem historischen Roman „Solange die Schienen singen“, den Hans-Joachim Wildner am Donnerstag, 20. Mai 2027, um 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT vorstellt, erzählt er von dieser bewegten Zeit und verbindet die großen Veränderungen des 19. Jahrhunderts mit einer persönlichen Geschichte voller Liebe, Loyalität und Schuld.

Im Mittelpunkt steht der junge Eisenbahningenieur Franz von Gleiwitz, der vom Fortschritt der neuen Technik überzeugt ist. Als der Nordhäuser Bürgermeister den Bau der Harzquer- und Brockenbahn vorantreibt, stößt das Projekt jedoch auf erbitterten Widerstand. Fuhrleute und Handwerker sehen ihre Lebensgrundlage bedroht und kämpfen gegen eine Entwicklung, die sich nicht mehr aufhalten lässt.

Zwischen den Fronten gerät Franz nicht nur beruflich unter Druck. Seine Liebe zu Sophie Heitmüller, der Tochter eines Fuhrmanns, wird durch den Konflikt ihrer Familien und ihrer unterschiedlichen Vorstellungen von der Zukunft auf eine harte Probe gestellt. Gleichzeitig holt Franz ein schreckliches Erlebnis aus seiner Militärzeit ein. Was lange verborgen schien, droht seine Gegenwart und seine Zukunft zu erschüttern.

Vor der eindrucksvollen Kulisse des Harzes erzählt der Roman von einer Epoche, in der sich vertraute Lebenswelten unwiderruflich verändern. Zwischen Fuhrwerken und Lokomotiven, Tradition und technischem Fortschritt, persönlicher Schuld und gesellschaftlichem Wandel müssen die Figuren ihren eigenen Weg finden.

„Solange die Schienen singen“ ist ein historischer Roman über den Preis des Fortschritts – und über Menschen, die sich entscheiden müssen, was sie bewahren und was sie loslassen können. Eine Geschichte über Liebe und Widerstand, über alte Wunden und neue Wege und über den Moment, in dem eine ganze Region beginnt, in eine andere Zukunft aufzubrechen.

Donnerstag, 20. Mai 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Hans-Joachim Wildner: „Solange die Schienen singen“, epv-Verlag, 416 Seiten, ISBN 9783969011089, Preis: 16,00 Euro.

Lichtbilder-Vortrag über Schloss Derneburg

Genauer Blick auf gräfliche Jugendjahre

„Aus dem Leben der Grafen zu Münster und ihr Erbe in Derneburg“ berichtet Heinz-Peter Gerber am Donnerstag, 3. Juni 2027, im Rahmen eines Lichtbildervortrags um 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT. Gerber, der sein Buch „Schloss Derneburg und der Laves-Kulturpfad“ bereits in Bad Harzburg vorstellte, gilt als ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet.

Kein Wunder, denn seit über 20 Jahren beschäftigt sich der Heersumer Heinz-Peter Gerber mit der Historie von Schloss Derneburg und dem Laves-Kulturpfad. Entstanden sind daraus bisher zwei Bücher zu dem Thema.

2026 jährte sich auch der Verkauf des Schlosses von Georg Baselitz an Christine und Andrew Hall mit der Hall Art Foundation, die den Schlossbezirk saniert haben und das Anwesen zu einem der größten Museen für zeitgenössische Kunst Europas umgewidmet haben – belohnt 2023 mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz und dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens.

In der nun dritten erweiterten Auflage des Buches über Schloss Derneburg und den Laves-Kulturpfad wurden die Kapitel von Ernst Friedrich Herbert Graf zu Münster durch seine Jugend- und Ausbildungszeit im Philanthropinum Dessau, der Ritterakademie Lüneburg und der Universität Göttingen ergänzt.

