Erster Bündheimer Dorfrundgang

Erster Bündheimer Dorfrundgang
Blick über den Schloßpark, das Gestüt und das Schloss auf Bündheim. Fotos: Ahrens-Archiv

Bündheimer Geschichte(n) bewahren

Geschichte und Geschichten in Erinnerung rufen und bewahren, dass ist das Ziel des ersten Bündheimer-Dorf-Rundgangs, zu dem die Initiatoren Dirk Junicke und Egon Knof am Samstag, 11. Oktober 2025, ins Gestüt einladen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Niedersachsenhaus, Am Schlosspark 17.

Der Hinweis, dass es sich um den „ersten“ Rundgang handelt, kündigt bereits an, dass zwei weitere Streifzüge durch die Bündheimer Straßen und in die Bündheimer Geschichte folgen werden, um Dorf-Geschichten der letzten 100 Jahre zu sammeln. Bei der Premierenveranstaltung stehen Bündheimer Schloss, Schlosspark, Schlosskirche und das Gestüt im Fokus.

Ganz sicher wird es ein interessanter und unterhaltsamer Rundgang, an dem hoffentlich viele Bündheimerinnen und Bündheimer teilnehmen. Und deren Geschichten sollen nicht allein an diesem Nachmittag zu neuem Leben erwachen. Wenn die Erzähler sie dafür freigeben, sollen die Erinnerungen im Internet auf der Website Harz-History in Zusammenarbeit mit dem Ahrens-Archiv der Bad Harzburg-Stiftung und mit der BÜCHER-HEIMAT gGmbH.

Wer dabei helfen möchte, dass seine oder ihre Erinnerungen die Zeit überdauern, kann die Geschichten per E-Mail an archiv@bad-harzburg-stiftung.de senden. Wer nicht gern tippt, kann auch mit den Handy Sprachdateien aufnehmen und versenden. Und wer es am liebsten „nach alter Väter Sitte“ erledigt, kann hand- oder maschinen-schriftliche Texte bei der Firma Junicke im Niedersachsenhaus des Gestüts abgeben.

Gern gesehen sind auch alte Fotografien, die das Bündheim von einst im Internet neu erlebbar machen. Ebenso wie aktuelle Aufnahmen, die man den historischen Fotos gegenüberstellen kann. Die Bilder werden mit der Einsendung für die Veröffentlichung freigegeben. Unter „Geschichten“ auf Harz-History kann beobachtet werden, wie an der Sammlung gearbeitet wird – am besten am Desktop-Monitor, die Seite ist (noch) nicht für Smartphones optimiert.

Nach der Premiere am 11. Oktober sind zwei weitere Rundgänge durch die Bündheimer Geschichte mit Egon Knof und Dirk Junicke als Moderatoren vorgesehen. Der zweite Bündheimer-Dorf-Rundgang wird sich den bisherigen Planungen nach durch die Breite Straße bewegen. Und der dritte Spaziergang schließlich soll durch die Dr.-Heinrich-Jasper-Straße vom Schloss bis zum Bahnhof in die Geschichte Bündheims (ent-)führen.

Wir wollen Lieblings-Laden sein!

Wir wollen Lieblings-Laden sein!

Abstimmung läuft online bis 20. Oktober

Zum dritten Mal nach 2023 und 2024 lädt die Initiative „Deutschland Kauf Lokal“ zu der bundesweiten Mitmach-Aktion „Deutschland sucht den Lieblingsladen“ ein. Und bei einer Mitmach-Aktion darf die Mitmach-Buchhandlung BÜCHER-HEIMAT natürlich nicht fehlen. Zum ersten Mal ist die schon vielfach für ihr besonderes Konzept ausgezeichnete Buchhandlung in Bad Harzburg unter den Nominierten – und hofft auf ganz viele Stimmen aus dem großen Freundeskreis der BÜCHER-HEIMAT.

Das Voting läuft unter „Deutschland Kauf Lokal“ im Internet bis zum 20. Oktober 2025. Keine Sorge: Die Stimmabgabe ist in zwei Minuten erledigt. Und mit etwas Glück kann man sogar etwas gewinnen (Shopping-Gutscheine im Wert von 50 €).

