Der Literatur „on Tour“ auf der Spur

Der Literatur „on Tour“ auf der Spur

Im Freundschaftstempel des Dichters Gleim

Mit der „BÜCHER-HEIMAT on Tour“ begeben sich Literaturfreunde der Harzregion seit dem Start der Mitmach-Buchhandlung im Jahr 2022 immer wieder auf die Spur großer Literaten und großer Literatur. Das jüngste Ziel lag dabei fast schon vor der Haustür: Das Gleimhaus in Halberstadt.

Das ehemalige Wohnhaus des Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719–1803) in Halberstadt wurde bereits 1862 zum Museum und ist damit heute eines der ältesten deutschen Literaturmuseen. Im „Blaubuch“ der Bundesregierung wird die Ausstellung als „kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung“ geführt.

Damit fügt sich die Halberstadt-Visite nahtlos in die noch junge Historie der von Petra Nietsch organisierten „BÜCHER-HEIMAT on Tour“ ein. Hinter den reiselustigen Literaturfans liegen so beispielsweise schon Abstecher in die Grimm-Welt in Kassel und ins Wilhelm-Busch-Haus in Mechtshausen.

Viele Freundinnen und Freunde fand auch die Verabredung zum High Tea mit Theodor Fontane auf der Marienburg oder der Spaziergang auf Lessings Spuren, bei dem das Schatzkästlein Wolfenbüttel erkundigt wurde. Gleich zwei Aktionen waren derweil dem ersten von der BÜCHER-HEIMAT in deutscher Sprache herausgegebenem Roman „Der Weg des Zaunkönigs“ gewidmet. Neben der Spurensuche in und um Schloss Colditz stand eine Wanderung auf den Romanspuren im Nordharz auf dem Programm.

Nun also galt das Augenmerk den Sammlungen des Gleimhauses, die auf den Nachlass Gleims zurückgehen. Das Haus wird als „Museum der deutschen Aufklärung“ von einem sehr engagierten Freundeskreis getragen.

Gleim war einer der meistgelesenen Dichter seiner Zeit und mit vielen anderen Schriftstellerinnen und Schriftstellern befreundet. In der umfangreichsten Porträtgalerie großer Geister des 18. Jahrhunderts, seinen „Freundschaftstempel“, trug Gleim ihre Bilder zusammen: Lessing, Klopstock, Herder, Jean Paul, Anna Louisa Karsch und viele andere blickten so nun auch die Besucher aus Bad Harzburg sicher wohlwollend an.

Fast ein wenig erschlagen von der beeindruckenden Flut an Informationen zogen die BÜCHER-HEIMAT-Reisenden bei einem gemeinsamen Essen im Halberstädter Hof ein begeistertes Fazit dieser jüngsten Litera-Tour: „Es war eine überaus gelungene, informative und interessante Führung mit einem unglaublich engagierten Führer!“ Und der ausdrückliche Wunsch nach weiteren literarischen Ausflügen ließ auch nicht lange auf sich warten.

— Klick auf ein Bild öffnet die Galerie —

Der Zaunkönig im Oberharz

Der Zaunkönig im Oberharz
Hartmut Frenk, Pentra Nietsch und BÜCHER-HEIMAT-Chefin Sonja Weber präsentieren gemeinsam mit dem per Internet zugeschalteten Autor Philipp Schott die deutschsprachige Ausgabe von „Der Weg des Zaunkönigs“.

Erfolgs-Roman wird in Braunlage präsentiert

Wer da meint, auf Harzer Höhen gilt alle Aufmerksamkeit für unsere gefiederten Freunde allein den Harzer Rollern, der muss sich revidieren: Am Freitag, 16. Oktober 2026, um 19.00 Uhr wollen hoffentlich viele Literaturfreundinnen und -freunde den „Weg des Zaunkönigs“ in der Stadt- und Schulbücherei Braunlage verfolgen. Petra Nietsch und Hartmut Frenk sind an diesem Abend einmal mehr auf Vorstellungstournee und werben damit für den ersten von der BÜCHER-HEIMAT verlegten Roman.

