Der Harz vor 150 Millionen Jahren

Eine Zeitreise durch die Geologie des Harzes

„Harz – 150.000.000 BC“ ist ein Fach- und Sachbuch über die Geologie im Harz, den Bergbau, die Entstehung von Mineralien und Fossilien und Fundorte im Harz. Warum dies ein hochspannendes Thema ist, wird Autor Lars Jendrzok bei einer Lesung am Donnerstag, 11. März 2027 in der BÜCHER-HEIMAT eindrucksvoll vermitteln.

Der Harz ist weit mehr als ein sagenumwobenes Mittelgebirge – er ist ein offenes Geschichtsbuch der Erde. Auf engstem Raum offenbaren sich hier geologische Prozesse aus über 500 Millionen Jahren, die eine weltweit einzigartige Vielfalt an Gesteinen und Erzen hervorgebracht haben.
Das Buch Harz – 150.000.000 BC versteht sich laut Jendrzok als Hybrid aus Fachbuch, Sachbuch und Ratgeber: Es vermittelt fundiertes geologisches Hintergrundwissen, erzählt die bewegte Geschichte des Harzer Bergbaus und dient gleichzeitig als praktischer Wegweiser zu den spannendsten Fundstellen für Mineralien und Fossilien im Harz.
Wer die Entstehung des Brocken-Granits verstehen, tief in die Stollen der Bergbautradition blicken oder selbst mit dem Geologenhammer auf Entdeckungstour gehen will – dieses Werk ist ein Begleiter von der Theorie direkt ins Gelände und lädt zu einem Blick in die faszinierende Unterwelt des Harzes ein.

Über den Autor:

Schon als Kind gab es für Lars Jendrzok nach eigenem Bekunden nichts Spannenderes, als mit dem Blick am Boden durch die Wälder und Täler des Harzes zu streifen. Er hielt Ausschau nach „Schätzen“, die viel älter waren als alles Lebendige um uns herum. Ein glitzerndes Mineral im Bachbett oder die feinen Linien eines Fossils in einem grauen Schieferstein – diese Funde waren Zeitkapseln aus einer längst vergangenen Welt.

Der Harz ist für Lars Jendrzok nicht nur ein Gebirge, sondern ein offenes Geschichtsbuch der Erde.

Das Herzstück seiner Begeisterung schlägt dabei für eine ganz besondere Zeit: vor genau 150 Millionen Jahren. In seinem Buch möchte er Leserinnen und Leser mitnehmen auf eine Reise durch die Geologie des Harzes.

Es gibt nur wenige Hobbys, die uns so unmittelbar mit der Geschichte unseres Planeten verbinden wie die Suche nach Fossilien und Mineralien. Wer einen Stein aufhebt, hält nicht einfach ein Stück Materie in der Hand — sondern ein Fragment der Erdgeschichte, ein Kapitel aus einem Buch, das vor Millionen von Jahren geschrieben wurde. Jedes Fossil erzählt von einem längst verschwundenen Meer, von Tieren, die vor unserer Zeit über den Meeresboden krochen, schwebten oder schwammen. Jeder Kristall ist das Ergebnis von Druck, Hitze, Wasser und Zeit — ein Kunstwerk, das die Natur selbst geschaffen hat, lange bevor der Mensch existierte.

Für den verheirateten Vater eines Kindes ist das Buch „Harz – 150.000.000 BC“ auch persönlich ein besonderer Schritt. Nach jahrelanger Arbeit (seit 2007 als Autor tätig, u. a. im Kinderbuchbereich) zeigt Lars Jendrzok nun eine neue, reifere Facette seines literarischen Schaffens. Dennoch bleibt er seinem Talent treu, komplexe Welten und Themen vor dem inneren Auge der Leser lebendig werden zu lassen.

Das Buch „Harz – 150.000.000 BC“ ist in der BÜCHER-HEIMAT erhältlich.

Eselsohr: Preisträgerin stellt Buch vor

Eselsohr: Preisträgerin stellt Buch vor

Danae Lake liest in der BÜCHER-HEIMAT

Der Jugendliteraturpreis „Bad Harzburger Eselsohr“ geht 2026 an die Autorin Danae Lake für ihr Buch „Ganz aus Splittern“. Die zwölfköpfige Jury (je sechs Erwachsene und Jugendliche) aus Bad Harzburger Bürgern hat sich jetzt auf diesen Titel verständigt. Die feierliche Preisverleihung wird am Freitag, 2. Oktober, im Bündheimer Schloss stattfinden, bereits am Donnerstag, 1. Oktober, liest Danae Lake ab 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT aus ihrem Roman.

