Auf guten Wein und Heldentaten hoffen

Gemütlich Bücher gegen Kälte
Gemütlich Bücher gegen Kälte

Auf guten Wein und Heldentaten hoffen

Der April macht was er will. Dass der Winter sein Comeback ausgerechnet zum Start der BÜCHER-HEIMAT geben musste, war nicht nett, aber die Mitmach-Buchhandlung hat es mehr als „nur“ gut überstanden. Am heutigen Dienstag, 5. April, sind es schon aller guten Öffnungstage drei…

Mit dem Winterwetter sind wir aber offenkundig noch lange nicht durch. Wer angesichts von Minusgraden bereits wieder die Erderwärmung und den Klimawandel in Zweifel zieht, sollte kühlen Kopf bewahren und sich informieren. Beispielsweise in einem Buch von TV-Meteorologen Sven Plöger. Mit seinem Buch „Zieht euch warm an, es wird heiß!“ will er dazu beitragen, dass wir „den Klimawandel verstehen und aus der Krise für die Welt von morgen lernen“. Ein hehres Ziel.

So sehr ich Plöger, seine Bücher und seine TV-Sendungen schätze, den Blick auf die Bauernregeln lasse ich mir nicht nehmen. Daraus kann man vielleicht nicht das ultimative Wissen, aber oft zumindest doch Mut schöpfen. „Den 1. April musst du gut übersteh’n, dann kann dir nichts Böses mehr gescheh’n“, hieß es am Freitag und die BÜCHER-HEIMAT zeigte bei der Eröffnung am Samstag, dass sie den ominösen Scherz-Tag gut überstanden hat. Viel „Böses“ kann also kaum mehr kommen.

Derweil habe ich aus gutem Grund mehr das heutige Wetter im bangen Blick. Der 5. April ist der Tag des Heiligen Vinzenz und da wissen die Bauernregeln: „Ist Sankt Vinzenz Sonnenschein, gibt es viel und guten Wein.“ Da kann man ja nur hoffen, dass die Sonne aus allen Knopflöchern scheint, denn zu einem guten Buch darf für mich gern auch mal ein guter Tropfen Wein gehören. Vielleicht werde ich ja auch noch zum Weinkenner. Helfen soll dabei das Buch des Weinexperten Dr. Beat Koelliker „Mit 10 Weinproben zum Kenner“. Warum eigentlich nur zehn Proben?

Als ein böses Omen in einem Fußball-WM-Jahr könnte das erste offizielle Länderspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft heute vor 114 Jahren gewertet werden. Das Deutsche Reich verlor 1908 gegen die Schweiz mit 3:5. Zum Glück war von einem „Länderspiel“ nicht die Rede, die Klatsche von den Eidgenossen haben wir uns bei einem „freundschaftlichen Länderkampf“ eingefangen.

Zugegeben: Schnee von vorgestern. Jetzt steht die WM in Katar vor der Tür. Deutschland muss gegen Spanien, Japan sowie Neuseeland oder Costa Rica an. Bange machen mich dabei eher die vielen Kommentare a la „nicht leicht, aber machbar“. Mit ähnlicher Begleitmusik ist „die Mannschaft“ 2018 auch in Russland gegen Mexiko, Schweden und Südkorea ins Turnier gestartet. Das bittere Ergebnis ist bekannt. Da halte ich mich lieber am Buch „Heldentaten“ fest, in dem werden die legendäre Momente der Nationalelf gefeiert. Und die gab es zum Glück ja so selten auch nicht.

— Das will ich lesen! Alle Links im Text führen direkt zum Shop —



Ben Hur & British Invasion

Ben Hur & British Invasion

Ben Hur & British Invasion

Einen schönen Start in diesen 4. April 2022 und damit in die neue Woche wünscht das Team der BÜCHER-HEIMAT, die seit zwei Tagen ihre Pforten in der Herzog-Wilhelm-Straße 64 öffnet und als Mitmach-Buchhandlung neue Wege geht.

Neue Wege ging am 4. April 1975 auch ein Student namens Bill Gates. Zusammen mit Paul Allen gründete er an diesem Tag ein Softwareunternehmen, das heute unter dem Namen Microsoft weltbekannt ist und zu den Global Playern gehört. Heute hat Gates mehr seine Stiftung und mit dem Buch „Wie wir die Klimakatastrophe verhindern“ nicht weniger als die Rettung der Welt im Blick.

