Samstag, 9. Dezember: Höhnische Blicke

Weihnachtskarten aus eigener Werkstatt

Wir starten an diesem Samstag, 9. Dezember 2023, ins zweite Adventswochenende. Und dieses bietet heute und morgen jeweils von 12 bis 20 Uhr die Möglichkeit, den Adventsmarkt im einstigen Landgestüt Bündheim zu erleben. Ein lohnenswerter Ausflugstipp.

 Andererseits sollte man auch anstehende „Pflichten“ nicht vergessen. Und ausnahmsweise meine ich nicht den Geschenke-Alarm. Heute steht der „Tag der Weihnachtskarte“ (Christmas Card Day) an. Zwar eigentlich nur in USA, aber unser Wohnzimmertisch sieht aus wie ein Bastelladen. Meine Frau gestaltet ihre Weihnachtskarten traditionell selbst.

Mir würde dazu schlicht und ergreifend die kreative Ader fehlen. Aber man kann sich ja Hilfestellung holen. Mit dem Buch „Karten mit Wow-Effekt“ sollen ganz besondere und einzigartige Grußkarten „zum Drehen, Ziehen, Hängen, Stellen, Falten und Aufpoppen“ entstehen.

Doch selbst beim Basteln scheint kaum noch etwas ohne Computer zu gehen. „Weihnachtlich Plotten“ ist ein Buch betitelt, das „24 zauberhafte DIY-Projekte: Karten, Deko und Geschenke“ verspricht. Wobei das Do-it-yourself relativ ist. Viel Arbeit nimmt der Plotter ab und „Motive zum Download“ werden auch geboten.

Ich muss mich heute kurzfassen, Besuch ist angerückt. Aber an einem Geburtstag kann und will ich nicht vorbei. Heute vor 59 Jahren (1964) wurde Hape Kerkeling geboren. „Ich bin dann mal weg“ hat sich ja mit der Pilgertour erledigt, aber leider macht sich der Komiker, Autor und Moderator, Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher weiter rar.

Da möchte man ihm zurufen: „Der Junge muss an die frische Luft“ – auch wenn ich damit eher die Bühne oder das Fernsehstudio meine. Aber zum Glück schreibt er ja noch. Zudem über eine gemeinsame Vorliebe. Katzen. Und genau wie Hape Kerkeling bin auch ich der Meinung, dass „Pfoten vom Tisch!“ selbstverständlich sein sollten. Womit ich in der Familie leider allein stehe. Und die Katze weiß das. Ihr höhnischer Blick vom Tisch herunter spricht Bände.

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Samstag, 2. Dezember: Vorweihnachtliche Versuchung

Spekulationen auf Spekulatius

Und führe mich nicht in Versuchung. So sollte mein Motto für diesen Samstag, 2. Dezember 2023, lauten, denn der bundesweite „Tag der Spekulatius“ steht an. Und zusammen mit Vanillekipferln stehen Spekulatius bei mir hoch im Kurs.

Ich könnte mich von der süß-würzigen Versuchung ablenken: „Spekulatius, der Weihnachtsdrache“ erlebt Abenteuer auf der Weihnachtsinsel. Was eine spannende Lektüre für den Nachwuchs (ab 4 Jahren) sein mag, sich aber sicher am besten mit echten Spekulatius konsumieren lässt.

Wer sich solche „Genussmomente: Weihnachtsplätzchen“ schaffen will, findet hier „Rezepte für Lebkuchen, Zimtsterne, Spekulatius, Butterplätzchen, Schwarz-Weiß-Gebäck und mehr“. Und könnte sich beim Knabbern gleich Gedanken über vielleicht noch fehlende Geschenke machen.

Zumindest für eine gewisse Klientel ist auch dafür genau die richtige Zeit, denn wir begehen heute den „Internationalen Tag der Modelleisenbahn“. Als „unentbehrlicher Ratgeber für den Modelleisenbahner“ wird das Standardwerk „Modelleisenbahn. Die große Schule“ angepriesen. Es geht um „Planen – Bauen – Gestalten – Fahren“.

Wer von der großen Welt der kleinen Eisenbahnen fasziniert ist, aber nicht selbst tätig werden möchte (oder nicht den Platz hat), kann seit gut zwei Jahrzehnten im Hamburger „Miniatur Wunderland“ bestaunen, wie es aussieht, wenn man seine Träume auslebt. Das Buch soll dafür sorgen, dass man bei einem Besuch in der Hansestadt keine reizvollen Details übersieht.