Das Werk des Deutsch-Kanadiers Philipp Schott hatte Petra Nietsch, Mitstreiterin im BÜCHER-HEIMAT-Ehrenamtlichenteam, in Kanada entdeckt und mochte sich nicht damit abfinden, dass es den Roman nicht in deutscher Übersetzung gab. Zumal der Erzählstrang auch den Harz streift. In der BÜCHER-HEIMAT fand Petra Nietsch Mitstreiter und Unterstützerinnen, sodass das Buch mittlerweile in der dritten deutschsprachigen Auflage vorliegt.

Die Übersetzung hat Petra Nietsch realisiert, Hartmut Frenk hatte das Lektorat übernommen. Für die dritte Auflage des „Zaunkönigs“ hat die Schülerin Feline Maja Schneider zudem faszinierende Illustrationen geschaffen. An diesem literarischen Abend in Braunlage wird „Der Weg des Zaunkönigs“ bis zur ersten deutschen Auflage mit all seinen Irrungen und Wirrungen ebenso dargestellt wie der fesselnde Roman als solcher. Der Eintritt zu der Lesung mit Vortrag am Freitag, 16. Oktober 2026, um 19.00 Uhr in der Stadt- und Schulbücherei Braunlage (Dr. Kurt-Schröder-Promenade 1) kostet 6,00 Euro.

Der neue Uhlenklippenspiegel ist da

Der neue Uhlenklippenspiegel ist da

Bewährtes Produkt unter neuem Vorstand

Der neue Uhlenklippenspiegel ist erschienen. Die Nummer 147 im mittlerweile 41. Jahrgang. Seit 1986 versorgt der Harzburger Geschichtsverein (HGV) seine Leserschaft mit ebenso wissenswerten wie unterhaltsamen Beiträgen zur Harzer und vor allem Bad Harzburger Heimatgeschichte.

Mitglieder des Geschichtsvereins erhalten das Heft frei Haus, aber selbstverständlich hat auch die BÜCHER-HEIMAT kostenlose Exemplare vorrätig, um die weiterhin gute Nachfrage zu decken.  Denn die Ortsgeschichte ist ein angesagtes Thema in der Kurstadt und die Mitmach-Buchhandlung in der Herzog-Wilhelm-Straße 64c trägt diesem Umstand in vielfältiger Weise Rechnung. Bücher zur Regionalgeschichte, aber auch Harz-Kalender gehören zum festen Angebot.

Eine Rubrik, die weiter ausgebaut werden soll, erklärt Sonja Weber für die BÜCHER-HEIMAT. Schon länger laufen Gespräche mit dem Harzburger Geschichtsverein, für den die Buchhandlung den Verkauf des umfangreichen Buchbestands forcieren will. Schließlich hat sich der HGV nicht allein mit dem Uhlenklippenspiegel, sondern auch als Herausgeber wichtiger Werke zur Heimatgeschichte einen guten Namen gemacht.

Darunter sind Klassiker wie die „Aktenstücke zur Geschichte des Amtes Harzburg“, die „Beiträge zur Geschichte des Amtes Harzburg“ oder auch Friedrich Erhardts „Namen aus der Harzburger Geschichte“. Und es sind neue Einblicke in die Historie wie „Die Holz- und Pappenindustrie im Harzburger Radautal 1865 – 1961. Vom Epochenwandel in der Harzer Holzwirtschaft“ aus der Feder von Edgar Isermann oder auch Egon Knofs „Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“.

Nicht allein bei der Finanzierung einzelner Buchprojekte hat dabei die Bad Harzburg-Stiftung eng mit dem Harzburger Geschichtsverein zusammengearbeitet. Das Archiv-Team der Bürgerstiftung, das auf der Plattform Harz-History unter anderem das Ahrens-Fotoarchiv präsentiert, hat die 41 Jahrgänge des Uhlenklippenspiegels digitalisiert und unter https://blog.harz-history.de im Internet aufruf- und durchblätterbar gemacht.