Zur PC-Entspannung empfehlen wir danach einen Abstecher in den Alltag eines IT-Dienstleisters: „Ich habe das Internet gelöscht“. Auch wenn die meisten von uns zu den Problemen gehören dürften, die 75 Zentimeter vorm Monitor sitzen…

Hollywood feierte am 4. April 1960 eine Literaturverfilmung: Regisseur William Wylers „Ben Hur“ wurde mit 11 Oscars ausgezeichnet. Das monumentale Werk ist bis heute sehenswert, ebenso wie der 1880 erschienene Roman des US-Generals und Politikers Lew Wallace lesenswert ist. „Ben Hur“ war im 19. Jahrhundert immerhin das meistgedruckte Buch nach der Bibel.

Vom Film zur Musik und zur nächsten Rekordmarke: Am 4. April 1964 belegten die Beatles mit “Can’t Buy Me Love”, “Twist and Shout”, “She Loves You”, “I Want to Hold Your Hand” und “Please Please Me” die ersten fünf Plätze der US-Single-Hitparade. Dies wurde nie wieder erreicht, die Musikwelt sprach von der „British Invasion“. Und die Beatles sind aktuell dank der Peter-Jackson-Dokumentation „The Beatles: Get Back“ mit Macht auf Bildschirme und in Bücherregale zurückgestürmt.

— Das will ich lesen! Alle Links im Text führen direkt zum Shop —



Harzbücher

Den Harz lesend neu entdecken

Eine Kooperation der BÜCHER-HEIMAT mit dem Harzburger Geschichtsverein
Edgar Isermann:
Die Holz- und Pappenindustrie im Harzburger Radautal 1865 – 1961.
Vom Epochenwandel in der Harzer Holzwirtschaft
Hrsg. Harzburger Geschichtsverein, Harzdruckerei GmbH Wernigerode 2024,
149 Seiten, ISBN 978-3-00-076561-2,
Preis: 25,00 Euro.
Mehr Informationen
Egon Knof:
„Gestüt Harzburg – Das Erbe der Braunschweiger Herzöge“
Das opulent aufgemachte Buch lässt voller Fakten und reich bebildert 600 Jahre Pferdezucht in Bündheim lebendig werden.
Preis: 25,00 €
Mehr Informationen
Jungbrunnen Bad Harzburg
Einladung zu einem freudvollen Brunnenrundgang mit Sonja Weber und Dirk Junicke. Den Jungbrunnen mit neuen Augen sehen.
Preis: 6,00 €

← Zurück

Vielen Dank für deine Antwort. ✨

Gewünschtes Buch wählen(erforderlich)

Wähle eine Option(erforderlich)

Der „Tag der Arschkarte“

Der „Tag der Arschkarte“

Der „Tag der Arschkarte“

Um Missverständnissen angesichts des Eintracht-Braunschweig-Fotos und des Arschkarten-Titels an diesem Sonntag, 3. April 2022, gleich vorzubeugen: Ich mag die Eintracht sehr, die Löwen sind meine Nummer 2 hinter den Fohlen aus Mönchengladbach. Aber eine Verbindung ist nicht zu verleugnen…

Wer noch vor dem Lesen unseres täglichen Kalenderblatt-Blogs in Erinnerungen an den gestrigen Start der BÜCHER-HEIMAT schwelgen will, gelangt über diesen Link zur einer Bildergalerie – und das Team der BÜCHER-HEIMAT sagt schon mal Danke für die vielen Glückwünsche und die großartige Unterstützung zum Start.

Dennoch: Heute ist der „Tag der Arschkarte“ – und wir alle hoffen natürlich, dass Sie diese Karte heute (und auch sonst) nicht gezeigt bekommen. Falls Sie gerade die Stirn runzeln: Den „Tag der Arschkarte“ gibt es tatsächlich unter den „Kuriosen Feiertagen“. Er bezieht sich auf den 3. April 1971, als in der Fußball-Bundesliga die erste rote Karte gezückt wurde. Mit von der Partie waren die Löwen aus Braunschweig, die gegen die andere Eintracht aus Frankfurt spielten. Als Schiedsrichter Wilfried Hilker die erste rote Karte zückte, war der Braunschweiger Jaro Deppe in der Opferrolle, gefoult vom Frankfurter Friedel Lutz, der vom Platz flog. Was auch nicht half, Braunschweig verlor mit 2:5. Der unfeine Begriff „Arschkarte“ resultiert daraus, dass die Schiedsrichter die Gelbe Karte (Verwarnung) in der Brusttasche, die Rote Karte (Platzverweis) dagegen in der Gesäßtasche verstauten. Aber „Gesäßkarte“ klingt ja doch ziemlich blöd…  

Das Stichwort „Arschkarte“ in der Bücherdatenbank fördert gleichnamige Romane um sympathische Loser wie „Arschkarte“ von Heiko Thieß oder das „Arschkarten-Abo“ von Carsten Eicke ebenso zutage wie ein „Konzept der freien Energie für ein erfolgreiches, gesundes und authentisches Leben“ unter dem programmatischen Titel „Schluss mit der Arschkarte“.