Die Jury hat sich für diesen Titel entschieden, weil man sich gerade als Jugendlicher einerseits sehr gut in die Hauptfigur hineinversetzen kann, andererseits Lebenssituationen vorgestellt bekommt, von denen viele Jugendliche nichts mitbekommen.  Die Geschichte transportiert viele wichtige Themen wie häusliche Gewalt, soziale Ungleichheit, Bildungsgerechtigkeit, aber auch Freundschaft und Zusammenhalt. Das Buch ist ein bemerkenswert konzipiertes Erstlingswerk einer jungen Autorin in einem altersgerechten, realistischen und flüssigen Schreibstil.

Das „Bad Harzburger Eselsohr“ wird seit 1989 alle zwei Jahre von der Stadt Bad Harzburg verliehen. Preistrophäe ist das „Bad Harzburger Eselsohr“ in Silber, entworfen und „PreisträgerIn-individuell“ in Handarbeit gefertigt von der Goldschmiedemeisterin Katrin Erben. Mit der Übernahme der Kosten unterstützt die Bad Harzburg-Stiftung seit Jahren den Jugendliteraturpreis.

Zusätzlich ist der Preis mit 2000 Euro dotiert. Mit dem Eselsohr sollen herausragende Werke der Jugendliteratur ausgezeichnet und auf Neuerscheinungen der Literatur für Jugendliche aufmerksam gemacht werden.

Zum Roman

„Ganz aus Splittern“ erzählt eine bewegende Geschichte um Liebe, Freundschaft und Familie: Die 16-jährige Chrissy lebt mit ihrer Mutter und ihrem gewalttätigen Stiefvater Marcel im „Problemkiez“ und träumt von einem besseren Leben. Mehr noch, sie tut etwas dafür, indem sie sich in der Schule anstrengt, um ein gutes Abitur zu machen. Eines Tages bietet ihr die Direktorin des Heinrich-Heine-Gymnasiums die Teilnahme an einer Studie an, die den Wechsel von Schülern aus Problemvierteln an Elitegymnasien untersucht.

Chrissy lehnt zunächst ab, will kein „Sozialexperiment“ sein. Doch dann eskaliert die Lage zu Hause und sie nimmt das Angebot an. Während sie sich am Elitegymnasium einlebt, Freundschaften schließt und sich verliebt, hinterfragt sie die mysteriöse Studie. Als Marcel das Geheimnis um den Schulwechsel enthüllt, nimmt das Unheil seinen Lauf…

Zur Autorin

Danae Lake, Jahrgang 2006, sucht schon früh nach Möglichkeiten, Gesehenes und Erlebtes in Worte und Bilder zu fassen. Neben der Schule nimmt sie Schauspielunterricht, spielt in einem mehrfach preisgekrönten Kurzfilm und veröffentlicht mit neunzehn ihren ersten Roman „Ganz aus Splittern“, eine bewegende Geschichte um Freundschaft, Liebe und familiäre Beziehungen, aber auch um soziale Ungleichheit und Gewalt. Sie lebt in einer deutschen Großstadt.

Donnerstag, 01. Oktober 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Danae Lake: „Ganz aus Splittern“, Thienemann, 315 Seiten, ISBN 9783522203067, Preis: 16,00 Euro.

pax christi in der BÜCHER-HEIMAT

Ein schwieriges Verhältnis

Prof. Dr. Kai Ambos

Im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade 2026 lädt die pax christi-Gruppe Nordharz am Dienstag, 10. November 2026, um 19.00 Uhr zu einem Vortrag in die BÜCHER-HEIMAT ein: Prof. Dr. Kai Ambos (Göttingen) referiert zum Thema seines neuen Buches „Staatsräson nach Gaza. Das deutsch-israelische Verhältnis und das Völkerrecht“.

Welche Bedeutung hat das Völkerrecht angesichts zahlreicher aktueller Konflikte und Kriege? Dieser grundlegenden Fragestellung wird Prof. Dr. Kai Ambos anhand der Themenstellung seines aktuellen Buches, das im Mai 2026 im Campus Verlag erschienen ist, nachgehen. Nach dem Holocaust und der Frage der Lehren aus den historischen Erfahrungen pflegen Israel und Deutschland ein besonderes Verhältnis. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat 2008 gefolgert, Israels Sicherheit sei Teil deutscher Staatsräson.