Ebenso wurden zusätzliche Episoden von seinem Sohn Georg Herbert Fürst zu Münster aus seiner Zeit als Botschafter in St. Petersburg, London und Paris integriert, um so besser verstehen zu können, warum sich der Lebensweg und die politischen Laufbahnen dieser beiden außergewöhnlichen Persönlichkeiten so einzigartig entwickelt haben.

Ergänzt wird der Lichtbilder-Vortrag durch Neuheiten rund um das Schloss und den Laves-Kulturpfad, wie den Skulpturenpark im Schlossgarten, dem Hopfengarten, dem Pyramiden-Mausoleum und weiteres.

Weitere Aktualisierungen gibt es noch zur Baselitz-Zeit, über Laves als Freimaurer, Raum- und Möbelgestalter, sowie über den Bahnhof Derneburg und das Rittergut Binder, das zeitweise im Besitz der Grafen zu Münster war.

Der Lichtbildervortrag wird das Publikum am Donnerstag, 3. Juni 2027, in der BÜCHER-HEIMAT für rund 90 Minuten fasziniert fesseln.

Donnerstag, 3. Juni 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Thriller-Abend mit Autoren-Paar

Spannung im Doppelpack

Silke Schaudienst ist am Mittwoch, 24. Februar 2027, erneut zu einer Lesung in der BÜCHER-HEIMAT. Nach ihrem ersten Roman, einer Familien-Saga mit historischem Hintergrund aus der Entstehungsgeschichte Wolfenbüttels, präsentiert sie nun ihren Krimi „Im Reigen der Schuld“, der in der Gegenwart Wolfenbüttels spielt.

Durch einen ungewöhnlichen Fundort mit vermeintlich geschichtlichem Hinweis muss sich das ungleiche Kommissarenduo Bruno Heyber und Jasper Nieberger auf ungewöhnliche Spurensuche begeben. Erfahrung und neue Denkansätze prallen aufeinander. In der Stadt will man an vergangene Zeiten nicht erinnert werden.

Dieses Mal ist in Bad Harzburg aber auch Silke Schaudiensts Mann Karl-Heinz Schaudienst dabei. Von ihm gibt es Passagen aus seinem Thriller „Perditus“, deren Handlungsorte von Braunschweig über Wolfenbüttel bis nach Goslar reichen.

Nach einem tödlichen Autounfall eines Galeristen wird dessen Ehefrau Julia in sein doppeltes Spiel um die verschollenen Heldenlieder Karl des Großen hineingezogen. Ein Wettlauf um Erpressung, tödlicher Bedrohung und der Frage, wem sie vertrauen kann, beginnt.

Mittwoch, 24. Februar 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon  (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Szenische Andersen-Lesung mit Jürgen Wegscheider

„Das wunderbarste Märchen…“

Jürgen Wegscheider.
Foto: Robert Martin

Dem wohl bekanntesten dänischen Schriftsteller und Dichter Hans Christian Andersen widmet der Schauspieler Jürgen Wegscheider in Form einer szenischen Lesung am Donnerstag, 7. Oktober 2027, einen literarischen Abend und möchte dabei auf dessen einzigartige künstlerische Vielfalt hinweisen. Der literarische Abend ist eine Kooperation der BÜCHER-HEIMAT mit der Deutsch-Dänischen Gesellschaft Harz.

Neben weltberühmt gewordenen Märchen, die in über 150 Sprachen übersetzt wurden, stammen zudem Gedichte, Novellen, Opernlibretti, Dramen und interessante Reiseberichte aus der Feder Andersens. Das Publikum in der BÜCHER-HEIMAT darf sich auf einen genussvollen Abend voller Märchen, Literatur und Poesie freuen.