Auch für alle, die weniger am Kicken, dafür aber umso mehr an Kultur und vor allem Kunst interessiert sind, bietet sich heute ein „Jubiläumsthema“ an: Vor 125 Jahren, am 3. April 1897, gründeten Gustav Klimt, Koloman Moser, Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich, Max Kurzweil, Josef Engelhart, Ernst Stöhr, Wilhelm List die „Wiener Secession“ als Abspaltung vom „Wiener Künstlerhaus“. Ein Signal gegen den vorherrschenden Konservatismus und traditionellen Kunstbegriff. Wer sich an der Kunst erfreuen möchte (und vielleicht auch noch Signale an Freunde senden möchte“) liegt mit dem hochwertigen Postkarten-Set Wiener Secession garantiert richtig.

— Das will ich lesen! Alle Links im Text führen direkt zum Shop —



Harzer Literaturgröße

Harzer Literaturgröße
Gleimhaus in Halberstadt, Wikipedia, gemeinfrei

Geburtstag mit einer Harzer Literaturgröße

Könnte es ein besseres Datum als diesen Samstag, 2. April, für den Start der BÜCHER-HEIMAT geben? Vermutlich nicht. Zum einen, weil alle schon viel zu lange auf den Startschuss gewartet haben. Zum anderen, weil die BÜCHER-HEIMAT nun mit einer Harzer Literaturgröße zusammen Geburtstag hat. Mit wem, das verraten wir gleich. Und alle, die mehr daran interessiert sind, was sich zum Start der BÜCHER-HEIMAT von 10 Uhr an in der Herzog-Wilhelm-Straße 64c ereignet, sollten diesem Link zum Programm folgen.

Nun wollen wir aber zu unserem berühmten Mit-Geburtstagskind kommen. Denn die Harzer Größe der deutschen Literatur würde heute 303 Jahre alt: Johann Wilhelm Ludwig Gleim, geboren am 2. April 1719 in Ermsleben, gestorben am 18. Februar 1803 in Halberstadt. Gleim war ein bedeutender Dichter, Literaturmäzen und Sammler der deutschen Aufklärung. „Vater Gleim“ – wie er genannt wurde – war eine Instanz im literarischen Leben seiner Zeit in Deutschland. Einen Besuch wert ist somit immer auch das Gleimhaus in Halberstadt.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass neben dem Harzer Gleim noch eine ganze Reihe Prominenter mit der BÜCHER-HEIMAT Geburtstag haben: Giacomo Casanova, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Emile Zola und Hans-Christian Andersen sind ebenso zu nennen wie Karl der Große oder TV-Moderator Elton.

Wenn wir heute schon weit zurückschauen, dann können wir den Blick aber auch über den Tellerrand schweifen lassen. Wobei der Berliner Droschkenkutscher Gustav Hartmann, bekannt als Der Eiserne Gustav, 1928 bei seiner Protestfahrt gegen den Niedergang seines Gewerbes auf dem Weg nach Paris nicht allzu weit am Harz vorbeigerollt sein muss. Hans Fallada setzte ihm 1938 im Roman „Der Eiserne Gustav“ ein literarisches Denkmal, wobei aus Gustav Hartmann  Gustav Hackendahl wurde. Der in viele Sprachen übersetzte Roman lieferte das Drehbuch für den gleichnamigen Spielfilm mit Heinz Rühmann sowie einer siebenteiligen Fernsehserie mit Gustav Knuth.

Deutlich weiter muss der Blick reichen, wenn es um die Herren Hippolyte Fizeau und Léon Foucault geht. Den beiden französischen Physikern gelang am 2. April 1845 das erste Foto von unserer Sonne, damit begründeten sie die astronomische Fotografie. Und die wiederum lieferte bis heute viele faszinierende Bildbände. Ganz nah dran an den Sternen ist die NASA – und die gewährt auf 468 Seiten mit mehr als 500 historischen Fotos Einblicke in „Das NASA Archiv. 60 Jahre im All“.

