Die Glocke im See Ein Rätsel auf blauschwarzem Grund
Teil 3 wird auf der Verlagswebsite noch nicht angekündigt.
Diese beiden Bücher habe ich bewusst sehr langsam gelesen, vor lauter Sorge, dass sie enden könnten. Zum Glück ist es eine Trilogie und ein dritter Band dieser wundervollen Geschichte steht noch aus.
Lars Mytting schreibt über das Leben im norwegischen Gudbrandsdal, beginnend im Jahre 1880. Man kann sich der archaischen Kraft dieser außerordentlichen Geschichte nicht entziehen. Lars Mytting ist ein außerodentlicher Erzähler. Ich kann diese Bücher wärmstens empfehlen.
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Dieser Roman spielt in der Zukunft unseres Planeten, welcher durch den Klimawandel zerstört wurde. Wie auch bei ihrem Roman „Wo die Wölfe sind“, hat die Protagonistin ein besonderes Gefühl für die Natur, Menschen und Stimmungen. Vor allem begeistert die Entwicklung der Geschichte, da die Protagonistin den letzten Küstenseeschwalben auf deren Route um die Welt folgt.
Dazu segelt sie auf einem Fischerboot mit, auf dem die Besatzung vom Fischfang lebt. Es ergeben sich Diskussionen, was von uns Menschen und der Welt wie sie war, geblieben ist. Höchst interessant, spannend und berührt einen auf ganz bestimmte Weise.
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Diese dreibändige Reihe von Jenny Han begeistert zu Recht unzählige Leser. Die Autorin nimmt einen mit in eine andere Zeit, als das Leben noch leichter war, als wir jünger, freier und glücklicher waren. Scheinbar – bis wir älter werden. Die Protagonisten sind drei Jugendliche (ein Mädchen und zwei Jungs, die Geschwister sind). Zusammen begleiten wir sie über Jahre ihrer Entwicklung und wie letztendlich jeder sein Glück findet. Von Erfahrungen, die wir als Jugendliche alle machen, von Glück, Freiheit und der unbändigen Kraft der ersten großen Liebe, die man nie vergisst.
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Auf ehrliche, teils versteckte Weise erzählt Juli Zeh über ein kleines Dorf im Osten Deutschlands. Indem alles noch seinen eigenen Regeln folgt, die nicht jeder versteht, doch die für die Menschen dort wichtig sind, um mit der Welt so umzugehen, dass sie noch einen Sinn in ihrem Sein finden.
Juli Zeh schafft es, diese Menschen so zu charakterisieren, dass der Leser den Gedanken bekommt, dass trotz der Entfernungen in Lebensweisen, Denken und Handeln, wir alle auf eine bestimmte Weise verbunden sind. Eine Weise, die wir womöglich vergessen oder verdrängt haben, doch die immer da sein wird und uns miteinander verbindet, egal wer wir sind.
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Ein sehr süßes, einfühlsames und leichtes Buch, welches die Fragen des Lebens anspricht und auf charmante Weise den Leser mitnimmt. Protagonist ist ein Familienvater, welcher nach dem Tod seines Lieblingsonkels (der Schriftsteller war), in ein Loch fällt.
Sein Pharmaunternehmen entwickelt Medikamente gegen das Altern, doch mit der Zeit, die er im Anwesen seines Onkels verbringt, wird ihm bewusst, dass es weder auf das Altern, den Erfolg oder Geld ankommt, sondern einzig und allein auf die Zeit, die man mit seinen Liebsten verbringt. Genauso wie die Möglichkeit, seinen Träumen immer eine Chance zu geben.
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Die Kunsthistorikerin Dorothea Zwirner zeichnet das Leben einer ungewöhnlichen und faszinierenden Frau nach: Thea Sternheim (1883 – 1971) erlebte nicht nur viele Jahre des 20. Jahrhundert, sondern notierte auch ihre Gedanken und Gefühle in Tagebüchern und bietet uns heute eine besondere Perspektive auf dieses gewaltvolle Jahrhundert. Dorothea Zwirner lässt das Leben Thea Sternheims anschaulich werden.
Mir war Thea Sternheim zum ersten Mal begegnet, weil sie zusammen mit ihrem damaligen Mann, dem berühmten Schriftsteller Carl Sternheim, zu Beginn des Ersten Weltkriegs für einige Monate in Harzburger Hotels wohnte, weil der Krieg sie dazu zwang, ihren Wohnsitz in Belgien zu verlassen. Auch da ist sie mir als genaue Beobachterin der Atmosphäre im Kurort aufgefallen.
