Andrea David ist als Filmtouristin unterwegs und bereist und fotografiert auf der ganzen Welt Landschaften, Städte und Gebäude, die in Filmen oder auch Musikvideos zu sehen sind. Vor Kurzem ist Teil zwei von „Szene für Szene die Welt entdecken“ erschienen und die Autorin nimmt uns mit nach Berlin, Paris, Notting Hill, Salzburg und Amsterdam, nach Neuseeland, Tunesien und Japan.
Und eben auch, jetzt wird es für Weihnachtsmärchenfreunde interessant, nach Moritzburg und auf das Schloss Moritzburg knappe zwanzig Kilometer nördlich von Dresden. Hier kann man auf der Schlosstreppe den Schuh von Aschenbrödel bestaunen und im Inneren wurden Szenen des Remakes von „Drei Engel für Charlie“ gedreht.
Die spannendste Entdeckung für mich ist der Strand von Freshwater West bei Pembrokeshire in Wales. Dort kann man das fiktive Grab des Haushelfen Dobby aus den Harry Potter Filmen besuchen. Der kleine Filmelf hat viele Fans und einige haben bunte Steine und tatsächlich Socken zu seinen Ehren dagelassen.
Da möchte ich ja spontan gleich hin, oder nach Tunesien. Indiana Jones und Krieg der Sterne schau ich gelegentlich auch gern und der Dghoumes National Park circa fünfhundert Kilometer südlich von Tunis war oft Kulisse für diese Reihen.
Wenn Sie diese Zeilen problemlos lesen können, gehören Sie nicht zu den rund 860 Millionen Menschen weltweit und etwa 7,5 Millionen Menschen in Deutschland, die nicht richtig lesen und schreiben können. Dieser Donnerstag, 8. September 2022, ist Weltalphabetisierungstag oder Weltbildungstag (UNESCO World Literacy Day).
Der Weltalphabetisierungstag soll an die Problematik des Analphabetismus erinnern. Über den nicht einfachen Kampf informiert auch das „Handbuch zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener“. Der UNESCO-Aktionstag wurde nach der Weltkonferenz zur Beseitigung des Analphabetentums 1965 in Teheran ins Leben gerufen und am 8. September 1966 erstmals begangen.
Völlig unabhängig voneinander zu sehen ist sicher, dass sich der Weltalphabetisierungstag den 8. September mit dem „Star Trek Day“ teilen muss. Am 8. September 1966 wurde die erste Star Trek-Episode „The Man Trap“ auf NBC ausgestrahlt. Zu der Endlos-Serie lieferte Jan Schliecker mit „Roddenberrys Idee: Die Star Trek-Originalserie im Wandel der Zeit“ einen „kritischen Episodenführer“.
Dass deutsche Publikum musste auf den „Erstling“ noch länger warten, denn bei der deutschen Erstausstrahlung von „Raumschiff Enterprise“ zwischen 1972 und 1974 kam im ZDF „The Man Trap“ nicht vor. Erst 1987 zeigte SAT 1 die Folge unter dem Titel „Das letzte seiner Art“ in deutscher Sprache. Schon lange vor Captain James T. Kirk, nämlich seit dem 8. September 1961, kreuzte mit Perry Rhodan ein deutscher SciFi-Held in „Unternehmen Stardust“ (eBook) durchs All.
Wenn wir schon in himmlischen Sphären unterwegs sind, ist es bis zu jenem Künstler, den schon seine Zeitgenossen den „Göttlichen“ nannten, nicht weit: Am 8. September 1504 präsentierte Michelangelo auf der Piazza della Signoria in Florenz die legendäre, mehr als vier Meter hohe David-Statue. Damit befasst sich im Detail (aber nur auf Englisch) das Buch mit dem schönen Titel „David and Michelangelo – Heart and Stone“. Wer alles über den Künstler wissen will, greift zu „Michelangelo. Das vollständige Werk. Malerei, Skulptur, Architektur“.
Zurück zur Erde und zum irdischen Gaumen-Glück: Am 8. September 1950 erschien das „Betty Crocker Cookbook“ und ist seither – mittlerweile in der elften Auflage – ein Bestseller: “Betty Crocker Cookbook, 11th Edition: Box Tops for Education Special Edition” (Englisch). Dahinter stand keineswegs eine begnadete Köchin, sondern eine Werbe-Kunstfigur.
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