— Das will ich lesen! Alle Links im Text führen direkt zum Shop —



April, April!

April, April!

April, April!

Einen schönen 1. April 2022 wünscht die „Bücher-Heimat“. Heute ist Vorsicht im Umgang mit humorigen Mitmenschen angesagt: April, April! Oder wie es im angelsächsischen Sprachraum so schön gesagt wird: April Fool’s Day.

Ganz und gar kein Scherz ist folgende Info: Morgen startet die „Bücher-Heimat“!!!!!!!!!!!!

Passend zum Tag und nicht allein bei Kindern Kult ist die „April, April“-Hörbuchfolge aus der Serie Die Pinguine von Madagaskar. Zugegeben, die Auslieferung würde mit Verspätung erfolgen. Aber wie stellt King Julien so schön fest: „Irgendwo ist immer April, April…“

Gerade noch rechtzeitig kann und sollte man sich heute Gedanken darüber machen, was die Kinder/Enkel/Patenkinder als nächstes mal schmökern könnten. Morgen ist Internationaler Kinderbuchtag, wer heute rechtzeitig bei der BÜCHER-HEIMAT online in Bad Harzburg bestellt, hält sein Buch morgen schon in Händen und kann daraus vorlesen.

Weniger komisch, dafür umso spannender ist der Stoff, den der heute vor 147 Jahren geborene Richard Horatio Edgar Wallace lieferte. Er gehört zu den erfolgreichsten englischsprachigen Kriminalautoren und gilt als Erfinder des modernen Thrillers. Außerordentlich produktiv brachte Wallace es unter anderem auf 175 Bücher und 15 Theaterstücke.

Mit den Worten „Hallo, hier spricht Edgar Wallace!“ starteten von 1959 an im deutschen Fernsehen die Verfilmungen seiner Krimis, die  vielfach Straßenfeger waren – trotz (oder wegen) obskurer Titel wie „Der Frosch mit der Maske“. Einladung zur Wallace-(Wieder)Entdeckung…

— Das will ich lesen! Alle Links im Text führen direkt zum Shop —



Weltbekannte Ente und Harzer Welterbe

Grube Samson 1951
Grube Samson 1951

Weltbekannte Ente und Harzer Welterbe

Donnerstag, 31. März, nun haben wir schon den dritten Monat 2022 absolviert. Nur noch der Tag der Aprilscherze trennt uns vom Start der BÜCHER-HEIMAT am Samstag, 2. April.

Heute ist der „Internationale Tag des Donaldismus“. Der Begriff Donaldismus meint die (kulturwissenschaftliche) Beschäftigung mit den überlieferten Quellen (Lustige Taschenbücher etc.) über die Mitglieder der Familie Duck und anderen Bewohnern der fiktiven Stadt Entenhausen im Walt-Disney-Imperium. Die meisten Donaldisten weisen Deutschland und Skandinavien auf. Organisiert sind sie in Dänemark in der Dansk Donaldist-Forening (DDF), in Norwegen in der Donaldistene, in Schweden in der Nationella Ankistförbundet i Sverige (kvack) und in Deutschland in der Deutschen Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus (D.O.N.A.L.D.). Deutschland ist der Hort der wahren Puristen, ihr Augenmerk gilt ausschließlich den Donald-Duck-Geschichten aus der Feder des US-amerikanischen Zeichners Carl Barks (1901 – 2000), die in Deutschland von der Kunsthistorikerin Erika Fuchs (1906 – 2005) übersetzt wurden.

Warum der „Internationale Tag des Donaldismus“ am 31.3. gefeiert wird, dürfte für Donald-Duck-Fans sonnenklar sein. Das Autokennzeichen der berühmtesten Ente der Welt trägt die Nummer 313 (Expertenschnack: Dreihundertdreizehner). Und wenn man der Donald-Forschung Glauben schenken will, beträgt die elektrische Spannung in Entenhausen 313 Volt. Einsteiger finden in der „Entenhausen-Edition-Donald“ die besten Geschichten aus der Feder von Carl Barks.