Ausgezeichnet werden die 16 Lieblings-Läden – pro Bundesland einer – am „Kauf Lokal“-Tag, der jeweils am 3. Samstag im November (also am 16. November 2025) stattfindet. An diesem Tag werden die Lieblingsläden mit den meisten Stimmen aus dem Online-Voting mit dem „Kauf Lokal“-Award ausgezeichnet. Die Preisverleihung, so die Veranstalter, wird „öffentlichkeitswirksam unter Einbezug lokaler Amts- und Funktionsträger“ stattfinden. Auf diese Weise werde „eine größtmögliche Reichweite für unsere gemeinsame Sache“ erzielt. Und da sind wir doch gern dabei!

Mitmach-Idee ist auch auf dem Rad stark

Mitmach-Idee ist auch auf dem Rad stark

BÜCHER-HEIMAT „erradelt“ 2369 Kilometer

Den guten neunten Platz unter diesmal 26 teilnehmenden Teams hat die BÜCHER-HEIMAT in der Auflage 2025 der bundesweiten Aktion Stadtradeln (ext.) behaupten können. Neun aktive Radlerinnen und Radler hatte die Mitmach-Buchhandlung gemeldet, im Vorjahr waren es zehn Starterinnen und Starter gewesen.

„Ja, mir san mit’m Radl da…“, dies hätte die heimliche Hymne der Mitradelnden sein können. Die neun Pedalritterinnen und -ritter ließen 224 Mal das Auto stehen und schwangen sich aufs Fahrrad.  Dabei legten sie 2369 Kilometer zurück.  Rein rechnerisch war also jede Starterin und jeder Starter 263 Kilometer in den 21 Tagen der Stadtradeln-Zeit unterwegs. Und dies sind 33 Kilometer mehr als pro Kopf im Vorjahr verzeichnet wurden.

Für das „Siegertreppchen“ langten diese tollen Zahlen allerdings nicht, die meisten Kilometer (mit deutlich mehr Teilnehmenden) radelten das Werner-von-Siemens-Gymnasium, die Nordharzer Radsportgemeinschaft und die Oberschule an der Deilich zusammen. Insgesamt brachten es 386 aktive Stadtradlerinnen und -radler in Bad Harzburg auf 70.757 Kilometer.

In 3013 Kommunen (Vorjahr: 2886) lief die Aktion, insgesamt wurden 237.231.794 (192.403.191) Kilometer auf dem Drahtesel zurückgelegt. Was im Ergebnis dazu führte, dass 38.906 (31.939) Tonnen CO2 vermieden werden konnten.

„Grenz-Erfahrungen“ mit Dietmar Schultke

Die Grenze, die Stasi und Bad Harzburg

Dietmar Schultke, der bereits im Januar 2025 (im Doppelpack mit Mario Dittrich) in der BÜCHER-HEIMAT gastierte, wird am Donnerstag, 12. Februar 2026, um 19 Uhr ein zweites Mal einen Abend in der Mitmachbuchhandlung gestalten. Und erneut werden seine „Grenz-Erfahrungen“, wird sein Leben an und mit der seinerzeitigen innerdeutschen Grenze breiten Raum einnehmen.

Schultke entwickelt den Abend rund um etwa 15-minütiges Filmmaterial, das die Arbeit der Stasi (Ministerium für Staatssicherheit in der DDR) auf dem Brocken und in Bad Harzburg (!) zeigt. Der Autor wird berichten, wie sein Alltag als Wehrpflichtiger bei der Grenzkompanie und später auch als Hundeführer am Brocken ausgesehen hat.

Die Besonderheit der Brieffreundschaft mit einer in New York lebenden Deutsch-Amerikanerin – seit seinem zehnten Lebensjahr – wird auch einfließen. In seinem Buch „Keiner kam durch“ hat Dietmar Schultke eigene Erlebnisse festgehalten. Und in der Anthologie „Die Grenze, die uns teilte“ reflektieren zudem Zeitzeugen die Geschehnisse.

Zur Person

Dietmar Schultke, geboren 1967 am Rande des Spreewalds, Zerspanungsfacharbeiter, Grundwehrdienst an der innerdeutschen Grenze, nach der Wende Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, Studium der Politik- und Erziehungswissenschaft, Psychologie und Raumplanung in Duisburg und Dortmund. 1994 bei der UNO in New York tätig, freischaffender Publizist. Website.

Silke Mahrt zum 3. Mal in der BÜCHER-HEIMAT

Literarischer Stammgast verbreitet „Harzer Angst“

Bereits zum dritten Mal ist die Autorin Silke Mahrt in der BÜCHER-HEIMAT zu Gast, wenn sie am Donnerstag, 9. April 2026, um 19 Uhr in der Mitmach-Buchhandlung ihren neuen Krimi „Harzer Angst“ präsentiert.