Ein Angebot, das trotz der weitverbreiteten Print-Ausgabe erfreulich gut angenommen wird. Seit dem Start Ende 2024 verzeichnet die Website fast 1600 Besucher und deutlich mehr als 5000 Seitenaufrufe. Tendenz weiter steigend. Und das Blättern in den einzelnen Heften, in denen man sich bei der Lektüre gut verlieren kann, wird hierbei noch nicht einmal erfasst.

Auch in der neuen 147. Ausgabe wartet der Uhlenklippenspiegel wieder mit interessanten Themen aus – beginnend mit HGV-Personalien: Redaktionsleiter Dieter Tramp verabschiedet den alten und stellt den neuen Vorstand vor.  Angekündigt wird zudem der Kalender 2027 des Harzburger Geschichtsvereins, Klaus Röttger erinnert an den Harzburger Kuhhirten Heinrich Rögener, der „Auf seine Weise Spuren in der Geschichte hinterlassen“ hat und Michael & Sven Bartsch begleiten den Weg der Gründerzeitvilla Schmiedestraße/Herzog-Wilhelm-Straße „Vom ,Ratten-Nest‘ zur Freiheit“. Einen „Blick in den Vorgarten der Diktatur – Grenztourismus in Eckertal/Stapelburg“ wird Julius Vesting, während sich Dr. Burkhard Budde dem Jungbrunnen und der „Sehnsucht nach ewiger Jugend“ widmet.

Markus Weber erinnert an den Künstler und Kunsterzieher Hans Stöhr, Elke Cerbe beschreibt „Die Sennhütte – Von der Sennerei zum historischen Baudenkmal“, Helmut Gleuel stellte die größte unterirdische Apotheke im Regensteingebirge vor, Horst Woick erläutert den Harzburger Schwibbogen und „Erotische Porzellan-Botschaften aus Bad Harzburg im Schlossmuseum Fürstenberg“ rücken Michael & Sven Bartsch ins Blickfeld.

Leseförderung eingetütet

Leseförderung eingetütet
Stolze Abc-Schützen mit ihren kunterbunten Lesetüten. Fotos: Moritz Büsching/Goslarsche-Zeitung

Starke Aktion für die Abc-Schützen

Bücher und Zubehör für den Start ins Schulleben habe alle Erstklässler der Bad Harzburger Grundschulen jetzt in „Lesetüten“ erhalten.  Koordiniert wird das Leseförderungsprojekt durch die BÜCHER-HEIMAT, finanziert durch die Bad Harzburg-Stiftung.

Organisiert hat das Leseförderungsprojekt die Interessengruppe Leseförderung im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Bundesweit läuft das Projekt bereits seit 2011, mit großer Unterstützung der Verlage Oetinger und Arena.

Mit der Übergabe der Geschenke verbunden ist sozusagen auch ein Klassen-übergreifendes Teambuilding an den Grundschulen: Die Zweitklässler bemalen die Tüten für die Abc-Schützen kunterbunt, ehe sie an die neuen Schülerinnen und Schüler überreicht werden. Für ihren Einsatz wurden die Zweitklässler allerdings auch bedacht, sie erhielten Malbücher und Stifte von der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.

Die Lesetüten für die Erstklässler befüllte die BÜCHER-HEIMAT, die Koordinatorin des Projekts in der Kurstadt, mit einem Lesezeichen, einem Buch für Erstleser sowie einem Türanhänger mit der Aufschrift „Komm rein zum Vorlesen!“.  Außerdem spendierte die Harzburger Aktion jedem Kind noch ein Pixibuch. Buch, Anhänger und Lesezeichen finanzierte wie schon im vergangenen Jahr die Bad-Harzburg-Stiftung. Alle zusammen bilden ein starkes Team, das die Aktion mit Leben füllt.

Die Übergabe der Lesetüten begleiteten Andrea Scholz von der Bad Harzburg-Stiftung, Stefanie Horn von der Öffentlichen Versicherung und Sonja Weber, die Leiterin der BÜCHER-HEIMAT.