Zur Person

Jürgen Wegscheider absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule Zerboni, München. Nach diversen Engagements in Frankfurt/Main und beim Südbayerischen Theaterfestival spielte er u. a. an Bühnen in München, beim Tourneetheater Landgraf und im Theater im Rathaus in Essen. Seit vielen Jahren ist mit er mit seinen literarischen Bühnenprogrammen auf Tournee.

www.juergen-wegscheider.de

Do., 7. Oktober 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Eine Kooperation mit der

Mit Gräfin von Brühl in den Schattengarten

Den Schattengarten ins rechte Licht rücken

„I never promised you a rose garden!”. Mit diesen Worten, Zeile aus einem bekannten 1970er Hit von Lynn Anderson, leitet der Verlag die Vorstellung von Christine von Brühls jüngstem Roman „Der Schattengarten“ ein. Eben diesen „Schattengarten“ wird die Autorin am Freitag, 23. April 2027, um 19 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT ins rechte Licht rücken.

Zum Inhalt

Christine von Brühls Mann hat ein verwildertes Grundstück im Kyffhäuser-Wald in Thüringen entdeckt und möchte darauf einen Garten anlegen. Das Gelände ist unwegsam und düster, es gibt weder Wasser noch Strom. Dafür aber Brennnesseln. Die Diplomatentochter Dr. Christine Gräfin von Brühl fühlt sich verloren und fremd.

Ihr Mann gewinnt Regenwasser vom Dach und leitet es ins Haus. Schließlich bewaffnet sie sich mit Gießkanne und Gummistiefeln und gießt eigenhändig die Rhododendren. Das Projekt ist zu einem gemeinsamen geworden.

Aber plötzlich taucht ein neuer Gegner auf. Als wären Trockenheit und fehlendes Licht nicht schon genug. Er ist mächtig, er ist der kosmische Antagonist des halbschattigen Gärtnerpaares: die Wühlmaus.

Eine Geschichte voller Naturverbundenheit, Widerstandswillen und Beziehungssinn. Genial illustriert von Teresa Habild. Für alle Halbschattengewächse.

Zur Autorin

Dr. Christine Gräfin von Brühl wurde in Ghanas Hauptstadt Accra geboren. Ihr Vater Dietrich Graf von Brühl war als deutscher Diplomat tätig und Christine von Brühl wuchs so in London, Brüssel und Bonn auf. Sie studierte in Mainz, Wien, Lublin sowie Heidelberg die Fächer Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Philosophie. Mit einer Arbeit über die nonverbalen Ausdrucksmittel in Anton Tschechows Bühnenwerk wurde sie 1992 von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg promoviert.

Dr. Christine Gräfin von Brühl. Foto: Henrik Schrat

Bereits ab Beginn der 1990er Jahre arbeitete sie journalistisch in Dresden, beispielsweise für die „Sächsische Zeitung“. Als Autorin profilierte sie sich ferner bei der „Zeit“, dem „Magazin“ und dem „Spiegel-Magazin Geschichte“. Erste Reiseführer und Bildbände mit ihren Texten wurden wenig später herausgegeben.

Christine von Brühl etablierte sich als freie Autorin in Berlin, veröffentlichte regelmäßig Sachbücher und Romane. Zu ihren wichtigsten Büchern gehören „Die preußische Madonna. Auf den Spuren der Königin Luise“, „Gebrauchsanweisung für Dresden“, „Anmut im märkischen Sand. Die Frauen der Hohenzollern“ sowie „Gerade dadurch sind sie mir lieb. Theodor Fontanes Frauen“. Im Frühjahr 2021 folgte ihr Bestseller „Schwäne in Weiß und Gold – Geschichte einer Familie“. Anfang 2025 erschien im Kanon Verlag ihr Buch „Der Schattengarten“.

Christine von Brühl engagierte sie sich für die Bürgerstiftung Dresden und leitet seit Januar 2024 das Regionalbüro der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Chemnitz.

Christine von Brühl ist mit einem bildenden Künstler verheiratet und Mutter zweier nun erwachsener Kinder. Sie lebt alternierend in Berlin, Chemnitz und Dresden.