Zum Inhalt:

Nach einem Peitschenknaller-Training verschwindet der dreizehnjährige Ben. Tage später entdecken Wanderer die misshandelte Leiche des Jungen. Tom Steiger, Trainer der Gruppe, macht sich große Vorwürfe und beginnt zu ermitteln.

Seine Kollegin und Vorgesetzte Carla Altmann hat noch ganz andere Sorgen. Ihr Sohn Niklas verändert sich und zieht sich immer mehr zurück. Carla spürt, dass etwas nicht stimmt – mit ihrem Sohn, mit dem Fall. Weiß er etwas über Bens Tod?

Im Mittelpunkt von Silke Mahrts drittem Harzkrimi „Harzer Angst“ stehen die Probleme und Sorgen von Kindern und Jugendlichen. Natürlich wird wieder ein Kriminalfall gelöst, wenn Carla Altmann und Tom Steiger in Altenau ermitteln. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

Zur Person:

Silke Mahrt studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Braunschweig und Hamburg. Heute lebt, arbeitet und schreibt sie in Bad Oldesloe. Sie schreibt Harzkrimis mit dem Ermittlerduo Carla Altmann und Tom Steiger. In ihren Nordseeromanen drückt sie ihre Liebe zu ihrer neuen Heimat Schleswig-Holstein aus.

Auftakt zur Jugendbuchwoche

Auftakt zur Jugendbuchwoche
Fee Krämer (Foto: Jakob Stolz), Jörg Isermeyer (Foto: Privat) und Corinna Antelmann (Foto: Dirk Skiba) lesen zum Auftakt der Jugendbuchwoche in der BÜCHER-HEIMAT.

Literatur für Jung und Alt

Auch in diesem Jahr wird die Auftaktveranstaltung der Bad Harzburger Jugendbuchwoche wieder in der BÜCHER-HEIMAT stattfinden. Am Dienstag, 4. November, um 19.00 Uhr stellen sich Jörg Isermeyer, Fee Krämer und Corinna Antelmann allen interessierten Leserinnen und Lesern vor. Nach bewährtem Konzept werden die zwei Autorinnen und der Autor jeweils Zeit haben, aus einem ihrer Werke zu lesen, dazwischen gibt es Musikalisches diverser lokaler Künstlerinnen und Künstler. In der Zeit vom 4. bis 7. November touren die Drei dann auf Einladung des Vereins Harzburger Aktion durch die Schulen Bad Harzburgs.

Der Eintritt zu dem Auftaktabend in der BÜCHER-HEIMAT ist wie immer frei. Wegen der begrenzten Plätze wird um Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT telefonisch unter der Rufnummer (05322) 9059599 oder per Mail unter info@die-buecherheimat.de gebeten.

Die BÜCHER-HEIMAT in der Roswitha-Stadt

Die BÜCHER-HEIMAT in der Roswitha-Stadt
Zu drei Tagen Literatur, Begegnung und Inspiration in Bad Gandersheim trug für die BÜCHER-HEIMAT auch Petra Nietsch mit (werbenden) Informationen über die Mitmachbuchhandlung bei.

Die Leselust hat überall eine BÜCHER-HEIMAT

Die traditionsreiche Buch- handlung Pieper in Bad Gandersheim. Fotos: Lena Scholz

„Leselust in der Innenstadt: Drei Tage Literatur, Begegnung und Inspiration“, mit diesem Slogan warb Bad Gandersheim vom 19. bis 21. September für die Premiere von „Gandersheim liest…“ – und bei dem „Wochenende für Bücherfreunde“ in der Roswitha-Stadt galt das Interesse im Veranstaltungsreigen auch der BÜCHER-HEIMAT aus Bad Harzburg.

Einmal im Jahr soll sich in Bad Gandersheim, der Stadt der ersten deutschen Dichterin Roswitha, alles ums Lesen drehen. Dann wird die Innenstadt zur literarischen Bühne – mit Lesungen, Mitmachaktionen, Ausstellungen und vielen kleinen Entdeckungen rund ums Buch.