Es stellt sich die Frage, ob daraus die bedingungslose Unterstützung Israels – auch in der Kriegsführung – folgt. Der Gaza-Krieg nach dem Massaker der Hamas im Oktober 2023 hat die Situation verschärft. Vor dem Hintergrund der Geltung des Völkerrechts wird Prof. Ambos verschiedene Aspekte des Themas beleuchten, z.B. Recht auf Verteidigung, Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen, Waffenlieferungen.

Zur Person:

Kai Ambos hat seit 2003 eine Professur für Straf- und Strafprozessrecht, Rechtsvergleichung, internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Göttingen. Seit 2017 ist er Richter am Kosovo Sondertribunal (Kosovo Specialist Chambers KSC) in Den Haag und Berater der kolumbianischen Sondergerichtsbarkeit für den Frieden. Er hat zahlreiche Publikationen in unterschiedlichen Sprachen zu juristischen Fragen verfasst, zuletzt: Staatsräson nach Gaza. Das deutsch-israelische Verhältnis und das Völkerrecht, Campus Verlag Mai 2026.

Michael Thode lässt „Blaues Feuer“ lodern

Wenn ein Sensationsfund zur Bedrohung wird

Michael Thode hat bereits im Bastei Lübbe Verlag erfolgreich die Romane „Das stumme Kind“ und „Schuld! Seid! Ihr!“ veröffentlicht, nun folgt im Verlag HarperCollins sein neuer Thriller „Blaues Feuer“. Es ist der erste Band einer konzipierten Reihe um den Kampfschwimmer Yorick Vard und Michael Thode lässt „Blaues Feuer“ am Donnerstag, 11. Februar 2027, auch in der BÜCHER-HEIMAT lodern.

Zum Inhalt

Dr. Kristina Sabo ist etwas gelungen, von dem andere Forscher nur träumen: In der Arktis hat sie ein leuchtendes Bakterium entdeckt – eine wissenschaftliche Sensation, die den weltweiten Energieverbrauch drastisch senken könnte. Um weitere Proben zu sichern, sticht ein Forschungsschiff in See, an Bord Kristina und der Elitesoldat Yorick Vard. Er ist auf verdeckte Operationen spezialisiert, und sein Auftrag lautet: die Mission um jeden Preis zu schützen. Je weiter sie in das Nordpolarmeer vordringen, desto mehr gerät die Fahrt außer Kontrolle. Ein aufziehender arktischer Sturm, Sabotageakte an Bord und unerklärliche Zwischenfälle bedrohen nicht nur die Forschung, sondern auch das Leben der Crew.  

In Hamburg erkennt Kristinas Kollege José Ruiz Fernández unterdessen, welche Gefahr tatsächlich hinter der Entdeckung steckt. Denn ein einziger Fehler kann eine ungeahnte Kettenreaktion auslösen – und eine Entwicklung in Gang setzen, die alles in den Abgrund reißen könnte.  

Ein atmosphärischer Wissenschaftsthriller über Macht, Verantwortung und eine Entdeckung, die zur Gefahr werden könnte – Spannung bis zur letzten Seite.

Zum Autor

Michael Thode, geboren 1974 in Heide/Holstein, ist Jurist und Fachjournalist. Neben seiner Tätigkeit als Autor bringt er seine militärische Erfahrung als Oberst der Reserve regelmäßig in die Bundeswehr ein, unter anderem im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin. Er lebt mit seiner Frau und einem quirligen Gordon Setter in der Nähe von Hamburg. Dort schreibt er Thriller und Kurzkrimis.

Donnerstag, 11. Februar 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon  (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Bildstarke musikalische Lesung

Bildstarke musikalische Lesung

Restorchester und anspruchsvolle Foto-Kunst

Restorchester im Strassenbahn Depot in Braunschweig.

Das RESTORCHESTER um Jens Müller stellt am Donnerstag, 14. Januar 2027, sein neues Album „Zukunftsmusik“ als Fotoband mit Kollodium-Nassplattenfotografie in der BÜCHER-HEIMAT vor. In der Region Bad Harzburg ist Jens Müller vor allem als Bassist von SILENT RADIO bekannt, mit denen er regelmäßig Konzerte im Bündheimer Schloss spielt.