Freitag, 23. April 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Der Harz vor 150 Millionen Jahren

Eine Zeitreise durch die Geologie des Harzes

„Harz – 150.000.000 BC“ ist ein Fach- und Sachbuch über die Geologie im Harz, den Bergbau, die Entstehung von Mineralien und Fossilien und Fundorte im Harz. Warum dies ein hochspannendes Thema ist, wird Autor Lars Jendrzok bei einer Lesung am Donnerstag, 11. März 2027 in der BÜCHER-HEIMAT eindrucksvoll vermitteln.

Der Harz ist weit mehr als ein sagenumwobenes Mittelgebirge – er ist ein offenes Geschichtsbuch der Erde. Auf engstem Raum offenbaren sich hier geologische Prozesse aus über 500 Millionen Jahren, die eine weltweit einzigartige Vielfalt an Gesteinen und Erzen hervorgebracht haben.
Das Buch Harz – 150.000.000 BC versteht sich laut Jendrzok als Hybrid aus Fachbuch, Sachbuch und Ratgeber: Es vermittelt fundiertes geologisches Hintergrundwissen, erzählt die bewegte Geschichte des Harzer Bergbaus und dient gleichzeitig als praktischer Wegweiser zu den spannendsten Fundstellen für Mineralien und Fossilien im Harz.
Wer die Entstehung des Brocken-Granits verstehen, tief in die Stollen der Bergbautradition blicken oder selbst mit dem Geologenhammer auf Entdeckungstour gehen will – dieses Werk ist ein Begleiter von der Theorie direkt ins Gelände und lädt zu einem Blick in die faszinierende Unterwelt des Harzes ein.

Über den Autor:

Schon als Kind gab es für Lars Jendrzok nach eigenem Bekunden nichts Spannenderes, als mit dem Blick am Boden durch die Wälder und Täler des Harzes zu streifen. Er hielt Ausschau nach „Schätzen“, die viel älter waren als alles Lebendige um uns herum. Ein glitzerndes Mineral im Bachbett oder die feinen Linien eines Fossils in einem grauen Schieferstein – diese Funde waren Zeitkapseln aus einer längst vergangenen Welt.

Der Harz ist für Lars Jendrzok nicht nur ein Gebirge, sondern ein offenes Geschichtsbuch der Erde.

Das Herzstück seiner Begeisterung schlägt dabei für eine ganz besondere Zeit: vor genau 150 Millionen Jahren. In seinem Buch möchte er Leserinnen und Leser mitnehmen auf eine Reise durch die Geologie des Harzes.

Es gibt nur wenige Hobbys, die uns so unmittelbar mit der Geschichte unseres Planeten verbinden wie die Suche nach Fossilien und Mineralien. Wer einen Stein aufhebt, hält nicht einfach ein Stück Materie in der Hand — sondern ein Fragment der Erdgeschichte, ein Kapitel aus einem Buch, das vor Millionen von Jahren geschrieben wurde. Jedes Fossil erzählt von einem längst verschwundenen Meer, von Tieren, die vor unserer Zeit über den Meeresboden krochen, schwebten oder schwammen. Jeder Kristall ist das Ergebnis von Druck, Hitze, Wasser und Zeit — ein Kunstwerk, das die Natur selbst geschaffen hat, lange bevor der Mensch existierte.

Für den verheirateten Vater eines Kindes ist das Buch „Harz – 150.000.000 BC“ auch persönlich ein besonderer Schritt. Nach jahrelanger Arbeit (seit 2007 als Autor tätig, u. a. im Kinderbuchbereich) zeigt Lars Jendrzok nun eine neue, reifere Facette seines literarischen Schaffens. Dennoch bleibt er seinem Talent treu, komplexe Welten und Themen vor dem inneren Auge der Leser lebendig werden zu lassen.

Das Buch „Harz – 150.000.000 BC“ ist in der BÜCHER-HEIMAT erhältlich.

Begleitend zu Buch und Lesung lädt der Autor am 5. Juni 2027 zu einer Exkursion mit Fossiliensuche im Kalksteinbruch Hoppenstedt ein.