Grandioser Sommerabend 2026

Grandioser Sommerabend 2026

Musik und Literatur zaubern Sommerfeeling

Auch eine „Kälteperiode“ und Regenschauer konnten den literarisch-musikalischen Sommerabend 2026 der BÜCHER-HEIMAT nicht ausbremsen. Was nicht zuletzt an der Eventlocation lag: Das Gestüt Bad Harzburg bietet großartiges Ambiente nicht allein auf dem weitläufigen Hof, sondern auch unter Dach und Fach.


Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.

Party in der Scheune war also an diesem ersten Juli-Wochenende angesagt – und die Partystimmung sorgte für die Hitze, die das Wetter an diesem Abend so vermissen ließ. Was wiederum die Zuschauerinnen und Zuschauer in der fast schon übervollen Scheune nicht anders erwartet haben dürften, denn mit dem St. Nicolai-Frauenchor Bettingerode-Westerode und den „Beautifools“ (Olaf Serbent und Olaf Honig) waren Musik-Acts angesagt, die für Qualität und Stimmung bürgen.

Sowohl der Chor (bestritt die Premiere des Sommerabends) wie auch das Duo hatten schon bei früheren Veranstaltungen der BÜCHER-HEIMAT ihre musikalische Visitenkarte abgegeben. Jedesmal mit von der Partie waren aber auch BÜCHER-HEIMAT-Chefin Sonja Weber und Veranstaltungsleiterin Monika Runge. Beide sorgten mit kurzen Lesungen für den literarischen Anteil dieses großartigen Sommerabends im Gestüt Bad Harzburg. Eine vierte Auflage in 2027 ist jetzt Pflicht!

— Klick auf ein Bild öffnet die Galerie —

Der Bad Harzburger Historiker Markus Weber legt neues Buch vor

Der Bad Harzburger Historiker Markus Weber legt neues Buch vor

Erinnerungen an einen mutigen Mann

„Aber vergesst nur nicht noch, dass Ihr zum Leben in der Welt seid – Die Verfolgung des Harzburger Zeugen Jehovas Arno Stoy“  ist soeben als Band 37 der Reihe „Harz-Forschungen“ des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde erschienen und im Buchhandel erhältlich. Der Band aus der Feder des Bad Harzburger Historikers Markus Weber wird offiziell am Dienstag, 24. März 2026, um 15.30 Uhr in der Wandelhalle im Badepark, Rohkamallee, Bad Harzburg in Kooperation mit dem Harzburger Geschichtsverein vorgestellt. Der Autor wird dabei einen Vortrag halten über die Verfolgung des Bad Harzburgers Arno Stoy unter dem Nationalsozialismus.

Der Bad Harzburger Unternehmer und bekennende Zeuge Jehovas Arno Stoy starb 1940 im KZ Sachsenhausen. In diesem Buch wird sein Schicksal nachgezeichnet. Es basiert zum einen auf Dokumenten aus verschiedenen Archiven. Zum anderen konnte auf Schreiben von Arno Stoy an staatliche Stellen, in denen er für seine Rechte eintrat, zurückgegriffen werden.

Besonders beeindruckend ist die Einbeziehung von persönlichen Briefen Arno Stoys aus Gefängnissen und dem Konzentrationslager Sachsenhausen, die die Familie zur Verfügung gestellt hat. Sie zeigen einen aufrechten und mutigen Menschen, der zu seinen Überzeugungen stand und dafür mit dem Leben büßen musste.

All die Verfolgungsmaßnahmen gegen Arno Stoy – sei es durch städtische Behörden, Gestapo, SA oder Gerichte – können genau nachvollzogen werden. So kommen am konkreten biografischen Beispiel auch die Zeugen Jehovas insgesamt als verfolgte und widerständige, doch häufig zu wenig beachtete Gruppe in den Blick.

