Mit Gräfin von Brühl in den Schattengarten

Den Schattengarten ins rechte Licht rücken

„I never promised you a rose garden!”. Mit diesen Worten, Zeile aus einem bekannten 1970er Hit von Lynn Anderson, leitet der Verlag die Vorstellung von Christine von Brühls jüngstem Roman „Der Schattengarten“ ein. Eben diesen „Schattengarten“ wird die Autorin am Freitag, 23. April 2027, um 19 Uhr in der BÜCHER-HEIMAT ins rechte Licht rücken.

Zum Inhalt

Christine von Brühls Mann hat ein verwildertes Grundstück im Kyffhäuser-Wald in Thüringen entdeckt und möchte darauf einen Garten anlegen. Das Gelände ist unwegsam und düster, es gibt weder Wasser noch Strom. Dafür aber Brennnesseln. Die Diplomatentochter Dr. Christine Gräfin von Brühl fühlt sich verloren und fremd.

Ihr Mann gewinnt Regenwasser vom Dach und leitet es ins Haus. Schließlich bewaffnet sie sich mit Gießkanne und Gummistiefeln und gießt eigenhändig die Rhododendren. Das Projekt ist zu einem gemeinsamen geworden.

Aber plötzlich taucht ein neuer Gegner auf. Als wären Trockenheit und fehlendes Licht nicht schon genug. Er ist mächtig, er ist der kosmische Antagonist des halbschattigen Gärtnerpaares: die Wühlmaus.

Eine Geschichte voller Naturverbundenheit, Widerstandswillen und Beziehungssinn. Genial illustriert von Teresa Habild. Für alle Halbschattengewächse.

Zur Autorin

Dr. Christine Gräfin von Brühl wurde in Ghanas Hauptstadt Accra geboren. Ihr Vater Dietrich Graf von Brühl war als deutscher Diplomat tätig und Christine von Brühl wuchs so in London, Brüssel und Bonn auf. Sie studierte in Mainz, Wien, Lublin sowie Heidelberg die Fächer Slawistik, Osteuropäische Geschichte und Philosophie. Mit einer Arbeit über die nonverbalen Ausdrucksmittel in Anton Tschechows Bühnenwerk wurde sie 1992 von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg promoviert.

Dr. Christine Gräfin von Brühl. Foto: Henrik Schrat

Bereits ab Beginn der 1990er Jahre arbeitete sie journalistisch in Dresden, beispielsweise für die „Sächsische Zeitung“. Als Autorin profilierte sie sich ferner bei der „Zeit“, dem „Magazin“ und dem „Spiegel-Magazin Geschichte“. Erste Reiseführer und Bildbände mit ihren Texten wurden wenig später herausgegeben.

Christine von Brühl etablierte sich als freie Autorin in Berlin, veröffentlichte regelmäßig Sachbücher und Romane. Zu ihren wichtigsten Büchern gehören „Die preußische Madonna. Auf den Spuren der Königin Luise“, „Gebrauchsanweisung für Dresden“, „Anmut im märkischen Sand. Die Frauen der Hohenzollern“ sowie „Gerade dadurch sind sie mir lieb. Theodor Fontanes Frauen“. Im Frühjahr 2021 folgte ihr Bestseller „Schwäne in Weiß und Gold – Geschichte einer Familie“. Anfang 2025 erschien im Kanon Verlag ihr Buch „Der Schattengarten“.

Christine von Brühl engagierte sie sich für die Bürgerstiftung Dresden und leitet seit Januar 2024 das Regionalbüro der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Chemnitz.

Christine von Brühl ist mit einem bildenden Künstler verheiratet und Mutter zweier nun erwachsener Kinder. Sie lebt alternierend in Berlin, Chemnitz und Dresden.

Freitag, 23. April 2027, 19.00 Uhr, BÜCHER-HEIMAT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung in der BÜCHER-HEIMAT,
Telefon (05322) 9059599 | Mail: info@die-buecherheimat.de

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