Stefan Gliwitzki stellt Krimi-Erstling vor

Musikalisches Krimi-Debüt

„Mitten in Deutschland verschwindet ein Politiker…“, so bewirbt der Omnino-Verlag den ersten Band einer konzipierten Krimireihe, die Autor Stefan Gliwitzki am Donnerstag, 19. August 2027, um 19.00 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT im Rahmen einer musikalischen Lesung in Bad Harzburg vorstellt – also mitten in Deutschland…

„Bloome – Der Weg führt nach Norden“ ist der erste Kriminalroman von Stefan Gliwitzki. Nach seinen Romanen „Quitt“ und „Ooge“ schlägt der Autor erstmals den Weg in dieses Genre ein und verbindet klassische Ermittlungsarbeit mit Gesellschaftssatire, feinem Humor und einem ebenso eigenwilligen wie liebenswerten Ermittler.

Im Mittelpunkt steht Kommissar Eddy Bloome, ehemaliger Berliner Großstadtkommissar, der nach Hameln gewechselt ist. Als der umstrittene Lokalpolitiker Benno Bunk spurlos verschwindet, beginnt ein Fall, der weit über eine gewöhnliche Vermisstensuche hinausgeht. Noch bevor die Polizei überhaupt von dem Verschwinden erfährt, bringt der ehrgeizige Lokaljournalist Gunnar Raff die Geschichte auf die Titelseite. Damit beginnt ein Wettlauf zwischen öffentlicher Wahrnehmung, politischem Kalkül und kriminalistischer Spurensuche.

Bloome ermittelt anders als viele Genrehelden. Er ist kein Draufgänger, sondern ein genauer Beobachter. Gemeinsam mit seiner jungen Assistentin Gesa von Detten und seinem Hund Bogdan folgt er den leisen Spuren in einer Stadt, in der jeder jeden kennt, aber kaum jemand die Wahrheit sagt. Dabei entfaltet sich ein Panorama aus Lokalpolitik, Medienbetrieb, familiären Verwerfungen und gesellschaftlichen Abgründen.

Stefan Gliwitzki verbindet klassische Krimispannung mit Milieubeobachtung. Seine Figuren sind eigenwillig, oft skurril, dabei jedoch nie karikaturenhaft. Humor entsteht aus Situationen und Charakteren, nicht aus Effekten. Gerade die Nebenfiguren – vom sensationshungrigen Provinzjournalisten bis zu den Mitgliedern des Stadtrats – verleihen dem Roman eine erzählerische Tiefe. Zugleich stellt Bloome Fragen nach Wahrheit, öffentlicher Meinung und dem Einfluss lokaler Machtstrukturen, ohne dabei den Unterhaltungswert aus den Augen zu verlieren.

Zum Autor:

Stefan Gliwitzki lebt in Hameln und auf der Nordseeinsel Föhr. Der Anglist und Theologe leitete mittelständische Unternehmen und arbeitet heute als professioneller Musiker, Komponist und tourt mit seinen Bands Tone Fish und Tankerkönig durch ganz Deutschland. Nach seinem Debütroman Quitt (2024) und dem Inselroman Ooge (2025) erscheint mit Bloome – Der Weg führt nach Norden sein erster Kriminalroman.

Stefan Gliwitzki: „Bloome – Der Weg führt nach Norden“, Omnino Verlag, 312 Seiten, ISBN 978-3-95894-405-3. Preis: 16,00 Euro.

Musikalische Lesung um einen Obstbrand

Promillehaltige Satire genießen

„QUITT – Wenn ein Getränk das Leben auf den Kopf stellt“, über diesen spannenden (und zugleich komischen) Fall berichtet Autor und Musiker Stefan Gliwitzki am Donnerstag, 7. Mai 2026, um 19 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT in einer musikalischen Lesung. „QUITT“ ist, so der Autor, „ein satirischer Roman für Menschen, die sich den hart erarbeiteten Frust über den Job mal richtig vom Leib lachen wollen, über das Kleinstadtleben schmunzeln und eine Antenne für Satire haben“.

Im Fokus steht das von harter Hand geführte Familienunternehmen Peter GmbH & Co. KG in Oberklemmbach, das zufällig einen sensationellen neuen Quittenbrand mit geheimnisvollen Zutaten auf den Markt bringt und damit einen irrwitzigen Hype auslöst. Als ob die ganze Nation nur darauf gewartet hätte, endlich mal wieder von einer obskuren Obstbranntwein-Kreation umgehauen zu werden.

In der Firma jagt deshalb ein Meeting das andere. Alle sind bis zur Oberkante beschäftigt. Manche wittern neue Karrierechancen. Andere fürchten um ihr ruhiges Dasein. Der ganz normale Wahnsinn des Arbeitsalltags steigert sich schließlich auf groteske Weise. Korruption und Verrat überschatten die Euphorie um die neue Erfolgsformel, die streng geheim bleiben muss. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht und das Unternehmen wird Opfer filmreifer chinesischer Spionageaktionen.

Alles gipfelt schließlich in einem fragwürdig wie symbolträchtigen Firmen-Event in der Kanalisation Oberklemmbachs. Eine implosionsreife Welt eröffnet sich – wenn da nicht dieser kleine zugelaufene Hund wäre…

Der satirische Roman richtet sich laut Pressemitteilung an Menschen,
die mit der Arbeitswelt, ihren Absurditäten und ungeschriebenen Gesetzen vertraut sind,
die Sarkasmus schätzen und sich den hart erarbeiteten Frust über den Job mal richtig vom Leib lachen wollen,
die das Leben in Kleinstädten kennen und sich darüber amüsieren können und
die einfach so gern lachen oder es lernen wollen.

Zum Autor:

Stefan Gliwitzki, den sein Verleger Dr. Alexander Schug einen „echten Entertainer“ nennt, lebt in einer Kleinstadt und auf der Insel Föhr. Der Anglist und Theologe hat viele mittelständische Unternehmen geleitet – und kennt die Kultur der Arbeitswelt, die üblichen Gepflogenheiten und verborgenen Unsitten von unten bis oben. Sein Hang zur Ironie ist vermutlich angeboren oder erst dadurch entstanden.

Als professioneller Musiker und Komponist tourt er seit mehr als zehn Jahren mit seiner Folk-Band Tone Fish (www.tone-fish.de) in ganz Deutschland, singt, spielt Gitarre und Irish Bouzouki. Fünf erfolgreiche CDs hat die Band bislang herausgebracht, spielte rund 1.000 Live-Konzerte und ist weiter ganzjährig unterwegs.

 Stefan Gliwitzki hat zwei Söhne und eine Ehefrau, die neben ihm mit ihrer wunderbaren Buchhandlung verheiratet ist.