Obwohl die Zeugen Jehovas zu den ersten Verfolgten der NS-Diktatur gehörten, war es für Stoys Familie nach 1945 schwierig, als Opfer anerkannt zu werden. Jahrelang musste sie um Wiedergutmachungsleistungen kämpfen. Das Buch ist ein Plädoyer für die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Der Autor Markus Weber hat Katholische Theologie in Frankfurt und Geschichte und Theologie in Münster studiert, abgeschlossen mit Diplom in Theologie und Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasium. Er war von 1986 bis 2021 Lehrer am Niedersächsischen Internatsgymnasium Bad Harzburg. Zwischen 2005 und 2012 war er mit einem Teil seiner Stelle freigestellt als pädagogischer Mitarbeiter in der Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel.

Seit Jahren betätigt er sich ehrenamtlich im Verein Spurensuche Harzregion. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur regionalen, besonders jüdischen Geschichte vorgelegt, u.a. den Band „Das ist Deutschland … und es gehört uns allen“. Juden zwischen Akzeptanz und Verfolgung im Kurort Bad Harzburg, Braunschweig 2016, und weiterhin das Buch „Rudolf Huch. Antisemitismus und das kulturelle Gedächtnis der Stadt Bad Harzburg, Clausthal-Zellerfeld 2022“.

Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde bedankt sich bei folgenden Sponsoren für die finanzielle Unterstützung der Drucklegung: Harzburger Geschichtsverein e.V., Bad Harzburg-Stiftung (bad-harzburg-stiftung.de), Arnold-Liebster-Stiftung (alst.org) und Spurensuche Harzregion e.V. (spurensuche-harzregion.de)

Angaben zum neuen Band des Lukas-Verlags Berlin: Markus Weber: »Aber vergesst nur nicht noch, dass Ihr zum Leben in der Welt seid«. Die Verfolgung des Harzburger Zeugen Jehovas Arno Stoy. – Harz-Forschungen Bd. 37, hg. Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde, Broschur, 137 S., 42 Abb., 170 x 240 mm, zahlreiche Schwarzweiß-Abb., 1. Aufl., ISBN 978-3-86732-501-1.

Literarisch-musikalischer Sommerabend

Literarisch-musikalischer Sommerabend
Der St. Nicolai-Frauenchor Bettingerode-Westerode bei der Premiere des literarisch-musikalischen Sommerabends im Gestüt Bad Harzburg. Foto: Weber

Aller guten Dinge sind drei!

Aller guten Dinge sind drei – und damit ist der literarisch-musikalische Sommerabend der BÜCHER-HEIMAT auf dem Areal des Gestüts Bad Harzburg in Bündheim auf dem besten Weg zum „Traditions-Event“. Am Sonntag, 5. Juli 2026, um 18 Uhr sorgen der St. Nicolai-Frauenchor Bettingerode-Westerode und die „Beautifools“ für den musikalischen Part, während das Team der Mitmach-Buchhandlung für die „literarischen „Schmankerln“ sorgen wird.

Olaf Serbent und Olaf Honig gehören nicht allein als „Beautifools“ zu den „musikalischen Urgesteinen“ der Region.

Der Nicolai-Chor bestritt schon die Premiere der BÜCHER-HEIMAT-Sommerabende im Gestüt. Womit das Organisationsteam auf sichere Siegerinnen setzte, denn wenn die Sängerinnen unter Leitung von Melanie Berger und Steffi Strauß irgendwo auftreten, sind viele Zuschauer garantiert. Und die kommen, weil der Chor schlicht und einfach gut ist. Zudem wartet der Frauenchor immer wieder mit bestens abgestimmten Programmen auf, überzeugt in Kirchen wie auf Partys. „Dieser Chor ist Kult“, stellte die Goslarsche Zeitung kurz und knapp fest.