In und an Thea Sternheims Leben werden viele Aufbrüche, Widersprüche und Spannungen der Moderne erkennbar. Als Katholikin aus begütertem Fabrikantenhaushalt heiratet sie gegen Widerstände der Familie einen Juden. Gegen grassierenden nationalen Taumel ist und bleibt sie Europäerin und lebt viele Jahre in Frankreich, Belgien und der Schweiz. Während viele Zeitgenossen den modernen Aufbrüchen noch skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen, sammelt sie moderne Kunst und hält Kontakte zu berühmten Schriftstellern und Künstlern. Schon 1932 siedelt sie nach Paris um, weil sie das Unheil des Nationalsozialismus ahnt und wird dann doch vom Krieg eingeholt. Bis zum Lebensende ringt sie mit den Herausforderungen, von denen auch die persönliche Familiengeschichte reichlich stellt.
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Ray und ihr Mann verlieren auf Grund falscher Entscheidungen Haus und Hof und somit ihre gesamte Existenz. Und dann wird bei Moss auch noch eine unheilbare Nervenkrankheit diagnostiziert, die nach und nach seine motorischen und geistigen Fähigkeiten einschränken werden. In dieser scheinbar aussichtslosen Situation beschließen die beiden auf dem 630 Meilen langen South West Coast Path zu wandern.
Nahezu mittellos und nur mit Rucksack und Zelt starten die beiden in eine ungewisse Reise. Diese wahre Geschichte erzählt von Verzweiflung und Hoffnung, von Ablehnung und Ermunterung, von Entbehrungen und außergewöhnlichen Erlebnissen. All diese Erfahrungen führen am Ende dazu, dass sich für Ray und Moss der Blick auf das eigene Leben verändert und sie wieder voller Zuversicht nach vorne schauen können.
Durch die ausführliche Beschreibung des Weges entlang der englischen Küste mit all seinen Naturschönheiten, erfüllt dies Buch nebenbei auch die Funktion eines Reiseführers, vielleicht ein Grund dafür, warum es im DuMont-Verlag erschienen ist.
Allein schon der wundervoll illustrierte Buchdeckel fordert auf, dieses Buch zu lesen.
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Ich könnte immer noch heulen, wenn ich daran denke, was für eine intellektuelle Kraft da 2016 verloren gegangen ist, denn Willemsen starb in dem Jahr. Der Buchtitel ist abgeleitet von seiner ebenso benannten Kolumne aus den Jahren 2010 bis 2015 in der „Zeit“, die nun gesammelt in dem Buch erschienen. Er spießt gnadenlos das auf, was durch Medien verbreitet wurde. Es ist interessant, noch mal in die Jahre ab 2010 mit seinem Blick einzutauchen und Namen wie Westerwelle, Rösler oder Guttenberg zu lesen.
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Tessa Randau: „Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich“
Ein scheinbar perfektes Leben, aber das Gefühl – es ist nicht alles gut? Die Protagonistin erfährt auf sonderbare Weise von vier Fragen, die alles verändern können. Ein sehr leises, nachdenkliches Buch. Und die Fragen?
Ich habe sie mir aufgeschrieben und sichtbar hingelegt.
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Der erste Band einer Trilogie. Lisette Winter, aus sehr reichem Elternhaus in Wiesbaden; immer im Widerstand gegen die Konventionen der Jahre um 1900, besonders gegen Modevorschriften, wie das Tragen von Korsetts. Sie hat Ideen für Kleider im Kopf, bringt sie unbeholfen zu Papier. Im Elternhaus trifft sie beim Anmessen ihrer Garderobe durch den Schneider Emile auf die Liebe ihres Lebens. Sie verlässt das Haus mit 18 Jahren heimlich, um mit ihm letztlich im Rheingau bei Eltville ein erfolgreiches Modeatelier zu betreiben.
Parallel wird das Leben der Urenkelin Maya 100 Jahre später erzählt, die sich immer mehr von Lisettes Leben angezogen fühlt und mehr erfahren will. Ich habe dieses Buch verschlungen. Der zweite Teil „Wilde Jahre“ ist bereits erschienen.
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