Ein spannender Klassiker des Kinderfilms wurde punktgenau zum Weihnachtsgeschäft am 2. Dezember 1931 in Berlin uraufgeführt: „Emil und die Detektive“ (DVD) von Gerhard Lamprecht und Billy Wilder ist meiner Meinung nach die mit Abstand beste Verfilmung des Romans von Erich Kästner.

Ausnahmsweise mal ein Geburtstag, der gar nichts mit Literatur zu tun hat. Aaron Charles Rodgers erblickte heute vor 40 Jahren (1983) das Licht der Welt – und ist heute einer der bekanntesten Quarterbacks der National Football League (NFL).  Mit den Green Bay Packers gewann er den Super Bowl XLV wurde zum Super Bowl MVP gewählt.  

Der Geburtstag hat mich daran erinnert, dass ich endlich die Regeln des American Football richtig verstehen will: „101 Dinge, die man über American Football wissen muss“ist ein„Handbuch mit allem Wichtigen zum Football in Deutschland, zum Super Bowl und zu den Regeln“.

Jetzt muss ich Schluss machen, der Einkauf steht noch aus und um 12.00 Uhr öffnet der Adventsmarkt im Bündheimer Gestüt erstmals seine Pforten – eindeutig spannender noch als mein Adventskalender-Türchen…

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Dienstag, 3. Oktober: Tag der deutschen Einheit

Einigkeit im Dauerstreit?

Den „Tag der deutschen Einheit“ begehen wir wieder an diesem Dienstag, 3. Oktober 2023. Einige pilgern dazu wie der Harzklub auf den Brocken, andere können keine Einheit entdecken, sehen das Land eher auseinanderdriften. Aber stimmt das?

Für Furore sorgt derzeit Stefan Mau, Professor für Makrosoziologie, einer der Stars seiner Branche. Seine Studie „Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft“ zeigt eine Gesellschaft, die sich in der Bedeutung von Themen wie Migration oder Klimaschutz eher einig ist – und sich heftig über die Lösungsansätze zerstreitet

Festzuhalten bleibt allerdings, dass die ungläubige Jubelstimmung aus dem Wendejahr schon sehr lange verflogen ist. Das „Jahrbuch Deutsche Einheit 2023“ versammelt laut Ankündigung des Verlages „15 Beiträge, in denen die nur scheinbar getrennten Konflikte um Zugehörigkeit erstmals im Zusammenhang diskutiert werden“. Und Valerie Schönian führt in „Ostbewusstsein“ aus, „warum Nachwendekinder für den Osten streiten und was das für die Deutsche Einheit bedeutet“.

Für Furore sorgte Moderator Constantin Schreiber vor wenigen Jahren mit seinen Büchern „Inside Islam“ („Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird“) und „Kinder des Koran“ („Was muslimische Schüler lernen“). Er landete mit seinen kritischen Bestandsaufnahmen Bestseller – und will nun gar nichts mehr zum Thema sagen, nachdem er „als Islamfeind und rechtsextrem verleumdet“ worden sei. Heute kann man sich selbst ein Bild machen, es ist der „Tag der offenen Moschee“. Mehr zu dem Angebot in Goslar gibt es auf dieser Facebook-Seite.

Heute vor 103 Jahren (1920) wurde auf der Pariser Pferderennbahn Longchamp zum ersten Mal der Prix de l’Arc de Triomphe vergeben. Am Sonntag lief auch der aktuelle deutsche Derbysieger Fantastic Moon aus dem Stall „Liberty Racing 2021“ um Manager Lars-Wilhelm Baumgarten (Bad Harzburg). Leider chancenlos. Aber da bald Weihnachten ist, hätten wir noch schnell eine „Pferde-Geschenktipp“:  Egon Knofs opulenter Band „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“ macht sich unter jedem Weihnachtsbaum gut.

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Samstag, 24. Dezember: Frohes Fest!

Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen, es das ganze Jahr hindurch aufzuheben.

Charles Dickens

Das Team der BÜCHER-HEIMAT wünscht allen Kundinnen und Kunden ebenso wie all jenen, die das erste Jahr unserer „Mitmach-Buchhandlung“ so engagiert unterstützend begleitet haben, ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Jahreswechsel und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2023!

Da uns die Fest-Faulheit früh überkam, bitten wir an dieser Stelle alle Newsletter-Abonnenten um Verzeihung: Sie alle kennen diesen Text schon. Was den Vorteil hat, dass sie sich gleich wieder dem Weihnachtsbaum-Schmücken zuwenden können!