Als Singer/Songwriter seiner eigenen Band RESTORCHESTER sorgt er mit deutschsprachigen Liedern und mittlerweile bereits vier Alben für Begeisterung bei Publikum und Presse: „Swingende Melancholie“, „Stilvoller, fein nuancierter Chanson-Pop…“, der „die Tristesse zum Tanzen bringt“, so überschrieb die Braunschweiger Zeitung die Konzerte von RESTORCHESTER, – Klänge von Charleston bis Kuba und von Polka bis Tango sorgen in Kombination mit feinsinnigen, tragikomischen Texten nicht nur für Schmunzeln, sondern lassen das Publikum sogar manchmal mittanzen.

Für das neue Album-Projekt „Zukunftsmusik“ hat sich das RESTORCHESTER mit dem Göttinger Fotografen Andreas Mros zusammengetan, der seit 2014 in Kollodium-Nassplattentechnik arbeitet und dem anspruchsvollen Verfahren intensive Porträts und stimmungsvolle Stillleben abtrotzt. Diese Technik wurde bereits seit 1851 zum Fotografieren genutzt. In einem aufwändigen Verfahren wird dabei eine Glasplatte per Hand mit einer lichtempfindlichen Flüssigkeit überzogen. In einer lichtdichten Kassette wird sie dann schnellstmöglich noch nass in den Apparat geschoben und per Abnehmen einer Objektivkappe belichtet – nach Stoppuhr und Bauchgefühl.

Geht alles gut, entsteht ein echtes Unikat mit fein austarierter Tiefenschärfe und wohltemperierten Schwarz-Weiß- und Sepiatönen. Die Bilder wirken unmittelbar und geheimnisvoll zugleich und in ihrer nahbaren und nostalgischen Ästhetik trotzdem merkwürdig zeitlos. Wahrscheinlich ist es genau diese Qualität, die sie so gut zu den Liedern von RESTORCHESTER passen lassen.

Entstanden ist so ein gemeinsamer Fotoband plus CD, der die Texte und Lieder von RESTORCHESTERS neuem Album „Zukunftsmusik“ mit den Werken von Andreas Mros auf anregende Weise zusammenbringt. In der „Bücher-Heimat“ in Bad Harzburg stellen Fotograf und Band das inspirierende Werk persönlich mit einem kleinen unplugged-Konzert und einem Gespräch vor.

Donnerstag, 14. Januar 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
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Leseabend mit Imre Grimm

Der Grimm des Lebens

Imre Grimm. Foto: Jan Schölzel

Wer nennt Brötchen ungestraft „Kürbisschlawiner“? Gehört Sternenstaub in den Bauschuttcontainer? Lautet die korrekte Aussprache von „Worchestersoße“ tatsächlich „Whms$%&X!stersoße“? Ist Geben seliger als Bremen? Und wenn dieses Jahr ein Schaltjahr ist – ist dann nächstes Jahr wieder ein Automatikjahr? Wichtige Fragen, die am Freitag, 6. November 2026, in der BÜCHER-HEIMAT beantwortet werden…

Mit feinsinnigem Humor und scharfem Blick für das Skurrile entlarvt der Kolumnist Imre Grimm – Chefautor des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) – die komischen Seiten des Lebens zwischen Toffifee, Tiefkühlkost und Tupperparty. Seine Kolumne erscheint in mehr als 50 Zeitungen in ganz Deutschland. Seit vielen Jahren ist er auch auf den Bühnen des Landes unterwegs. Nun kommt er wieder einmal nach Bad Harzburg. Im Gepäck: Sein frisch erschienenes Buch „Der Grimm des Lebens“.

In seinem musikalisch-literarischen Programm präsentiert Imre Grimm am Freitag, 6. November 2026, in der BÜCHER-HEIMAT seine besten Kolumnen und Satiren in Wort, Bild und Ton. Ein Abend für alle, die am liebsten über sich selbst lachen. Viel Vergnügen!

Freitag, 6. November 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
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Neuer Harzkrimi: „Eisige Wolfswarte“

Magischer Krimi-Abend

Jürgen H. Moch ist am 10. September 2026 wieder einmal in der BÜCHER-HEIMAT zu Gast und stellt seinen neuen Harzkrimi vor: „Eisige Wolfswarte“ erscheint im August 2026. Der spannungsvolle Abend mit „Krimagie“ in der BÜCHER-HEIMAT beginnt um 19.00 Uhr.

