Lesung mit Harzer Kurzgeschichten

Autorenabend rund um „Ahnen-Klee“

Jens F. K. Vinnen liest am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT aus seinem Buch „Ahnen-Klee“. Den Autorenabend mit Harzer Kurzgeschichten der 1940er bis 1960er Jahre moderiert Boris Kositzke.

Zum Inhalt:

Auf dem Friedhof des Ortes Hahnenklee im Oberharz (dessen sogenanntes „re dendes Wappen“ von 1935 einen schwarzen Auerhahn zwischen grünen Kleeblättern zeigt), liegt das Grab der Urgroßeltern von Jens F. K. Vinnen. Vom Ort namens „Hahnenklee“ hat der Autor in einem Wortspiel den Titel seiner kleinen Sammlung von Kurzgeschichten abgeleitet: In „Ahnen-Klee“ hält er reiche Ernte unter den Erlebnissen, Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen nicht nur seiner eigenen Vorfahren.

In den Mittelpunkt seiner Geschichten stellt der Autor in diesem Band ganz unterschiedliche Menschen, die ihr Leben so oder so ähnlich gelebt haben. Alle Geschichten spielen im Harz. Die Landschaft mit ihren Tannen und Teichen, mit Schnee und Eis, Füchsen und Karpfen, liefert eine eigenwillige und unverwechselbare Umgebung, in denen die Protagonisten der Geschichten sich zurechtfinden müssen, in der sie zu Hause sind oder in der sie auf unterschiedliche Weise fremd werden.

Denn dieser Harz ist kein abgelegener Landstrich: Er ist über seine Menschen verwoben mit der Welt – ob Göttingen, Berlin, Kreta, Russland oder Neuseeland. Vinnens Geschichten stammen zwar aus der Zeit des Krieges und der Nachkriegszeit, aber das, was er zu erzählen hat, geht darüber hinaus, reicht tiefer und weist auf Grundsätzliches.

Geschildert werden Erfahrungen, die Menschen in ihrem Menschsein auf die Probe stellen. Und obwohl es dem Autor gelingt, Zeit und Lokalkolorit der erzählten Ereignisse kenntnisreich und einfühlsam einzufangen, sind die Geschichten zeitlos und bleiben in ihrer Bedeutung keineswegs auf die Region beschränkt: Sie handeln von Liebe und Krieg, von der Jagd und von Mitleid, von Technik und Musik, von Begegnungen, von Erinnerung und Hoffnung, von Not und Dankbarkeit, von Leid und Heilung, Streit und Versöhnung.

Es geht um Menschen, die ihr Leben leben, so gut sie es eben vermögen und die darin bestätigt oder überrascht werden. Eindrucksvolle Geschichten, die nachdenklich machen, aber zugleich versöhnlich sind und deshalb ihren Leser niemals bedrückt zurücklassen. Vinnens manchmal augenzwinkernde Art zu schreiben ist unterhaltend, was sein Buch nicht nur zu einer kostbaren Leseerfahrung, sondern auch zur wahren Lesefreude werden lässt.

Weitere „Ahnen-Klee“-Informationen auf der Website: www.vinnenschreibt.de

Zum Autor:

Geboren ist Jens Fritz Klaus Vinnen 1960 in einem kleinen Ort zwischen Hannover und Bremen; zuletzt war er beruflich langjährig in Göttingen tätig; 2021 zog er dann in den Harz nach Hohegeiß. Vinnen schreibt seit Beginn der 2010er Jahre. „Ahnen-Klee“ ist die erste Sammlung von Kurzgeschichten, mit der er an die Öffentlichkeit tritt.

Donnerstag, 25. Juni 2026, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon  (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de