Wir wünschen allen Menschen natürlich, das ihnen gelingen möge, was Charles Dickens in unserem Eingangs-Zitat formuliert. Weihnachten „das ganze Jahr“ über, da wollen wir ehrlich sein, wäre auch für die BÜCHER-HEIMAT ein Traum – wann sonst werden so viele Bücher verschenkt wie in der Adventszeit…

Weihnachtszeit! Wer spricht von Siegen? Überstehen ist alles!

Rainer Maria Rilke

Auch wer Rilkes Ansicht teilt, ist an Heiligabend noch einmal von 10 bis 13 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT willkommen. Und auf alle Besucher wartet eine Überraschung: Luca Weber wird am Samstag, 24. Dezember, auf der zwölfsaitigen Akustik-Gitarre spielen. Mit Liedern aus seinem Repertoire und selbstverständlich mit Weihnachtsliedern wird er von 10.00 bis 11.30 Uhr etwas Fest-Stress von seinen Zuhörern nehmen und für die jüngsten Freunde der BÜCHER-HEIMAT das Warten auf den Weihnachtsmann „überspielen“.

Für all jene, die den Adrenalinschub des Last-Minute-Geschenkekaufs brauchen, hätten wir noch drei Top-Tipps. Wobei der erste aus unbekannter Quelle stammt und so kurz vorm Fest auch viel Glück (und ein gewisses Maß krimineller Energie) voraussetzt:

Noch dreimal Pakete für die Nachbarn annehmen und ich habe alle Weihnachtsgeschenke zusammen.

Unbekannt

Vor solchen Machenschaften warnen wir natürlich mit der gebührenden Entrüstung und empfehlen doch lieber Bad Harzburger Geschenke für Bad Harzburger*innen:

Weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmel geht Egon Knofs Buch „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“. Auf 224 Seiten und mit 341 historischen (Schwarz-weiß- und Farb-) Fotos lädt es zu detailreichen Ausflügen in die Gestüts- und Stadtgeschichte wie auch zum Schwelgen in Bilderwelten ein. Für nur 25,00 Euro ein echter Geschenktipp für alle Bad Harzburger und alle Pferdefreunde.  

Und dann wäre da natürlich noch unser Erstling im Verlag „Die Bücher-Heimat Bad Harzburg“: Dirk Junicke und Sonja Weber laden zu einem „freudvollen Brunnenrundgang“ ein und sorgen mit viel Detailwissen und tollen Fotos dafür, dass man den Jungbrunnen auf dem Platz Stadtmitte noch einmal völlig neu entdeckt. Das Buch zum Brunnen ist exklusiv in der BÜCHER-HEIMAT zum Preis von 6,00 Euro zu haben.

Wer weitere Tipps für Buchgeschenke sucht (auch gern an sich selbst), der wird auf der Website der BÜCHER-HEMAT in der Rubrik „Ganz persönliche Lesetipps“ fündig. Hier sind viele Bücher, die Bad Harzburgerinnen und Bad Harzburger besprochen haben.

Mit einem Zitat haben wir den Weihnachts-Newsletter begonnen, beschließen wir ihn mit einem herrlichen Kalauer, auch wenn der eher im englischsprachigen Raum mit Santa Claus funktioniert:

Was bekommt der Weihnachtsmann, wenn er im Kamin steckenbleibt?

Claustrophobie.

Unbekannt

Das Gestüt Harzburg – eine große Geschichte

Das Gestüt Harzburg – eine große Geschichte
Autor Egon Knof (re.) zusammen mit dem ehemaligen Gestütsleiter Gustav Klotz bei der Buchpräsentation in der BÜCHER-HEIMAT. Foto: Weber

600 Jahre Pferdezucht werden lebendig

Es ist ein opulentes Werk, der „Erstling“ des Autoren Egon Knof. Der ehemalige GZ-Redakteur, Galoppsportexperte und auf dem Gestüt aufgewachsener Ur-Bündheimer lässt zwei Jahre nach dem Aus für die traditionsreiche Pferdezuchtstätte das „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“ und damit 600 Jahre Pferdezucht in Bündheim lebendig werden.