„Eisige Wolfswarte“ ist nach „Kalte Oker“ der zweite Fall der jungen Kommissarin Ulrieke „Rieke“ Ebeling, die ihren Wechsel in den Harz mittlerweile einigermaßen verdaut hat. Da jedoch stolpert sie bei einer Pilzsuche in ihren nächsten Fall: Vor ihren Augen werden zwei Menschen aus unglaublicher Entfernung erschossen.

Die Suche nach dem Schützen und einem flüchtigen Zeugen führt Rieke tief in die Wälder des Harzes – und mehrfach in Lebensgefahr. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto deutlicher zeigt sich, dass hinter dem Verbrechen mehr steckt als ein außergewöhnlicher Mordfall. Denn erneut wird Rieke mit Ereignissen konfrontiert, die jede normale Erklärung sprengen.

Donnerstag, 10. September 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
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Lesung mit Marco Rieck-Assmann

Herz im Harz schlägt in der BÜCHER-HEIMAT

Seinen neuen Roman „Herz im Harz“ stellt Marco Rieck-Assmann am Donnerstag, 19. November 2026, in der BÜCHER-HEIMAT in Bad Harzburg vor.

Der Autor weiß, worüber er schreibt, denn er lebt mit seiner Familie und zwei Hunden im Harz und verbringt die Sommermonate regelmäßig auf der Insel Fehmarn. Zwischen Bergen und Meer, Waldwegen und Strand sammelt er Geschichten. Inspiriert von Begegnungen, Erinnerungen und besonderen Orten entstehen so Romane, die von Nähe, Sehnsucht und Neuanfängen erzählen.

Er schreibt für alle, die romantische Geschichten mögen. Für Leserinnen und Leser, die sich nach einem leichten Sommerroman sehnen oder nach Büchern, die sich anfühlen wie ein kleiner Kurzurlaub vom Alltag. Seine Geschichten wollen unterhalten, berühren und für ein paar Stunden in eine andere Welt entführen.

Mit seinem Debütroman „Sommerklang auf Fehmarn“ führt er auf die Ostseeinsel, die für ihn selbst ein Ort der Weite und des Durchatmens ist. Das Meer, das Licht und die besondere Sommerstimmung bilden den Rahmen für eine Liebesgeschichte über zweite Chancen.

Sein zweiter Roman „Herz im Harz“ ist in seiner Heimatregion angesiedelt. Der Harz mit seinen alten Bergstädten, dichten Wäldern und weiten Ausblicken wird hier zur Kulisse für eine Geschichte über Mut, Vertrauen und die Kraft der Liebe.

Zum Autor

Hauptberuflich ist Marco Rieck-Assmann Musiker, Zauberkünstler und Geschichtenerzähler. Seit über 25 Jahren steht er auf den Bühnen Europas. Diese Erfahrung prägt auch sein Schreiben: Er denkt in Szenen, hört den Rhythmus seiner Dialoge und weiß, wie wichtig Timing für Emotionen ist. Seit mehr als zehn Jahren betreibt er das Wunderkammer Theater in Lautenthal – einen Ort für Kultur, Begegnung und besondere Momente. Hier entstehen Programme, neue Ideen und manchmal auch die ersten Seiten neuer Romane.

Ob zwischen Harz und Ostsee oder zwischen Bühne und Buch – im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen immer die Geschichten und die Frage, was Menschen miteinander verbindet. So ist auch „Herz im Harz“ ein bewegender Harz-Roman über Liebe, Heimat und Neubeginn.

Inhaltsangabe „Herz im Harz“

Als Nina eine abgelegene Pension im Harz erbt, möchte sie eigentlich nur schnell verkaufen. Doch zwischen knarrenden Dielen, duftenden Kräutern, frischer Waldluft und alten Erinnerungen trifft sie ihren Jugendfreund Tim wieder. Während sie ihren eigenen Weg sucht, überschlagen sich die Ereignisse und Nina spürt, dass der Harz weit mehr ist als nur Wälder und Berge. Zwischen romantischen Aufbrüchen und chaotischen Missverständnissen ahnt sie nicht, dass dieser kurze Besuch im Harz ihr Leben für immer verändern könnte…

Donnerstag, 19. November 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
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Einladung zur „Harzreise“

Der Schriftsteller Steffen Kopetzky ist durch den Harz auf den Spuren von Heinrich Heine gewandert und schrieb darüber ein Buch. Eine Zugfahrt auf den Brocken mit der Harzer Schmalspurbahn.