Auch der lokale Buchhandel spielt eine zentrale Rolle. Die Buchhandlung Pieper – als letzte unabhängige Buchhandlung der Region – ist mehr als nur ein Ort zum Bücherkaufen. Sie ist Treffpunkt für Lesende, Verweilort, persönlicher Anker für alle, die Geschichten lieben. Zum Lesefest feierte Inhaberin Gitta Wiese-Günther ihr 10-jähriges Jubiläum – ein guter Moment, um der Bedeutung des stationären Buchhandels besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Genau dazu trug bei der feierlichen Eröffnung des Lese-Wochenendes in der Stiftskirche auch Petra Nietsch bei, die im Festvortrag die BÜCHER-HEIMAT und die Idee der Mitmach-Buchhandlung in Form einer gemeinnützigen GmbH einem interessierten Publikum vorstellte: „Wie aus einer Idee eine Erfolgsgeschichte wurde“.

Vor allem auch das umfangreiche ehrenamtliche Engagement und die vielfältigen Aktivitäten bis hin zur Herausgabe des deutschsprachigen „Zaunkönigs“ in dem Bad Harzburger Vorzeige-Projekt ließen das Publikum aufhorchen – und haben damit vielleicht auch neue Gästekreise erschlossen. Schließlich ist Bad Gandersheim wahrlich nicht aus der Welt…

Ehrenamts-Treffen in der „Aubergine“

Ehrenamts-Treffen in der „Aubergine“

Intensiv gelebter Team-Gedanke

Sie bildet die Basis für den Erfolg der BÜCHER-HEIMAT: Die engagierte ehrenamtliche Unterstützerschar. Und die Basis für deren erfolgreiches Wirken ist wiederum der intensiv gelebte Team-Gedanke. Folgerichtig steht bei den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine besondere Form des Teambuilding hoch im Kurs, im Vierteljahresrhythmus werden fröhliche Treffen in geselliger Runde veranstaltet.

Dazu können sich die Ehrenamtlichen quasi selbst einladen, denn etliche der Preisgelder, die die Idee der gemeinnützigen GmbH einheimste, fließen wie jetzt bei einem Abend in der „Aubergine“ am Golfplatz in diesen Bereich. Für eine gut gefüllte Projektkasse sorgten dabei viele Preise, unter anderem der „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement“, der Sozialtransfer-Preis der Industrie- und Handelskammer Braunschweig und der Innovationspreis der Region Göttingen-Northeim.

Die Idee regelmäßiger Treffen im Kreis der Ehrenamtlichen wurde bei der Premiere im April im „Bella Roma“ geboren. Genutzt werden die Runden gern auch zum allgemeinen Erfahrungsaustausch und zum Austausch über Infos und Anekdoten aus dem Buchhandlungs-Alltag.

Festgeschrieben sind die „Restaurant-Treffen“, bei denen die allen gemeinsame Liebe zum Buch dann halt auch mal durch den Magen geht, aber keinesfalls. Auch zu einer Oker-Floßfahrt in Braunschweig waren die Ehrenamtlichen der BÜCHER-HEIMAT schon unterwegs. Und Vorschläge für gemeinsame Unternehmungen fallen in der Runde immer auf einen fruchtbaren Boden. Aktuell ist ein Workshop mit einer Buchkünstlerin im Gespräch, die bei der Zaunkönig-Wanderung von Osterwieck nach Vienenburg mit von der Partie war.

Wandern auf dem Weg des Zaunkönigs

Wandern auf dem Weg des Zaunkönigs
Eine froh gestimmte Gruppe macht sich in Osterwieck startklar. Fotos: Nowack, Weber

„Ein Tag, wie ein kleiner Urlaub“

„BÜCHER-HEIMAT on Tour“, das muss nicht immer auf den Spuren der großen deutschen Dichter und Denker vonstattengehen. Zwar lockte schon die Grimmwelt in Kassel, galt es Wilhelm Busch in Mechtshausen zu entdecken und wurde erst in diesem Sommer Lessings Wolfenbüttel ein Besuch abgestattet.

Literarische Zwischenstopps…

Auf großes Interesse stößt im Freundeskreis der Mitmach-Buchhandlung stets alles, was mit dem von der BÜCHER-HEIMAT in deutscher Sprache veröffentlichten Roman „Der Weg des Zaunkönigs“ des Kanadiers Philipp Schott zu tun hat. Schloss Colditz, wo die Flucht der Familie startete, stand schon auf der Reiseliste, aber wie so oft liegt das Gute auch in diesem Fall so nah: Auf den Spuren des Zaunkönigs erkundeten jetzt 16 wanderfreudige Fans den Weg, auf dem die Familie Schott in den Wirren zum Ende des Zweiten Weltkriegs durch die Nordharzregion gen Westen floh.

