Samstag, 2. September: Welttag des Bartes

Bartträger können ihren großen Tag genießen

Ob Rausche- oder Drei-Tage-Bart-Träger, dieser Samstag, 2. September 2023, ist euer Tag: Der Welttag des Bartes (World Beard Day) fällt immer auf den ersten Samstag im September, die Gesichtsbehaarung wird sogar über eine eigene Website beworben.

Wer den Tag erfunden hat, wird spätestens deutlich, wenn es um die Form des Feierns geht: Alle Bartträger eines Haushalts sollen am World Beard Day von ihren häuslichen Pflichten entbunden sein und sich entspannen. Als absoluter Fauxpas (den ich begehen werde) ist heute demnach eine Rasur zu werten.

Bärte sind irgendetwas zwischen Mode, Philosophie und Selbstfindung. Und dies rund um den Globus. „Andere Länder – andere Bärte“ erkundet der Barbier Miguel Gutierrez auf Reisen um die Welt mit seiner Schere im Gepäck. Wer aber wirklich „Alles über den Bart“, von Auswahl über Rasur bis Pflege wissen will, greift zu Jean Artignans Werk, das als eBook vorliegt.

Über den Daumen gerechnet sind heute übrigens zwei Drittel des Jahres um. Dieser 2. September ist der 245. Tag in 2023, womit bis zur Silvesterparty noch 120 Tage vor uns liegen.

Zum 19. Mal jährt sich heute eine Bücher-Tragödie: Am 2. September 2004 brach im Dachstuhl der „Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek“ in Weimar ein Brand aus. 50.000 Bände verbrennen, weitere 62.000 werden beschädigt. Der Deutsche Kunstverlag stellt die faszinierende Bibliothek mit der weltweit größten Faust-Sammlung, aber auch die „Aschebücher“ vor, die seit dem Brand restauriert werden.

Einen Platz in jeder besseren Bibliothek hat allemal Graham Greens Roman „Der dritte Mann“ verdient. Es ist ein grandioser Thriller – und gehört dennoch zu den wenigen Büchern, bei denen ich die Verfilmung fast noch mehr mag: Heute vor 74 Jahren (1949) wurde Carol Reeds Werk mit einem genialen Orson Welles (und der kongenialen Musik von Anton Karas) uraufgeführt.

Robert Habeck feiert heute seinen 54. Geburtstag (1969). Wozu wir dem Schriftsteller Habeck gratulieren. Seit 1999 arbeitet er mit seiner Ehefrau Andrea Paluch als Autorenduo, beide veröffentlichten neben Kinderbüchern wie „Kleine Helden, große Abenteuer“auch Übersetzungen englischer Lyrik und Romane wie  „Hauke Haiens Tod“, eine literarische Adaption von Storms „Schimmelreiter“.

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Samstag, 3. September: Der Bart ist ab!

Eine ausgesprochen haarige Diskussion

Ich habe mich rasiert. An diesem Samstag, 3. September 2022, allein schon aus Protest! Heute ist der Welttag des Bartes (World Beard Day). Ich mag keine Bärte.

Völlig über Kreuz liege ich folgerichtig mit Thomas S. Gowings „Die Philosophie der Bärte“, wonach „das Fehlen eines Bartes üblicherweise ein Zeichen für physische und moralische Schwäche“ sein soll. So ein Quatsch. Ich finde, dass Haare auf den Kopf und nicht ins Gesicht gehören.

Der Drei-Tage-Bart ist für mich das Äußerste – und in der Regel schlicht frühmorgendlicher Faulheit geschuldet. Von mir aus mag der Weihnachtsmann einen Bart tragen, wobei die schlohweiße Gesichtsbehaarung für jemanden, der durch Kamine ins Haus kommt, denkbar unpraktisch ist. Aber vermutlich gilt die Devise „Andere Länder – andere Bärte“, wie der „Nomad Barber“ Miguel Gutierrez von seinen Reisen berichtet.

So wenig ich Bärte mag, so sehr liebe ich Quiz-Spiele. Heute vor 23 Jahren (!!!) ging „Wer wird Millionär“ mit Günther Jauch auf RTL an den Start und ist seither der „lebende Beweis“ für die Faszination Quiz. „Die ganze Wahrheit über die Show! (…) Mit vielen praktischen Tipps zu Bewerbung, Casting und Show“ verspricht das Buch „Insiderreport ,Wer wird Millionär?‘“.

„WWM“ würde mich ja auch reizen – aber ich habe viel zu viel Sorge, dass ich mich bei der ersten Frage blamieren könnte. Dann doch eher das 4×4-Quiz-Gewinnspiel der Goslarschen Zeitung, das übrigens am 12. September in die nächste Runde startet. Und für alle, die einfach nur zwischendurch Quiz-Spaß haben wollen, gibt es „Wer wird Millionär 20 Jahre Jubiläumsedition“ mit „752 Fragen, die eine Menge Herausforderungen und Spielspaß bieten“.

Nun ist mir über eine Quizfrage, mit deren Antwort ich einmal nach einem Karibik-Urlaub glänzen konnte, eingefallen, dass ich ja doch Fan von etwas bin, dass zumindest dem Namen nach mit Bärten zu tun hat. Als die Portugiesen 1536 Barbados sichteten, sahen sie die „Bearded Fig Trees“ und nannten die Insel o barbudo (die Bärtigen). Warum ich Fan dieser „Bärtigen“ bin, erklärt der „Barbados-Wandkalender 2023“.

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