Ein ebenso wichtiges wie seinerzeit trauriges Datum für den Harz war der 31. März 1910. Zur letzten Schicht nach gut 400 Jahren Erzabbau in der Grube Samson in St. Andreasberg fuhren an diesem Tag 80 Bergleute ein. Nachdem der Rekord-Silbergewinn 1822 bei 3040 Kilogramm lag, waren es 1909 nur noch 90 Kilogramm. Das Aus war unausweichlich. Das Bergwerk mit einer Gesamtteufe von rund 840 Meter weist die letzte funktionstüchtige Fahrkunst der Welt auf. Im Jahr 1987 setzte der amerikanische Ingenieur-Verband American Society of Mechanical Engineers die Grube Samson auf die Liste der internationalen historischen Maschinenbau-Denkmäler. Und im Zuge der Erweiterung der Welterbestätte Erzbergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar um die Oberharzer Wasserwirtschaft wurde die Grube Samson im Jahr 2010 Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO. Und einen Besuch ist das 1950 (großes Foto/Ahrens-Archiv) gegründete Museum Grube Samson in St. Andreasberg immer wert!

— Das will ich lesen! Alle Links im Text führen direkt zum Shop —



Kurstadt-Kaufrausch kann kommen

Kurstadt-Kaufrausch kann kommen
genialokal – nomen est omen: Screenshot des Internet-Shops der BÜCHER-HEIMAT. Wenn online shoppen, dann in Bad Harzburg!

Kurstadt-Kaufrausch kann kommen

Der Kurstadt-Kaufrausch kann kommen, in der BÜCHER-HEIMAT können via Internet bereits Bücher erworben werden – online shoppen, aber in Bad Harzburg! Wer die Mitmach-Buchhandlung zum Start unterstützen will, ordert an diesem Mittwoch, 30. März, über unseren Partner genialokal schon mal ein wenig (oder auch ein wenig mehr) Lektüre.

Dabei muss es ja nicht unbedingt für den Eigenbedarf sein. Wenn die BÜCHER-HEIMAT am 2. April an den Start geht, steht auch der Internationale Kinderbuchtag im Kalender. Wann haben Kinder und/oder Enkel das letzte Mal ein Buch bekommen? Also wird es höchste Zeit! Der Kinderbuchtag wurde übrigens 1967 auf Initiative des International Board on Books for Young People ins Leben gerufen. Und das Datum ist kein Zufall, es handelt sich um den Geburtstag des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Dessen Werke kann man immer mal wieder lesen, beispielsweise in der Sammlung „Hans Christian Andersens schönste Märchen“. Besonderheit dabei: Daniela Drescher lässt die kleine Meerjungfrau, Däumelinchen und die Schneekönigin in farbenprächtigen Aquarellen, ausdrucksstarken Schattenrissen und stimmungsvollen Vignetten in ganz neuem Gewand erscheinen.

Wenn wir schon mal bei Aktionstagen rund um Bücher und Lesen sind, da ist die Auswahl sehr ansehnlich. Das Bücher-Vorlesen in der Familie will der „Family Literacy Day“ in Kanada seit 1999 an jedem 27. Januar fördern. Nach dem dazu passenden Internationalen Kinderbuchtag am 2. April ist kein Durchschnaufen angesagt, denn schon am 23. April steht der von der UNESCO 1995 ins Leben gerufene „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ im Kalender. Einen fürchterlichen Hintergrund hat der „Tag des (freien) Buches“, der in Deutschland jeweils am 10. Mai begangen wird und an die Bücherverbrennung 1933 im „Dritten Reich“ erinnert. Einen Vorlesetag hat auch Deutschland zu bieten, initiiert durch die Stiftung Lesen und der Wochenzeitung Die Zeit steht er jeweils am dritten Freitag im November an.

An verfolgte, inhaftierte und ermordete Schriftsteller und Journalisten erinnert das 1960 gegründete „Writers-in-Prison-Committee“ der Schriftstellervereinigung P.E.N., das am 15. November 1980 den „International Writers-in-Prison-Day“ („Tag der Autoren hinter Gittern“) ausgerufen hat. Die Überleitung von „hinter Gittern“ zum Deutschen Krimitag ist jetzt arg schief, aber wir gehen halt chronologisch vor. Und der Krimitag, 2011 vom Verband der deutschsprachigen Krimiautoren angestoßen, steht am 8. Dezember an. Passende Lektüre: Das ABC des schönen Mordens – Handbuch des stilvollen Abmurksens“. Daneben gibt es natürlich noch Aktionstage, die bekannte Autoren ehren. An den Tolkien-Tag hatten wir am 25. März erinnert. Noch bekannter ist allerdings der am 16. Juni anstehende „Bloomsday“ in Irland, der sich auf Leopold Bloom, Hauptfigur in James Joyce‘ „Ulysses“ bezieht.

— Das will ich lesen! Alle Links im Text führen direkt zum Shop —