Eine „Deutschlanderkundung“ mit Steffen Kopetzky

Zweihundert Jahre nach Heinrich Heines Harzreise macht sich Steffen Kopetzky, dessen Route folgend, auf durch eine faszinierende deutsche Seelenlandschaft: Im Harz spiegelt sich unser Land – er ist poetischer Märchenort und Brennpunkt der Klimakrise, offenbart historischen Reichtum, Strukturwandel und Armut, war geteilt zwischen Ost und West. Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 19.00 Uhr liest Steffen Kopetzky in der BÜCHER-HEIMAT aus seinem Buch „Die Harzreise“.

Jener Streifen, der einst die Grenze war, ist heute als „Grünes Band“ einer der erfreulichsten Krafträume der Natur. Kopetzky stößt auf Erinnerungsorte unseres Landes, von Hexentanzplätzen am mythenumwobenen Brocken bis zu legendären Abhörstationen. Und entdeckt seine riesigen Potentiale. Er macht berührend menschliche Erfahrungen, sieht aber auch die Realität einer verunsicherten Gesellschaft, in der das «Deutschtum» neue Blüten treibt. 

Mit dem Echolot des geschichtsbewussten Autors und der Offenheit des Wanderers erkundet Kopetzky nicht nur das so unbekannte eigene Land, sondern auch jenes Lebensgefühl, für das der Harz seit Heines Zeiten steht, eines Sehnsuchtsortes der Freiheit und der seelischen Erneuerung. Ein überraschendes, lebendig erzähltes Reiseabenteuer – und eine Deutschlanderkundung der besonderen Art.

Zum Autor

Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Autor von Romanen, Hörspielen und Reisereportagen. Sein Roman „Monschau“ stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste, ebenso wie „Risiko“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Zuletzt erschien der Roman „Atom“ (2025), über den Die Zeit schrieb: „Kopetzky zu lesen, macht Spaß. Er erzählt schmissig und doch präzise (…) Aktueller kann ein vermeintlich historischer Roman wirklich nicht sein.“ 2024 wurde Steffen Kopetzky mit dem Literaturpreis der Stahlstiftung geehrt. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen.

Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
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Mit Mark Twain und Axel Gottschick auf Reisen

Tödlich für Vorurteile

„Reisen ist tödlich für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit, und viele unserer Leute brauchen sie dringend aus diesen Gründen. Breite, gesunde, wohltätige Ansichten über Menschen und Dinge können nicht erworben werden, indem man sein ganzes Leben lang in einer kleinen Ecke der Erde vegetiert.“

Der große US-Schriftsteller Mark Twain, aus dessen Feder das Zitat stammt, begab sich mehrfach auf Europareise und fasste seine Eindrücke humorvoll, bisweilen auch satirisch-bissig in mehreren Büchern wie „Die Arglosen im Ausland“ oder  „Bummel durch Europa“. Nicht zu vergessen der grandiose Aufsatz „The Awful German Language“ („Die schreckliche deutsche Sprache“).

Auf eine amüsante LeseReise mit Mark Twain lädt Reiseleiter Axel Gottschick am Freitag, 28. August 2026, um 19 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT ein. Das romantische Heidelberg, das famose Studentenleben, Betrachtungen über die deutsche Sprache aus Sicht eines Amerikaners, eine abenteuerliche Exkursion in den Alpen, ein Ausflug nach Turin sind einige Stationen, die an diesem Abend literarisch angesteuert werden.

Die Reisebeschreibungen Twains, mögen vielleicht nicht so bekannt wie „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ sein, werden aber ebenso wie der Schlüsselroman amerikanischer Literatur um Tom Sawyer und Huckleberry Finn bis heute gern gelesen und von der Kritik gefeiert. Und dies sehr zu Recht. Die Süddeutsche Zeitung schreibt: „Die unnachahmliche Mischung aus sprachlicher Finesse, witziger Analyse und historischer Weitsicht regt zu eigenen Entdeckungen an.“

Eine amüsante LeseReise mit Mark Twain,
Reiseleitung: Axel Gottschick.

Freitag, 28. August 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon  (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de