Herausgeber ist der Harzburger Geschichtsverein, gefördert haben das für die Stadtgeschichte bedeutsame Projekt die Bad Harzburg-Stiftung, die Stadtwerke Bad Harzburg und der Harzburger Rennverein. Im DinA4-Format als gewachstes Hardcover im Verlag der Goslarschen Zeitung erschienen, lädt das hochwertig gestaltete Werk auf 224 Seiten und mit 341 historischen (Schwarz-weiß- und Farb-) Fotos sowohl zu detailreichen Ausflügen in die Gestütsgeschichte wie auch zum Schwelgen in Bilderwelten ein.

Ein Buch, das zugleich ein Denkmal für die große Pferdegeschichte Bündheims ist, die im Herbst 2020 wohl unwiederbringlich zu Ende ging. „Das war dann mal weg“ – der Titel einer ZDF-Sendereihe gilt auch für das Gestüt, das aber dank dem Investorenduo Rataj/Junicke zumindest als großartiges Gebäudeensemble weiterbestehen kann.

Das Buch „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“ ist selbstverständlich auch in der BÜCHER-HEIMAT zum Preis von 25,00 Euro zu haben (und ein echter Geschenktipp für Bad Harzburger und alle Pferdefreunde).

Sonntag, 11. Dezember: Erinnerungen

Die BÜCHER-HEIMAT wünscht einen frohen dritten Advent!

Das war dann mal weg

Einen schönen 3. Advent wünscht die BÜCHER-HEIMAT an diesem Sonntag, 11. Dezember 2022. Schlussspurt aufs Weihnachtsfest. Da wollen wir mit zwei Geschenktipps aufwarten, Publikationen aus und über Bad Harzburg, die eines gemeinsam haben: Beide sind reich bebildert und echte Hingucker.

Morgen vorgestellt und danach auch in der BÜCHER-HEIMAT zu haben ist ein opulentes Werk von Egon Knof. Der ehemalige GZ-Redakteur, Galoppsportexperte und auf dem Gestüt aufgewachsener Ur-Bündheimer lässt zwei Jahre nach dem Aus für die traditionsreiche Pferdezuchtstätte das „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“ und damit 600 Jahre Pferdezucht in Bündheim lebendig werden.

Herausgeber ist der Harzburger Geschichtsverein, gefördert haben das für die Stadtgeschichte bedeutsame Projekt die Bad Harzburg-Stiftung, die Stadtwerke Bad Harzburg und der Harzburger Rennverein. Im DinA4-Format als gewachstes Hardcover im Verlag der Goslarschen Zeitung erschienen, auf 224 Seiten und mit 341 historischen (Schwarz-weiß- und Farb-) Fotos lädt das hochwertig gestaltete Werk sowohl zu detailreichen Ausflügen in die Gestütsgeschichte wie auch zum Schwelgen in Bilderwelten ein. Das Buch „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“ ist selbstverständlich auch in der BÜCHER-HEIMAT zum Preis von 25,00 Euro zu haben.

„Das war dann mal weg“ – der Titel einer von mir hoch geschätzten ZDF-Sendereihe gilt nicht allein für das Gestüt, das dank dem Investorenduo Rataj/Junicke ja zumindest als großartiges Gebäudeensemble weiterbestehen kann. „Dinge, die es (so) nicht mehr gibt“ ist ein fast wehmütig stimmendes „Album der Erinnerungen“ an Wahlscheibentelefone und Musikcassetten.

Mehr technisch fällt der Blick zurück auf „Vergessene Erfindungen“ aus. Nachgezeichnet werden „geniale Ideen und was aus ihnen wurde“. Eine Sprach- und Kulturgeschichte auch um vergessene Wörter liefert derweil „Was nicht mehr im Duden steht“ – eine Sammlung solche Begriffe können die Bad Harzburger allerdings auch an der Fassade des „Plumbohms“ bewundern, wo Sonntagsstaat oder Schnickschnack und Katzentisch eine Bleibe gefunden haben.

Plumbohms-Bauherr Dirk Junicke spielt in doppelter Hinsicht eine gewichtige Rolle auch bei unserem zweiten lokalen Geschenketipp. Zusammen mit der Autorin Sonja Weber hat er einen „freudvollen Brunnenrundgang“ um den von ihm initiierten Jungbrunnen auf dem Platz Stadtmitte geschaffen. Das „Buch zum Brunnen“ ist ein schön gestaltetes kleines Heft, das die Geschichte des Jungbrunnens, dessen Schöpfer und dessen viele oft übersehene Details in den Fokus rückt. Das Heft gibt es zum Preis von 6,00 Euro exklusiv in der BÜCHER-HEIMAT.

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