Olaf Serbent und Olaf Honig gehören nicht allein als „Beautifools“ zu den „musikalischen Urgesteinen“ der Region. Seit 1994 treten sie gemeinsam in verschiedenen Bandprojekten auf. Angefangen bei einer Beatles-Tribute-Band, über ihre Zeit als Gründer des Quartetts „The Beautifools“ besinnen sie sich nun als Duo auf ihre musikalischen Wurzeln: Sie spielen die Songs, mit denen sie aufgewachsen sind und die bis heute Menschen aller Generationen begeistern. Besonders Fans von Folk, Rock und Country, à la Beatles, Simon and Garfunkel, Dylan, Byrds aber auch Reinhard Mey kommen voll auf ihre Kosten.

Der musikalische-literarische Sommerabend der BÜCHER-HEIMAT beginnt am Sonntag, 5. Juli 2026, um 18.00 Uhr im Gestüt in Bad Harzburg-Bündheim. Der Eintritt ist frei, um Spenden für das Projekt BÜCHER-HEIMAT und den kostenfreien Veranstaltungsreigen der Mitmach-Buchhandlung wird gebeten.

Und obwohl auf dem Gestüt schier unendlich Platz zu sein scheint, müssen angesichts des bisherigen  Publikumszuspruchs Grenzen gesetzt werden. Eine Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT, Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de ist daher unbedingt erforderlich.

Noch zwei wichtige Hinweise, bei denen es um das leibliche Wohl(befinden) geht: Im Gestüt wird zu diesem Sommerabend kein Catering angeboten, deshalb ist das Mitbringen eines Picknickkorbes nebst Getränken erlaubt und angeraten. Und sollte es regnen, steht der große Stall als „Ausweichbühne“ zur Verfügung.

Blick vom Buch aufs Bild – und zurück

Blick vom Buch aufs Bild – und zurück

Über Illustration und Kopfbilder

Mitmach-Lesung in der Mitmach-Buchhandlung. Die Bücher-Heimat lädt ein zur 100. Lesung am Donnerstag, dem 16. April, um 19:00 Uhr.

Das bisher einzige Romanprojekt im Eigenverlag der Buchhandlung, „Der Weg des Zaunkönigs“, liegt mittlerweile in der dritten Auflage vor. Das Projektteam um die Übersetzerin Petra Nietsch und den Lektor Hartmut Frenk hat ein weiteres Mitglied hinzugewonnen. Die 14-jährige Zeichnerin Feline Maja Schneider.

Die dritte Auflage der Übersetzung aus dem Kanadischen mit Illustrationen einer so jungen Künstlerin zu versehen, war ein spannender Prozess. Warum?

Die Vorstellungskraft beim Lesen ist ein geistiges Übersetzungswerk: Worte werden in innere Bilder, Geräusche, Atmosphären und Gefühle verwandelt. Die Vorstellungskraft füllt bewusst ausgelassene Details aus, verleiht Figuren Gestalt, gibt Landschaften Farbe und schafft Bewegung, wo auf dem Papier nur Buchstaben stehen.

Entscheidend ist: Die eigene Vorstellungskraft macht aus einem Text ein persönliches Erlebnis.

Stehen Illustrationen dem persönlichen Erleben des Lesers im Wege oder eröffnen sie gar neue Wege des Verstehens? Liefern sie einen Käfig für die Vorstellungskraft oder einen Resonanzraum? Gibt es einen produktiven Dialog zwischen Text und Illustration?

Die 100. Lesung in der Bücher-Heimat will diesen Fragen nachgehen: mit Präsentation und Vortrag, mit Leseproben und moderiertem Gespräch in großer Runde, mit erforschendem Spiel und vor allem mit viel Unterhaltung und guter Laune.

Das Romanteam der Bücher-Heimat freut sich auf Ihren Besuch.

Donnerstag, 16. April 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon  (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

Neujahrsempfang der BÜCHER-HEIMAT

Neujahrsempfang der BÜCHER-HEIMAT

Erneut 10.000 Euro an die Bad Harzburg-Stiftung

Starke Partnerschaft: BÜCHER-HEIMAT und Bad Harzburg-Stiftung mit (v.li.) Sonja Weber, Dirk Junicke, Hans-Jürgen Fleger, Andrea Scholz und Hartmut Weber.