Start war am Vormittag mit einer Stärkung in der alten Druckerei in Osterwieck, in der Dirk Junicke eigens einen Raum zur Verfügung stellte. Zu Texten aus dem Zaunkönig wurden Butterbrote und Radieschen gereicht, ehe es auf Schusters Rappen 15 Kilometer auf den Spuren von Familie Schott und deren Fluchtroute durch die Felder über Wiedelah bis Vienenburg ging.

Nach anfänglichem Regen hatte der Wettergott später ein Einsehen, sodass der Großteil der Strecke in Sonnenschein zurückgelegt werden konnte. Zwischendurch gab es auf der Strecke immer wieder Lese-Pausen, in denen Petra Nietsch und Sonja Weber passende Stellen aus dem Zaunkönig vorlasen.

Derweil sorgte Heidi Hülle aus dem Ehrenamts-Team gemeinsam mit ihrem Mann für das Catering. Nach dem Start mit Butterbroten und Radieschen wurde am Ziel in Vienenburg eine Brotsuppe serviert, wie sie in der Art auch die Schotts nach der Flucht bekamen.

Die Zaunkönig-Route zum Nachwandern.

Der Dank der ganzen Wandergruppe galt Simone Lindemann und Claudia Dittrich, die die Bücherei im Vienenburger Bahnhof eigens für die BÜCHER-HEIMAT on Tour geöffnet hatten. Als Willkommensgruß steuerten die Vienenburgerinnen auch noch eine Geschichte passend zu den Fluchterlebnis bei, die den Zaunkönig-Roman prägen.

Das einhellige Urteil der 16 Teilnehmenden fasst ein Mitwanderer in einem Satz zusammen: „Es war ein Tag, wie ein kleiner Urlaub“. Und da man davon ja nie genug bekommen kann, werden sicher weitere Literaturwanderungen folgen.

— Ein Klick auf ein Bild öffnet die Galerie —

Eine Tour auf Lessings Spuren

Eine Tour auf Lessings Spuren

Das Schatzkästlein Wolfenbüttel erkundet

Nach einem schwierigen Anlauf wurde es am Ende vielleicht ein „Vorauskommando“ der BÜCHER-HEIMAT, das unter Führung von Hans Kolmsee Wolfenbüttel erkundete. Ursprünglich war einmal eine größere literarische Reise in die Lessingstadt geplant, der plötzliche Tod des bereits gebuchten Stadtführers ließ die Realisierung scheitern.

Mit Hans Kolmsee fand Monika Runge jetzt einen kompetenten Kenner Wolfenbüttels, denn der heutige Bad Harzburger ging dort einst zu Schule. Spontan wurde für den 8. August 2025 eine Tour angesetzt, an der alles in allem sechs Freunde und Freundinnen der BÜCHER-HEIMAT teilnahmen.

Das Wetter hat mitgespielt und es war, so Monika Runge, ein interessanter Gang durch die Stadt, mit vielen geschichtlichen Daten und Anekdoten von „Volkes Stimme“. Mit Texten von Raabe und Lessing, zweier literarischer Größen, die sich in Wolfenbüttel aufgehalten und dort gewirkt haben, wurde der Rundgang angereichert.

Damit wurde auch die Literatur abgedeckt, die mit dem Besuch des Zeughauses, das ja Teil der Bibliothek ist, außerdem präsent war. Die Hauptkirche Wolfenbüttels, Beatae Mariae Virginis am Kornmarkt, war ein besonderes Erlebnis, die Innenausstattung mit dem Orgelprospekt eine wahre Pracht.

Der Rundgang durch die malerische Altstadt begeisterte die kleine Reisegesellschaft der BÜCHER-HEIMAT. Sollten sich – auch nach Ansicht der kleinen Bildergalerie – Interessenten finden, könnte der Ausflug in die Lessingstadt ein weiteres Mal angeboten werden. Wer mit der „BÜCHER-HEIMAT on Tour“ und unter Führung von Hans Kolmsee Wolfenbüttel genauer neu entdecken möchte, kann sein Interesse per Mail an Monika Runge (monika.runge@die-buecherheimat.de) bekunden.

— Klick auf ein Bild öffnet die Galerie —