Lena Scholz über „Schattengrünes Tal“


Kristina Hauff: Schattengrünes Tal

Kristina Hauff entführt uns in ihrem neuen psychologischen Spannungsroman in das familiengeführte Hotel „Zum alten Forsthaus“ im Schwarzwald.

Abgeschieden von der Außenwelt leben dort Lisa und ihr Mann Simon, der Förster ist, sowie Lisas Vater, der das Hotel leitet. Zu Beginn scheint alles nach der typischen Dorf- und Familientradition zu laufen. Es wird zusammengehalten und über Skandale nicht gesprochen.

Bis dann ein rätselhafter Gast auftaucht. Daniela quartiert sich in eines der Zimmer im Hotel ein, sie will überall dabei sein und sucht den Kontakt, doch über ihre Vergangenheit möchte sie nichts preisgeben. Doch Lisa spürt, dass sich unter der Oberfläche mehr befindet, als Daniela vorgibt.

So wühlt sich Lisa durch die Geschichte ihrer Familie und ihres Mannes. Sie stößt auf persönliche Abgründe und fällt mit ihrem Verhalten auch innerhalb der Dorfgemeinschaft auf. Wird das Geheimnis das Hotel je wieder verlassen?

Das war mein erstes Buch von Kristina Hauff, deren Schreibstil und Spannung mich sofort gefesselt hat. Realistisch beschreibt sie den Ort des Geschehens im Schwarzwald, sodass man sich wie im Urlaub fühlt und gleichzeitig ein Geheimnis mit aufdeckt.

Kristina Hauff: „Schattengrünes Tal“, hanserblau, 301 Seiten, ISBN 9783446284289, Preis: 24,00 Euro.

Zu diesem Roman liegt auch eine Rezension von Sonja Weber vor


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