Einen guten Vorsatz für das neue Jahr 2026 hat die BÜCHER-HEIMAT schnell gefasst: „Weiter so!“ kann die Devise nach dem Blick zurück auf die drei Jahre seit dem Start 2022 nur lauten. Bei ihrem Neujahrsempfang hatten haupt- und ehrenamtliche Mitstreiter allen Grund, ihr Projekt und vor allem auch sich selbst zu feiern.

Zu einer ordentlichen Feier gehören aber auch selbstverständlich liebe Gäste – die wiederum um so lieber kommen, wenn sie Jahr für Jahr mit einem warmen Geldregen rechnen können. Einmal mehr profitierte von der Erfolgsgeschichte der Mitmach-Buchhandlung als gemeinnütziger GmbH auch die Bad Harzburg-Stiftung und somit die Kurstadt insgesamt.

Erneut konnten Dirk Junicke und Sonja Weber von der BÜCHER-HEIMAT 10.000 Euro an Stiftungs-Vorsitzenden Hans-Jürgen Fleger überreichen. Mit dieser üppigen „Dividende“ wuchs die Gesamt-Spendensumme auf sage und schreibe 42.000 Euro.

Nun wissen natürlich auch die Spitzen der Bad Harzburg-Stiftung, was sich für gute Gäste gehört und kamen nicht mit leeren Händen. Hans-Jürgen Fleger und Hartmut Weber verteilten für den Vorstand Gutschein-Geschenke an die Mitglieder des Ehrenamtlichen-Teams der BÜCHER-HEIMAT. Es war dies mehr als eine Dankeschön-Geste, denn Würdigung und Stärkung des Ehrenamts ist nun schon im dritten Jahr ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit.

Beim Xmas-Rück als Musiker, nun als Fotograf fürs Gruppenbild: Luca Weber

Eine Facette, die auch Dirk Junicke nicht oft genug hervorheben konnte. Ohne das enorme Engagement, das gern auch immer wieder durch neue Aktive befeuert werden könne, hätte die BÜCHER-HEIMAT nicht solchen Erfolg haben können. So aber trage das Projekt nicht allein dazu bei, eine Lücke im Einzelhandelsangebot der Stadt zu schließen, sondern habe sich eindeutig und nachhaltig auch zu einem sozio-kulturellen Treffpunkt entwickelt.

Diese sei wiederum für die gesamte Stadt von großer Bedeutung, denn nur eine lebendige Innenstadt, die attraktive Angebote vorhalte, könne sich dem bundesweiten Trend der Verödung der Citys mit solchem Erfolg entgegenstemmen.

Ganz wesentlich dazu bei tragen die Ehrenamtlichen der BÜCHER-HEIMAT mit ihrem unglaublichen Veranstaltungsangebot.  Die Vielzahl und die Qualität der Lesungen, die das Team um Monika Runge organisiert, dürften in weitem Umfeld und auch in größeren Städten seinesgleichen suchen.

Eine in doppelter Hinsicht sehr spezielle Veranstaltung steht daher nun am Donnerstag, 16. April 2026, an: Mit dem „Blick vom Buch aufs Bild“ laden Hartmut Frenk, Petra Nietsch und Feline Schneider zur 100. Lesung in der BÜCHER-HEIMAT ein und feiern zugleich ein außergewöhnliches und ebenfalls sehr erfolgreiches Projekt: Die deutsche Ausgabe des Romans „Die Spur des Zaunkönigs“, erstes belletristisches Werk, das die BÜCHER-HEIMAT herausgegeben hat, erlebt bereits seine dritte Auflage.

Es gab also auch nach dem „offiziellen“ Teil des Neujahrsempfangs in der BÜCHER-HEIMAT viel zu erzählen. Und es gab ein opulentes Büffet – für das die Ehrenamtlichen selbstverständlich selbst sorgten. In jeder Hinsicht eine Mitmach-Buchhandlung…

— Klick auf ein Bild öffnet die Galerie —